1, 2, 3, Freddy kommt vorbei

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Am 22.Juni hatte mein ganz persönlicher Held ja seinen Geburtstag und wurde großartige 23 Jahre alt.
Morgens, viel zu früh, Uhrzeit ist doch eh unwichtig, eine SMS: „Guten Morgen, der Kaffee wird kalt“ Meine Mutter. Die im übrigen beauftragt wurde, morgens Geschenke, Kuchen und Tralala auf den Tisch zu tun, man weiß ja nie, wann Schatz ins Bad geht und das würd ja sonst auffallen.
Jedenfalls, Zimmertür auf und.. „HAPPY BÖÖÖÖÖRTHDÄÄÄÄÄÄÄÄY TOOO YOUUUUU…“ Ständchen von meiner Mutter und meiner Oma. Ich glaube, Schatz wusste in dem Moment auch nicht, ob er auf der Stelle umkippen oder weglaufen sollte, hihi.
Der erste Kaffee am Morgen, dazu einen Geburtstagskuchen mitsamt Kerzchen (Die ich als Kind selber gestaltet hab, ha!) und nach Drängen meiner Oma das Geschenke auspacken.
Päckchen 1. Hemd von meiner Mutter. Päckchen 2. Shirt von meiner Oma. Päckchen 3. „Feuerlöscher“ Notfall Weinbrand von mir. Päckchen 4. Armband mit „Some Love last a lifetime“ Gravur, ebenfalls von mir.
Erstes Aufatmen, „OMG, es passt!“ Ihr glaubt gar nicht, wie ich am verzweifeln war, weil ich nicht wusste, ob das Armband passt.
Kuss von ihm, grinsen „weil er das ja doch irgendwie haben will, weil er so immer was von mir bei sich tragen kann, aber nee, er will ja keine Geschenke“ und die Schleife vom Geschenk ums Handgelenk tragen.


Kerze auspusten, Mailbox abhören, SMS beantworten und „Ich hätte ja nicht gedacht, dass DIE an mich denkt!“.
So kam’s dann, dass er besagte Person spontan gefragt hat, ob man Kaffee trinken gehen möchte und kurz darauf sassen wir schon bei Starbucks. Caramel Cream und Caramel Frappuccino zum Geburtstag, was will man mehr? Zitat: „Für die Turteltauben“ vom Barista.
Schön, wenn sie mir sofort sympathisch ist, schließlich fällt nach nicht mal 5 Minuten zum ersten Mal das Wort „Hamburg“.
Quatschen, Leute beobachten, Frappuccino genießen, zwischen Sonne und Kälte schwanken und irgendwann wieder ab nach Hause.

Hhm und jetzt? Zusammen die Zeit genießen und Schatz damit aufziehen, dass er immer noch nicht weiß, wohin’s abends geht. Da hatte ich nämlich noch eine Überraschung für ihn, wovon er aber keine Ahnung hatte (Es aber geahnt hat und dann doch wieder falsch lag).
Ihr wisst gar nicht, wie neugierig mein Schatz ist! Tage vorher hat er mich ausgequetscht, wollte es unbedingt wissen und konnte es nicht einmal sein lassen.
Aber Chrissi wäre nicht Chrissi, wenn das Blondi bei ihr nicht wieder durchschlagen würde, deswegen hab ich bei der Reservierung für die Überraschung glatt mal was falsch gemacht und gleich 6 Karten reserviert, auf 3 verschiedene Nummern versteht sich. Kann mir ja auch mal jemand sagen, dass ich „Luxus“ wählen muss, um die Plätze zu bekommen, die ich wirklich möchte…

Vorher gab’s dann noch Essen und dann hieß es: „Und Schatz, Lust auf Kino?“
Welchen Film wusste er aber nicht, getippt wurde durchgehend auf „Iron Man“, was ich eigentlich auch reservieren wollte, aber Dank wundervoller Kinozeiten kam’s dann doch nicht dazu..
Ab zur Kasse, Schatz: „Scheisse, irgendwie läuft hier alles um 20.15 nur „Iron Man“ nicht..“..
„Reservierung 129 bitte“ – “ 1 Mal 2 Karten für „A Nightmare on Elm Street?“
Mit Freddy Krueger. Schatz fand den Trailer toll und wollte ihn sehen. Ich krieg Panik bei Horror/Psycho Filmen. Guter Anfang, oder? Nicht.
Vorher ging es allerdings noch an die Strand Promenade an der Waterfront. Tolles Wetter, die Sonne scheint, Wasser ist zu sehen, Strand, Beachclub, möchte jemand mehr hören?

