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	<title>chriskizzmysun &#187; Texte</title>
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		<title>Alles. Oder nichts.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 14:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Klick, 2 Minuten lang scrollen, hier liken, dort ein Herz verteilen. Kamera Symbol auf, Schnappschuss gemacht, vielleicht noch kurz durch Lightroom schicken, 2 Sätze drunter, posten. Das Online Leben ist schnell lebig, es besteht aus ein paar Fotos, &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/alles-oder-nichts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Klick, 2 Minuten lang scrollen, hier liken, dort ein Herz verteilen. Kamera Symbol auf, Schnappschuss gemacht, vielleicht noch kurz durch Lightroom schicken, 2 Sätze drunter, posten. Das Online Leben ist schnell lebig, es besteht aus ein paar Fotos, ein paar Tweets, Follower und Likes. Vorbei sind die Zeiten, als es noch Blogger und nicht Influencer hieß, als man noch die schwere Spiegelreflexkamera von A nach B schleppte, sorgfältig Fotos sortiert hat und einen ellenlangen Post geschrieben hat. Auf dem Blog. Auf der Website. Als man Stunden damit verbrachte, ein neues Layout zu erstellen, Tag und Nacht über Photoshop saß und noch länger, um sämtliche Codes zu schreiben, damit all das ein schickes Design für seine eigene kleine Internet Plattform abgibt.<br />
Es begann vielleicht bei Knuddels, die ersten Versuche eine Seite zu erstellen. Dann gab es Oyla und die Szene wuchs. Woche für Woche tüftelte man an neuen Layouts, bot sogar Fertige für Andere an. Man verlinkte sich gegenseitig, schrieb sich ins Gästebuch, später kommentierte man über Cutenews, bis irgendwann WordPress kam. Einige hörten auf, andere machten weiter. Es wurde persönlicher, hier Rezepte, dort Daily Blogs. Man wurde älter, das Thema Datenschutz wuchs. Die Anforderungen auch. Nur die Zeit, die wurde kürzer. Und irgendwann, da wurde es still. Ein paar Hartgesottene schrieben, bloggten und hielten ihre Seite am Laufen. Die Meisten verschwanden. Man las sich auf Twitter, auf Instagram und irgendwann war es vorbei. So auch bei mir. Jahrelang stand der Blog still. Eine leise Erinnerung an das, was jahrelang ein fester Bestandteil war. Erinnerungen, Momente, Fotos, das pure Leben. Es fühlte sich nicht mehr richtig an, die Zeit wurde anders genutzt. Ab und zu loggte man sich ein und immer mehr Blogpostings verschwanden. Zu persönlich. Und doch war genau das etwas, was mir immer am Herzen lag. Ungefiltert schreiben, Momente teilen, quasi die Seele ins Internet stellen. Vieles würde ich im Nachhinein nicht mehr machen. Anderes schon. Durch diese Zeit habe ich so viele liebe Menschen kennengelernt, Viele folgen mir schon, da war es mit meinem Mann noch ganz frisch. Ihr habt die Anfänge einer Beziehung mitbekommen, die aufregende Zeit, bis wir das erste Mal Eltern wurden. Wir haben geheiratet, wir bekamen unser zweites Kind. Viel habe ich hier geteilt, viel habe ich durch diese Zeit mitgenommen und gelernt. Jahre später kam dann schleichend dieser Gedanke: Wozu das ganze noch online lassen? So viele fremde Menschen können über unser Leben lesen. Ist das gut? Sollte nicht all das privat sein? Die Antwort: Natürlich sollte es das. Und so kam der Gedanke, all das zu löschen. Auszuradieren. Der Entschluss stand und als ich mich das letzte Mal einloggte, war es auf einmal bitter. Ein Teil meines Lebens, so viel Liebe steckt hier drin. Kann ich das mit einem Klick verschwinden lassen? Ich bringe es nicht übers Herz. Schreiben hat mir immer geholfen. Meine Gefühle ausdrücken kann ich am besten auf Papier, es tut gut, einfach drauflos zu tippen und keine Ahnung zu haben, wo es hinführen wird. Die Social Media Welt ist groß, Niemand hat mehr Zeit für mehr als ein paar Wörter, manchmal möchte man auch gar nicht mehr teilen. Vor der Kamera stehen und drauflos zu reden, war nie meins. Ich bin still, zu still, um einfach Story für Story zu posten. Selbst Sprachnachrichten gibt es bei mir nie. Mein Ding waren immer Fotos und Texte. Vielleicht fällt es mir deswegen so schwer, all das hier aufzugeben. Meinen kleinen Schatz voller Wörter und Erinnerungen aufzugeben. Vielleicht werde ich in ein paar Tagen, Wochen, Monaten den Löschbutton drücken. Vielleicht auch nicht.</p>
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		<title>Er schreibt &#8211; Hilfe, meine Freundin ist Bloggerin!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[(Hier schreibt der Mann) “Hilfe meine Frau ist eine Bloggerin” , allein dieser Satz klingt schon ziemlich verzweifelt. Neulich fragte mich meine Frau ob ich hierzu einmal etwas schreiben könnte, nun sitze ich hier und überlege welche Worte passend sind, &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/er-schreibt-hilfe-meine-freundin-ist-bloggerin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>(Hier schreibt der Mann)<br />
“Hilfe meine Frau ist eine Bloggerin” , allein dieser Satz klingt schon ziemlich verzweifelt.<br />
Neulich fragte mich meine Frau ob ich hierzu einmal etwas schreiben könnte, nun sitze ich hier und überlege welche Worte passend sind, um meine Frau nicht so schlecht zu machen.</p>
<p>Meine Frau hat zig App auf Ihrem Handy wie Whatsapp, Twitter, Instagram uvm. und nutzt diese täglich, stündlich, immer um auf dem neusten Stand zu sein.<br />
Regelmäßig liked sie Fotos, liest die Blogs anderer Blogger und schreibt mit befreundeten Bloggern auf Twitter, oder Whatsapp.<br />
Wenn wir das Haus verlassen ist ihr wichtigstes Utensil ihr Iphone 6s, welches für bereits genannte Anwendungen benutzt wird.</p>
<p>Aber wehe wir fahren einmal weg……<br />
Stadtbesuche, Märkte, Familienfeiern und mehr werden intensiv beobachtet und dokumentiert.<br />
Hier kommt oft die Waffe meiner Frau zum Einsatz: ca. 550 €, 16 GB Speicher und schwer wie ein Ziegelstein! Ihre Canon EOS.<br />
Bevor man aus dem Haus geht wird der Akku bereits einen Tag vorher geladen, der Speicher geleert und die Kamera anschließende sicher eingepackt.<br />
Ist man unterwegs wird Sie eng am Körper geschleppt, jedes noch so kleine Detail muss fotografisch festgehalten werden.<br />
Es ist scheiss egal ob es Bäume, Enten, Wasser, Steine und viel mehr auch in Bremen zu bestaunen gibt, aber jede noch so kleine Sehenswürdigkeit wird abgelichtet.<br />
Wo wir gerade bei abgelichtet und Sehenswürdigkeiten sind……. Es ist manchmal ein echter Horror im Restaurant.<br />
Man bestellt sich etwas zu essen, nach ca. 15-20 Minuten des hungrigen Wartens (davon hat meine Frau min 10 Minuten am Handy verbracht) wird endlich das warme Essen an den Tisch gebracht, welches einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, aber man es trotzdem nicht sofort essen darf.<br />
Bevor man dieses Festmahl auch nur mit der Gabel berühren darf, muss dieses natürlich erst einmal fotografiert werden.<br />
Um nicht vom Essen ab zu schwenken…..Bloggen hat auch Vorteile…..<br />
So bekommt meine Frau regelmäßig die B Box zugesendet um über diese zu berichten.<br />
Alle Sachen die meine Frau nicht mag, darf ich ausgiebig für Sie testen und probieren.<br />
Ebenfalls bekommt man von Firmen Getränke und Schwangerschaftsunterwäsche und Zahnbürsten zugesendet die man testen kann und anschließend kostenlos behalten darf, um darüber zu berichten.<br />
Ich meine die Schwangerschaftsunterwäsche ist jetzt nicht gerade ein Vorteil für mich, aber ich finde es schon Interessant und gut das Firmen diese Produkte kostenlos zur Verfügung stellen, nur damit jemand im Internet darüber schreibt und ein paar Leute dies lesen.<br />
Das schlimmste sind Ihre Ideen die sie durch die viele Zeit im Internet erlangt.<br />
So müssen zu Geburtstagen grundsätzlich aufwändige Torten und Kuchen gemacht werden, die mich als Mann manchmal zur Verzweiflung bringen.<br />
Die Küche sieht aus wie Sau, der Mann muss bei Sachen helfen, die er vorher auch noch nie gemacht hat, welche die Frau aber einfach nicht hinbekommt oder sich davor ekelt.<br />
Ich glaube das ist so eine Art Wettkampf, wie z.B. ich mache den schöneren Kuchen für mein Kind als du.<br />
Anschließend wird diese ausgiebig abgelichtet, mit viel Deko, Glitzer und eventuell setzt man auch noch das Rezept online.<br />
Fotos werden hier von der Seite, von oben, mit Hintergrund, mit weißen Hintergrund und nach dem Anschneiden gemacht.<br />
Aber wehe das Endprodukt wird nicht so wie man es sich vorstellt, dann wird die ganze Prozedur noch einmal wiederholt.<br />