 

Der Film fängt an. Und läuft. Und läuft… Nach 10 Minuten: OMG, kann nicht jetzt das Ende kommen? Nach 10 Minuten hat es glatt gereicht, so brutal, horrormäßig und psychisch war er. Ganz langsam die Kehle aufschlitzen, sodass man jedes Fitzelchen Blut sieht und argh..
Ich umklammer Schatz Hand, zerquetsche alles, Schatz nach einiger Zeit ebenso. Teilweise konnte man nicht hingucken und geschockt wurden die Augen zugekniffen. AHHHHHH! Zuck, zurückschrecken, Hände drücken, vor lauter Spannung die Cola und das Bier umklammern und trotzdem gebannt auf die Leinwand schauen.
„1, 2, 3, Freddy kommt vorbei…“
Mit voller Wucht die Adrenalinspritze ins Herz, Körper die im Schlaf gegen Wände fliegen, in der Knastzelle sterben, brennende Gebäude und ganz viel Psycho Kram. Alles in einem ein sehr gelungener Film, 95 Minuten pures Adrenalin und ein krasses Ende.
„Ich such nie wieder einen Film aus! Und du sagst nie wieder, dass du sowas sehen willst!“ „Ich will jetzt „Iron Man“ gucken..“ „Kann jetzt nicht das Ende kommen?“ „Ich will jetzt was mit Liebe und Romantik..“ „Wollen wir „Sex and the City“ gucken?“ Ein Paar von unendlich vielen Zitaten die an dem Abend entstanden sind..
Selbst auf dem Nachhauseweg war man noch so in dem Film und so kribbelig aber dennoch: Wollen wir den nächsten Teil auch gucken?
„Wär ich jetzt totmüde, würd ich auch Halluzinationen kriegen.“ „Guck mal, das Gebäude sieht aus, wie das im Film“ „OMG, irgendwie wirkt das hier jetzt alles gruselig“ „Guck mal, meine Grundschule, wollen wir hin?“
Zu Hause dann der Spruch von meiner Mutter, hätte sie gewusst, dass das der Film mit Krueger ist, hätte sie mir abgeraten. Ja, ähm.. Danke, für die frühe Warnung?
Arm in Arm, mit Gute-Nacht sagen und Gute-Nacht-Kuss ging der Geburtstag von meinem Schatz langsam zuende und wir schliefen ein.. Und wachten zum Glück nicht in einem Albtraum auf, sondern am nächsten Morgen glücklich zusammen. Am Ende gibt’s eben doch das Happy-End. Zumindest in unserer ganz persönlichen Story Line…

Happy Birthday – Ich liebe dich

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Happy Birthday! Alles Liebe und Gute zum 23ten Geburtstag mein Schatz.
Ja, ich weiß. Wieder ein Geburtstagsblog (Obwohl ich sagte, du bekommst keinen, ich bin eben eine schlechte Lügnerin), so wie vor genau einem Jahr auch – Mit dem Unterschied, dass wir dort noch nicht zusammen waren.
Und nun sind es fast 11 Monate, nächsten Monat 1 Jahr.