Es wurde durch mich sogar zu Weihnachten eine Fotolampe besorgt welche meiner Frau das nötige Licht beim Ablichten der Produkte gibt.<br />
Ja sorry, ich liebe meine Frau sehr und unterstütze Sie bei ihrem Hobby.<br />
Dies auch weil die noch so nervigen Selfie Fotos mit ihrem Handy oder ihrer Kamera manchmal doch einfach zu süß sind.<br />
Auch wenn die Umstände für manche Fotos echt zu lustig sind: Handy so halten, nein weiter links, ein my weiter rechts, ja so ist okay.<br />
Scheisse nur wenn einem voll die Sonne in das Gesicht strahl und man vor lauter Blendung bei jedem Foto die Augen zu kneift.<br />
Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt das meine Frau eine Bloggerin ist, die Teile ihres/unseres Lebens öffentlich ins Internet stellt, die sich früher mit Ihrem Blog die Probleme von der Seele schrieb um sich selbst zu erleichtern, die mir jedes Jahr einen Geburtstagsblogpost widmet und die ich einfach so liebe wie sie nun einmal ist.</p>
<p>Ob mit Kamera, Handy, nervigen Fotos, kalten Essen oder auch mit mir als Kuchenbäcker, ich liebe dich meine kleine Bloggerin.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.chriskizzmysun.de/Blog/BlogMaerz2016HilfeBloggerin.png" alt="" width="655" height="869" /></p>
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		<title>Besser, als jeder Liebesfilm.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wundervoll, wenn dich die Person umarmt, die du liebst und alle deine Sorgen lösen sich einfach in Luft auf. Es gibt nichts anderes als diese Umarmung in diesem einen Moment und es geht dir einfach so gut. Plötzlich &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/besser-als-jeder-liebesfilm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wundervoll, wenn dich die Person umarmt, die du liebst und alle deine Sorgen lösen sich einfach in Luft auf.<br />
Es gibt nichts anderes als diese Umarmung in diesem einen Moment und es geht dir einfach so gut. Plötzlich ist alles gut.<br />
Und es gibt tatsächlich diese Momente, in denen dein eigenes Leben viel, viel, VIEL besser ist als jeder Liebesfilm oder jedes Buch. Das nenne ich Liebe.</p>
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		<title>Musik</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du bei den ersten Takten Herzklopfen bekommst, alles um dich herum vergisst, nur noch die Instrumente wahr nimmst und die Stimme,  die dir mit dem Text aus der Seele spricht. Wenn du deine Augen schließt und nur auf den &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/musik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du bei den ersten Takten Herzklopfen bekommst, alles um dich herum vergisst, nur noch die Instrumente wahr nimmst und die Stimme,  die dir mit dem Text aus der Seele spricht. Wenn du deine Augen schließt und nur auf den Song hörst, dir die Tränen kommen, weil alles so wahr ist.<br />
Weil du genau das fühlst, was dieses Lied wiedergibt. Wenn Musik mehr ist, als einfach nur irgendwelche “Musik”.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mama&#8217;s &#8211; Ihr seid wunderbar</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mutter sein fängt nicht erst bei der Geburt an. Nicht beim ersten Schrei des Babys, sondern schon viel früher. Wenn man dieses kleine Stäbchen in der Hand hält, die mit 2 Strichen zeigen, dass man ab jetzt nicht mehr allein &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/mamas-ihr-seid-wunderbar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mutter sein fängt nicht erst bei der Geburt an. Nicht beim ersten Schrei des Babys, sondern schon viel früher. Wenn man dieses kleine Stäbchen in der Hand hält, die mit 2 Strichen zeigen, dass man ab jetzt nicht mehr allein ist in seinem Körper. Man ist zu Zweit. Vielleicht in manchen Fällen auch Zu dritt, zu Viert&#8230;<br />
Da ist etwas im Bauch, was herran wächst. Was im eigenen Körper anfängt zu leben, sich zu entwickeln und alles an Liebe braucht, die man hat.<br />
Ab jetzt achtet man nicht mehr nur auf sich selbst, sondern schützt mit aller Kraft dieses Wesen, was im Bauch vom kleinen Pünktchen zum waschechten Menschen gedeiht.<br />
Ganz unbewusst fängt man an, den immer weiter wachsenden Bauch zu streicheln, zu lächeln, wenn es sich anfühlt, als würden Schmetterlinge im Bauch tanzen. In Menschenmassen schützt man diese Körpergegend automatisch, sagt &#8222;Stop&#8220;, wenn es zuviel wird und gönnt sich Ruhe. Man nimmt jeden Arztbesuch wahr, mit größter Sorgfalt wird die winzig kleine Babywäsche zusammen gelegt und spätestens in den letzten Schwangerschaftswochen hibbelt man nur noch. Bei jedem ziepen ist man wachsam, bis&#8230; Bis dann der große Moment kommt.<br />
Der erste Moment. Der erste Schrei, das erste Geräusch. Das eigene Baby liegt auf der Brust, man riecht an ihm, man streichelt die winzig kleinen Fingerchen, die sich sofort um die Eigenen legen. Willkommen im Leben &#8211; Willkommen bei deiner Mama.</p>
<p>Mütter sind großartig, findet ihr nicht?<br />
Spätestens, seitdem ich selbst Mutter zweier Kinder bin, weiß ich all die kleinen Dinge zu schätzen, weiß, wie stark Mütter sein können und vielleicht auch müssen.<br />
40 Wochen lang teilen sie ihren Körper mit einer kleinen Person, lieben sie mit voller Hingabe, obwohl sie dieses Baby noch nie gesehen haben. Noch nie berührt, noch nie gerochen&#8230;<br />
Wochenlanges erbrechen, schmerzhafte Wehen, Wachstumsschmerz und fiese Tritte in die Rippen, all das halten Mütter aus und sind dennoch mit voller Liebe dabei.<br />
In der Schwangerschaft habe ich gelitten, wie wahnsinnig. Ich habe geweint vor Schmerzen, war am Ende meiner Kräfte und habe die Entscheidung, ein Baby zu bekommen, niemals bereut.</p>
<p>Der Körper einer Frau tut Unglaubliches. Etwas, was tagtäglich passiert, so normal ist und dennoch so besonders. Es kann Stunden dauern, Tage. Es kann ganz wunderbar werden oder ein Traumata auslösen. Es kann plötzlich passieren oder ein Kaiserschnitt werden. Aber das Ergebnis, das ist das, was zählt.<br />
Leider vergessen viel Frauen, was sie eigentlich geleistet haben. Machen sich Vorwürfe und vergleichen sich mit Anderen. Deswegen muss ich an dieser Stelle eins loswerden:<br />
Du bist wunderbar! Ja du, ganz genau du! Du hast die Fähigkeit erhalten, ein Baby in dir zu tragen, du hast es von der ersten Sekunde an geliebt, du hast alles dafür getan, dass es ihm oder ihr gut geht, du hast dein Möglichstes getan. Für das Schicksal kannst du nichts. Ja, dein Körper hat Schwangerschaftsstreifen. Deine Brüste haben durch das stillen gelitten und dein Bauch wird nie wieder so sein, wie früher. Na und? Du weisst, wofür du es getan hast. Du hast gekämpft und gesiegt. Dein Gewinn? Das wunderbarste, was dir passieren kann. Der Grund, wieso du eine Mutter bist.</p>
<p>Ich bewundere Mütter, vor allem, meine. Ein Kind kostet Kraft und Nerven, so sehr man auch liebt.<br />
Am Anfang da sind es vielleicht 3 Monats Koliken. Fieses Bauchweh, der schmerzende Kiefer, weil die ersten Zähnchen kommen, der Wachstumsschub, in dem soviel Neues gelernt wird. Man tröstet, streichelt das Bäuchlein, versucht mit allen Mitteln, das Leid zu mindern und trägt das kleine Wesen stundenlang durch die Welt. Man kuschelt, redet gut zu, streichelt und ist einfach da. Ganz egal, ob man tagelang nicht geschlafen hat. Ob noch Schmerzen von der gar nicht weit zurück liegenden Geburt noch da sind, ob man dringend eine Dusche bräuchte oder einfach mal durchatmen muss. Man ist da und tut sein Bestmöglichstes.<br />
Wenn das Kleinkind sich im Supermarkt einfach in den Gang wirft, anfängt, bitterlich zu weinen und aus lauter Kehle zu schreien, dann steht man da. Tief durchatmen, ein schiefes Lächeln auf den Lippen und die Situation irgendwie entschärfen.<br />
Plötzlich, da hat man immer Feen und Dino Pflaster dabei, Zaubershampoo, womit das Haare waschen garantiert nicht ziept, man sucht stundenlang das liebste Kuscheltier, weil das Töchterlein sonst auf gar keinen Fall einschlafen kann und zückt im gleichen Moment das Handy, auf der Suche nach einem Ersatz &#8211; Für&#8217;s nächste Mal.</p>
<p>Mütter leisten jeden Tag Unglaubliches. Sie haben einen 24 Stunden Job, kaum Urlaub, keine Feiertage, unregelmäßige Mittagspausen und müssen mit vollem Herzen und aller Kraft dabei sein. Sie werden nicht bezahlt, bekommen keinen Bonus, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, können nicht kündigen, pausieren oder in der Karrieleiter in diesem Beruf nach oben steigen. Sie dürfen sich nicht krank melden, nicht zu spät kommen, nicht früher Feierabend machen. Stattdessen werden sie angeschrien, gehauen, es wird an den Haaren gezogen, besabbert und am besten, da sollte alles gleichzeitig funktionieren. Bespaßung auf höchstem Niveau, Körper und Geist im Dauereinsatz und die Nerven oft zum zereissen gespannt. Und dennoch ist es der schönste Job der Welt. Weil er mit soviel Liebe belohnt wird.</p>