Ich liebe Dich. Ich liebe dich, deine Art, einfach alles an dir.
Wie du mich morgens verschlafen in den Arm nimmst, wenn ich wieder ins Bett komme, deinen Guten-Morgen Kuss, die Art und Weise wie du mich ansiehst, wie du meine Hand nimmst, mich in den Arm nimmst, die Tränen wegwischt, wenn ich weine, mich aufmunterst, deine Spinner Momente, wie du mich zwischendurch einfach drücken musst, mir die Haare aus dem Gesicht streichst, mir einen Kuss auf die Stirn gibst, rumzualbern, dein schmollen, wie du geduldig wartest, bis ich endlich mal auf der Rolltreppe bin, wie zu jedem X-beliebigen Schuhladen fährst, nur damit ich meine Schuhe bekomme, wie wir manchmal einfach losfahren, um einen Erdbeershake zu holen, wie wir unser Essen teilen und eng beieinander sitzen, wie wir über Twitter, icq oder sonstiges schreiben, obwohl wir nur einen Meter voneinander entfernt sind, deine SMS, nur weil du grad an mich denkst, dein Lächeln, das Glitzern in deinen Augen, wenn wir zusammen von Hamburg schwärmen, Momente der Stille, in denen wir uns einfach nur in die Augen sehen, „Altes Ehepaar“ morgens im Bad spielen, der Kuss zwischen rasieren und Zähne putzen, das rummaulen, wenn wir beide keine Lust haben, aufzustehen, wie du mitsingst, wenn dir ein Song im Radio gefällt, das gemeinsame lachen, „Bikinisonntag“, wenn wir unseren Song „Unsterblich“ von Luxuslärm hören und uns in den Armen halten, wie du sagst, dass alles gut wird, deine Hand an meinen Bauch legst, du sofort merkst, dass ich weinen muss, dass du die Sucht nach Starbucks mit mir teilst, Filme mit mir siehst, die du sonst nicht gucken würdest, mir sagst, ich soll die Augen zu machen, wenn was brutales im Film vorkommt, meine Hand drückst, wenn eine traurige Stelle im Film läuft, du mein noch tollerer Mr. Big bist, dich wie ein kleiner Junge freust, wenn es um Feuerwehr geht, dein „Pussy“ – „Deluxe!“, mein Spitzname „Blondi“ von dir, mich immer wieder überraschst, an vergangene Momente zurück denken, einfach mal verrückt sein, über die Decke streiten, das tägliche „Gute-Nacht“ sagen, nicht wahrhaben wollen, dass du süss bist, gemeinsam bei Videos nicht zu wissen, was man sagen soll, mit dem Hündchen zusammen kuscheln, mich an die Dinge erinnern, die ich ohne dich vergessen würde, deine kleinen Eifersuchtsanfälle, Minutenlang zu warten, bis die Kamera endlich auslöst, zusammen zu jaulen, weil der Hund es macht, einfach beim Filmende im Kino reinzuplatzen, von der Zukunft zu träumen, zu überlegen, wie unsere Wohnung mal wird, von „Gucci“ dem Chihuahua zu reden, den wir mal haben werden, Kindersachen anzusehen und dann zu sagen „Nee, wir sind noch nicht so weit, wir gucken nur“ und an unsere kleine Carrie denken, unsere komplette Wunsch Einrichtung bei Ikea zu finden, das warten auf den Hasen, der uns ins Wunderland bringt, dass wir auch in ernsten Situationen beisammen sind, dass und noch viel mehr liebe ich an dir.

Danke, dass du für mich da bist, mir Liebe schenkst und mir das Gefühl gibst, geborgen zu sein.
Zusammen werden wir alles schaffen, denn… „Ich glaub ganz fest daran, dass uns niemals etwas trennen kann.“
Du bist mein Held, mein Partner, mein Schatz, mein Mr. Big. Meiner, ganz allein.
Tust du mir einen Gefallen? Verlass mich nie und sei immer da. Denn ich kann und will nicht mehr ohne dich. Denn nur du machst mein Leben wundervoll und lebenswert und keine Sekunde mit dir will ich jemals vermissen, keinen Moment, keine Erinnerung.
Jeder Tag an dem ich morgens aufwache, dich neben mir, in deinen Armen, bringt mich zum lächeln, weil du die Liebe meines Lebens bist.
Die Liebe, die ich niemals verlieren möchte.
Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate und hoffentlich Jahre, mit dir, zusammen, wir beide. Für immer.

Du hast mir gezeigt, dass es Liebe ohne Schmerz gibt, dass Leben wundervoll ist, mit dir. Eine gemeinsame Zukunft, mit Carrie und Gucci in einer Wohnung, irgendwann in Hamburg.
Hoffen, bangen, verzweifeln, lachen, genießen, glücklich sein, träumen. Ich will mein Leben nur noch mit dir verbringen, bis ans Lebensende. Weil ich einfach weiß, dass du der Richtige bist.