<p>Danke all ihr Mamas, danke, dass ihr euren Kindern jeden Tag soviel Liebe gebt, wie es nur möglich ist. Danke. Ihr seid großartig!</p>
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		<title>Schwanger sein &#8211; Und die anderen Menschen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, dass eine Schwangerschaft rosa rot ist und man vor Glück und Konfetti nur so sprüht? Wunderschöne Fotos mit Schleifchen um den Babybauch, die kleinen Schühchen in der Hand.. Alles könnte so schön sein&#8230; &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/schwanger-sein-und-die-anderen-menschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, dass eine Schwangerschaft rosa rot ist und man vor Glück und Konfetti nur so sprüht?<br />
Wunderschöne Fotos mit Schleifchen um den Babybauch, die kleinen Schühchen in der Hand.. Alles könnte so schön sein&#8230; Ist es aber nicht!<br />
Denn:</p>
<p>In Filmen wird eine Schwangerschaft gern mal mit dem netten kotzen über&#8217;m Klo angekündigt. Sobald alle wissen, dass da ein kleines Wunderwesen im Bauch wächst, hört das auch schon auf. Tja. In Filmen.<br />
Meine Morgenübelkeit war übrigens quasi von Anfang an da und hat sich zu einer Ganztagsübelkeit gemausert. Ich bin aufgestanden und habe den halben Tag im Bad verbracht, mir ging es einmal sogar so schlecht, dass meine Mama auf die Maus aufpassen musste &#8211; So kann man ne Schwangerschaft auch verkünden.<br />
Irgendwann wurde es dann langsam besser, oder eher: Es hat sich verändert. Die anhaltende Übelkeit verzog sich und der Brechreiz kam. Aus dem Nichts und gern mal mitten auf der Strasse. Da läuft man fröhlich durch die Stadt, quatscht mit seinem Mann und auf einmal steht man da, macht Würgegeräusche, kriegt Tränen in den Augen und hat Angst, dass der Mageninhalt gleich draußen landet. Zumindest ging es bisher immer gut, aber schön ist das nicht&#8230;<br />
Man freut sich auf das leckere chinesische Essen, fährt nach dem Essen nur kurz nach Hause zum umziehen und das ganze Essen landet in der Toilette. Eine zeitlang war das nach jedem Essen so.<br />
Witzig ist auch, wenn man spaßeshalber noch zum Mann sagt &#8222;Irgendwann kotze ich denen vor die Tür!&#8220;, während man im Hausflur nach oben läuft und der Nachbar wieder Essen gekocht hat (Anmerkung: Scheinbar hat er es nicht so drauf, es stinkt nämlich jedes Mal) &#8211; Und man am nächsten Tag wirklich auf der Treppe steht und es sich grad noch verkneifen kann.</p>
<p>Die Müdigkeit ist auch schön. Mittlerweile ist es um einiges besser geworden und ich bin zumindest in dieser Sache wieder fit. Aber am Anfang der Schwangerschaft hätte ich von Morgens bis Abends schlafen können. Da steht man morgens auf und eine Stunde später liegt man auf dem Sofa und hat das Gefühl, man hätte vorige Nacht nicht eine Sekunde geschlafen. Die Minuten ziehen sich wie Stunden und um 17 Uhr liegt man zusammen mit dem Kind im Bett und nickt innerhalb von Sekunden weg. Tag ein, Tag aus&#8230;<br />
Hat man das erstmal überstanden, kann es auch schnell das Gegenteil werden. Man, versucht zumindest, sich von einer auf die andere Seite zu rollen, Decke hier, Decke da, links, rechts, vor, zurück, wird langsam ruhiger und dann&#8230; Hallo Blase! Es kam nicht selten vor, dass ich alle 10 bis 20 Minuten zur Toilette gerannt bin und einfach keine Ruhe gefunden hab. Ist die Blase leer, kann dann auch mal das Babylein wach werden und ne Runde Bauchsport treiben. Kickbox for the win! Und da hätte man dann wieder das liegen auf dem Sofa tagsüber und auf den Abend hoffen&#8230;</p>
<p>Hormone! Ich wusste genau einen Tag von der Schwangerschaft und sass dann heulend im Auto. Warum? Weil ich was essen wollte, aber nicht wusste, was. Ich hab mich gefühlt, wie ein Kleinkind, weil ich sauer auf mich selbst war und einfach losheulen musste. Egal, ob eine Essensentscheidung, niedliche winzige Babykleidung, das &#8222;Schauen sie, hier ist ihr Baby&#8220; im Ultraschall, das zuckersüsse Kleinkind, was meinen Bauch streichelt und küsst, die Freude der besten Freundin, die am Telefon schier ausrastet &#8211; All das kann einen mal zum heulen bringen.<br />
Und um Himmels Willen guckt keine Nivea Werbung! Die ist unschwanger ja schon zum heulen schön, aber schwanger toppt es nochmal alles. Oder die Szene mit Barney und seiner Tochter im &#8222;How I met your Mother&#8220; Finale &#8211; 3 Mal gesehen (Davon 1 Mal sogar ohne die ganzen restlichen Minuten davor/danach gesehen zu haben) und dreimal bitterlich geflennt.<br />
Wenn man nicht grad heult, kann man aber auch mal den Partner anzicken. Willkommene Abwechslung, oder? Der ist dann schuld, weil man sich blöd fühlt, hat er doch schließlich das Baby da rein gemacht.. Und wieso zum Teufel gibst du eigentlich Geräusche von dir, wenn man schlafen will und wieso räumst du deine Sachen nicht weg? Man ey! Und da wäre man wieder beim heulen&#8230;</p>
<p>Aber auch Angst begleitet einen zum Teil. In den ersten Wochen macht man sich Gedanken, ob das Baby bleibt, ob man die kritische erste Phase übersteht. Schlägt das Herz? Ist es gesund? Wächst es stetig, nimmt gut zu und ist wochengerecht entwickelt? In der ersten Schwangerschaft musste ich ins Krankenhaus, weil der Ärztin auffiel, dass das Mäuschen viel zu klein und leicht für die jeweilige Woche ist. Die Zeit zwischen dem Frauenarzttermin und dem Termin im Krankenhaus war die Hölle für mich. Letztendlich lag es an einer Arterie in der Nabelschnur, was dann mehr oder weniger harmlos war. Ich habe mir anfangs die Augen aus dem Kopf geheult, weil ich vor der Frage stand, ob ich all das schaffe, ob ich bereit bin, Mama zu werden, ob die Beziehung stand hält, wie die Familie reagiert,&#8230;</p>
<p>Hell yeah, die Pubertät ist wieder da! Schwangere haben diesen &#8222;Flow&#8220;, das Glänzen, sind unwiederstehlich und sexy. What the hell is wrong with you?! Man watschelt irgendwann wie eine Ente, das ebenmäßige Hautbild ist verfeinert mit Pickeln auf der Nase, das Socken anziehen wird zum Hochleistungssport und vom entspannten Fußnägel lackieren rede ich lieber nicht. Man schnauft wie ein kleiner Elefant, weil die Treppen jetzt mindestens doppelt so weit und doppelt so hoch sind und morgens wacht man gern mal mit nem klitschnassen Shirt auf, weil die Vormilch raus wollte. Die Kleidung passt nicht mehr, man kriegt bestenfalls noch Wasser in den Beinen und von nervigen Schwangerschaftsstreifen rede ich mal nicht.</p>
<p>Das Nonplusultra ist es dann, wenn man in der Schwangerschaft krank wird. Früher mal flott ne Grippostad reingeworfen und nun über jeden Beipackzettel hängen, mit der Erkenntnis: Mit Baby inside darf man einfach mal gar nix. Und wenn man was darf, ist es ne Paracetamol, aber bitte nicht öfter als 2x täglich und selbst die schluckt man nur im äußersten Notfall und mit schlechtem Gewissen.<br />
Egal ob Kopfschmerzen, Bauchweh und ein ziepen, die blödeste Erkältung aller Zeiten oder das nicht vertragende Essen. Da muss man durch!<br />
Aber nicht nur bei Medikamenten schaut man dreimal. Wie oft habe ich mich ertappt, dass ich bei jedem Fertigessen auf die Zutaten geachtet habe. Wusstet ihr, dass in drölfzigtausend Fertigsaucen Alkohol enthalten ist? Man könnte ja nun mit dem Argument kommen, dass das ja nur ganz gering ist oder/und beim kochen sowieso verfliegt. Find ich trotzdem doof. Auch den angebotene Wein am Ende der Schwangerschaft, der sogar von einer Hebamme empfohlen wurde, habe ich dankend abgelehnt und einen Wehencocktail mit &#8218;nem Schuss Sekt muss ich auch nicht haben.</p>
<p>Und dann gibt&#8217;s ja noch so wahnwitzige Sprüche von aller Welt, die natürlich alles besser wissen oder es nur gut meinen. Zu gut&#8230;</p>
<p>&#8222;Gute Besserung!&#8220; &#8211; Ja, das habe ich wirklich schon zu hören bekommen. Gute Besserung, ist ja echt schlimm, so ein Baby im Bauch? Hä?<br />
&#8222;Kommt es dann dieses oder nächstes Jahr?&#8220; &#8211; Schön, wenn solche Fragen beispielsweise im Januar kommen. Nö, ach du, ich dachte so in 2 Jahren, bin ja &#8218;n Elefant!<br />
Trinkst du denn auch genug? Das ist ja so wichtig! &#8211; Jup, das weiß ich selber. Und so ziemlich jeder andere Mensch auch, oder?<br />
&#8222;Du musst ja jetzt für Zwei essen!&#8220; &#8211; Na sicher, so ein 2cm Wesen braucht mindestens die doppelte Portion!<br />