Ich hoffe, du freust dich über diesen Birthday Blog, über deine Geschenke und über heute Abend.
Vergess nie: Ewig Dein, ewig Mein, ewig Uns. Weil manche Liebe für immer ist – Unsere Liebe ist für immer.
Du hast mein Herz, bitte pass darauf auf und verletze es nicht. Weil’s nämlich dir gehört, für immer.
Ich liebe Dich. Über alles, unendlich, für immer, ewig und darüber hinaus.
Happy Birthday Schatz. Auf das alles gut wird. Du bist wundervoll.

Living in Hamburg

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Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr in einer eigentlich fremden Stadt seid, es ist schlechtes Wetter, die Leute laufen überall hin und her, jeder hat ein anderes Ziel und man sich dabei einfach nur denkt, wie wunderbar diese Stadt ist? Wenn man Hand in Hand mit dem Mann, den man liebt, durch die Stadt läuft, Kaffee in der einen Hand, die Hand des Freundes in der Anderen und man sich einfach nur zuhause fühlt?
Eine eigentlich fremde Stadt und doch hat man dort mehr das Gefühl zuhause zu sein, als überall sonst? Selbst wenn man das erste Mal dort ist, man hat das Gefühl, man wäre schon ewig dort und man möchte nie wieder weg.
Umso schlimmer ist es zu wissen, dass es immer einen Weg zurück gibt. Dass man nicht einfach dort bleiben kann, auch wenn man sich zuhause fühlt. Das Zuhause ist wo anders, auch wenn man sich in dieser einen Stadt wohler fühlt.
Warum? Das schlimmste Gefühl dabei ist zu wissen, dass es noch ein langer Weg ist, bis man dort vielleicht wirklich zuhause ist. Warum nicht jetzt und sofort? Einmal hin und nie wieder zurück. Ich will diesen Traum endlich leben, doch weiß man, dass es noch ewig dauern wird, bis es wahr wird. Wenn er es überhaupt wird…. Haltet mich für verrückt, aber es ist mein Ernst. Hamburg ist für mich einfach etwas ganz Besonderes und das schon immer. Und nun erstrecht.

Dinge, über die ich nachdenke, Dinge, die mir Tränen in die Augen schießen lassen, Dinge, die immer wieder in meinem Kopf herumschwirren. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, Bilder im Kopf von Erinnerungen, einem einzigen Tages.

Ich schau mir Fotos an und die Tränen flackern in meinen Augen, ich denke daran und verspüre einen Stich im Herzen. Es ist so eigenartig, so komisch, aber ich habe das Gefühl, als wenn dort mein Zuhause ist. Nur dort.

Morgen werde ich aufwachen. In einem großem Bett, eingekuschelt in schwarzer Satinbettwäsche, mit meinem Schatz an meiner Seite, in seinen Armen. Im lilafarbenem Schlafzimmer mit traumhaft schönen weißen Möbeln, einem großen Spiegel an der Wand, Laminat auf dem Boden und einem tollem Plüschteppich, auf dem das Bett steht. Das Hundekörbchen steht an seinem Platz, Chihuahua Gucci schwebt noch im siebtem Hundehimmel.
Es gibt einen Gute-Morgen Kuss und sein Grinsen lässt die Schmetterlinge im Bauch flattern. Dazu Kaffee im Bett und die Lieblingsmusik dudelt aus der Musikanlage. Die Sonnenstrahlen scheinen ins Zimmer hinein, ein Sommertag wie er im Buche steht. Dennoch nicht zu heiß, sondern einfach nur perfekt.
Geplant für diesen Tag? Frappuccino im Starbucks, schlendern in der Innenstadt, ein Konzertbesuch und den Sonnenuntergang an der Alster begutachten. Mit Ihm Hand in Hand, ganz vielen Küssen und einem Gefühl des Glücks.
Ein Tag von tausenden, in der Stadt, die ich liebe, die den Namen “Hamburg” trägt. Ein Tag, mit ihm und unserem Hund Gucci, in unserer eigenen Wohnung.
Man darf ja wohl noch träumen dürfen, nicht wahr? Wobei genau dies als Realität soviel schöner wäre.