&#8222;Willst du stillen? Nein &#8211; Wieso denn nicht, das ist doch das Beste für&#8217;s Baby, dann brauchst du ja auch erst gar kein Kind kriegen!&#8220; &#8211; Das Beste für&#8217;s Baby ist immer noch, dass die Mama entspannt ist und kein Stress herrscht. Und wenn für uns die Flaschenmilch das beste ist, ist das eben so.<br />
&#8222;Bei deiner Übelkeit wird es bestimmt ein Mädchen!&#8220; &#8211; Mh, dann müsste wohl jeder zweite Junge ein Mädchen sein&#8230;<br />
&#8222;Willst du das wirklich essen? In der Schwangerschaft darf man doch gar kein Eis, Hackfleisch, Salami,&#8230;&#8220; &#8211; Möchte mir jemand vielleicht ein Ernährungsbuch schenken? Normalerweise wird man ja in der Schwangerschaft über solche Dinge aufgeklärt und kann selbst entscheiden, ob man sowas nun darf &#8211; Oder nicht.<br />
&#8222;Oh mein Gott, ein pinker Kinderwagen? Das Kind wird doch schwul!&#8220; &#8211; Sicher wird es so ein kleines 3 Monatsbaby brennend interessieren, ob es nun Pink, Blau, Grün oder Gelb ist. Logisch!<br />
*Grabsch* &#8211; Ich bin kein Streichelzoo! Fragt verdammt nochmal, bevor ihr meinen Bauch einfach so antatscht, oder soll ich das bei euch genauso machen?<br />
&#8222;Also damals bei mir&#8230; Ich bin ja wirklich überall gerissen und es war so schlimm! Oh und die Totgeburten und die Schwangerschaftsvergiftung!&#8220; &#8211; Genau das, was man als Schwangere hören möchte. Nicht.<br />
&#8222;Wie, du machst Untersuchung XY, die drölfzigtausend Euro kostet, nicht?&#8220; &#8211; Wenn die Ärztin dafür keinen Grund sieht, wieso sollte ich?<br />
&#8222;Bei deiner Vorgeschichte kommt das Baby bestimmt zu früh!&#8220; &#8211; Und dann geht man bestenfalls 14 Tage über ET.<br />
&#8222;Ist das Baby schon da?&#8220; &#8211; Na sicher, deswegen habe ich vor 30 Minuten noch fröhlich getwittert, war bei WhatsApp online und oh, haben wir uns nicht eben noch gesehen?</p>
<p>So nervig all das auch ist &#8211; Letztendlich sind diese 40 Wochen dennoch ein kleines Wunder. Man erschafft Leben, ein kleiner Mensch wächst im Bauch herran, man nimmt Bewegungen wahr und kleine Füßchen treten gegen die Bauchdecke. Im Ultraschall kann man jeden einzelnen Finger erkennen, im 3D darüber rätseln, ob die Nase nun von Mama oder Papa ist und wenn man erstmal im Kreissaal liegt, all die Schmerzen überstanden sind und man ein winziges Etwas auf der Brust liegen hat, weiß man: Diese paar Zentimeter waren jeden Brechreiz, jedes fluchen, jeden Pickel, jede Träne und jedes aufpassen wert.<br />
Es ist verdammt nochmal ein Wunder und das wunderschönste obendrein. Und eigentlich&#8230; Eigentlich war die Schwangerschaft ja auch gar nicht so doof, sondern total schön. Und wie ich den Kugelbauch doch vermisse!</p>
<p><i>(Dieser Post wurde mit einer großen Portion Ironie geschrieben und zeigt nur eine kleine Seite der legendären 40 Wochen. Die schönen Momente in der Kugelzeit überwiegen und sind wunderschön &#8211; Und es ist eine Ehre, diese erleben zu können.)</i></p>
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		<title>Regen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2018 17:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Es regnet. Als wenn der Himmel deine Tränen noch unterstreicht. Tröstend und deprimierend zugleich setzen sich die Wasserperlen an die Fensterscheibe, laufen langsam nach und nach herunter und zerfliessen stumm in einem kleinen See. Wie die Tränen, die heiß und &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/regen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es regnet. Als wenn der Himmel deine Tränen noch unterstreicht. Tröstend und deprimierend zugleich setzen sich die Wasserperlen an die Fensterscheibe, laufen langsam nach und nach herunter und zerfliessen stumm in einem kleinen See. Wie die Tränen, die heiß und bitter von der Wange laufen, am Kinn von den Nächsten abgefangen werden und wie ein Floß hinunterfallen. Wie passend wäre jetzt der berühmte Song von Echt, &#8222;Sag mal weinst du, oder ist das der Eegen der von deiner Oberlippe tropft&#8220;.<br />
Der Regen ist dort draußen, kalt und und unsanft. Ich bin hier dran, es können also nur Tränen sein. Im Song sollen die Tränen weggeküsst werden aber genau in diesem Moment ist dieser Jemand nicht hier, der sie mir wegküssen würde. Zwar ist er immer noch ganz nah bei mir, in meinem Herzen, aber eigentlich bin ich doch allein, faktisch gesehen zumindest.<br />
Die Tränen kommen eben, wenn man allein ist. Wenn der Moment zum nachdenken gekommen ist und all der Frust, all die Trauer, all der Schmerz rausmuss, hart, gefühlvoll, schrecklich. Du stehst dort und siehst die ganze Situation im Zeitraffer davon fliegen. Jeder Moment ist nochmal da und stürzt dich persönlich zu Boden. Bis du nur noch da liegst, die Tränen vom Kinn hinunter tropfen und du stumm zu Boden siehst. Und alles was du am Ende tun kannst, ist sie wegzuwischen, aufzustehen und so zu tun, als wäre dies nie geschehen.</p>
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		<title>Ein Ende</title>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2017 17:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder habe ich versäumt, ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Bevor man nicht mehr abbremsen kann, bevor man nicht mehr die Rückspul Taste drücken kann. Und wieder hätte ich es wissen müssen. Wissen müssen, dass du &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/ein-ende/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder habe ich versäumt, ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Bevor man nicht mehr abbremsen kann, bevor man nicht mehr die Rückspul Taste drücken kann. Und wieder hätte ich es wissen müssen. Wissen müssen, dass du nicht die Person bist, die ich mir jedes Mal wünsche, die du bist. Du hast 2 Gesichter, das eine ist lieb, fürsorglich, reuevoll. Die Andere kaltblütig, hinterhältig und verlogen. Meist zeigst du dein böses Gesicht, das Gute kommt nur selten zum Vorschein. Und doch falle ich immer wieder darauf hinein, obwohl ich dich schon jahrelang kenne. Aber die Hoffnung lässt die Wahrheit oft vernebeln. Wie gern würde ich sagen, dass du mir nichts mehr bedeutest, kein einziges kleines Gefühl für dich mehr da ist. Aber so ist es nicht. Ich kann sowas nicht behaupten, wenn ich im nächsten Moment schon an dich denke.<br />
Jeder würde es falsch verstehen, es als noch nicht überwundene verlorene Liebe bezeichnen, aber Nein, Gefühle der Art Liebe sind nicht mehr da. Das weiß ich nur zu gut, hierbei muss ich mich nicht belügen.<br />
Manchmal könnte ich daran zerbrechen, aber das wäre nicht fair. Wo du doch nur noch meine Vergangenheit bist. Manchmal zerbreche ich mir den Kopf, frage mich, wieso du nach all der Zeit nicht los lässt und einfach dein Leben lebst. Wieso du all die Sachen tust, die dein eigenes Leben zerstören können. Wieso du mein Leben zerstören willst.<br />
&#8222;Bereue nie, wenn du in dem Moment glücklich warst&#8220; Ich bereue aber. Weil ein Teil meines Herzens in sovielen Momenten zerbrochen ist und selbst jetzt sicher noch ein Brocken fehlt. Wenn aus Liebe der größte Fehler meines Lebens wird. Und auch damals hätte ich es wissen müssen, die Notbremse ziehen sollen und auf mich aufpassen müssen.<br />
Eigentlich tut es schon weh, etwas bereuen zu müssen, was mal schön war. Aber nun zerstört es nur noch. Weil man nicht versteht. Weil ich nicht kann. Weil du zerstörst. Weil Vergangenheit sich nicht so leicht abschütteln lässt.<br />
Und ich wünsche mir so sehr, einiges wäre anders verlaufen. Oder man könnte, zumindest jetzt, einen Schlussstrich ziehen und das Thema verblassen lassen. Aber das geht nicht, wenn du immer wieder versuchst, einen Platz in meinem Leben einzunehmen. Und ich jedes Mal kämpfen muss, es nicht zuzulassen, die Hoffnung auszublenden und sich einzugestehen, dass es nie wieder besser wird. Weil du dich nicht änderst. Nicht ändern kannst. Ich bin das kämpfen satt. Du das zerstören nicht auch?<br />
Manchmal wünsche ich mir auch, du könntest einmal das fühlen, was ich fühle. Wenn du nicht mehr der Zerstörer ist, sondern der Zerstörte. Dass ich dir ebenso weh tun könnte. Aber so ein Mensch bin ich nicht. Ich bin nicht so wie du. Vielleicht würdest du damit noch schlechter umgehen, als ich. Das einzigste, was ich mir letzten Endes wünsche, ist ein Ende. Und darauf werde ich warten, Tag für Tag. Vielleicht wird es irgendwann vorbei sein, irgendwann wieder gut sein. Ohne deinen Namen in meinem Leben.</p>
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		<title>An Tagen wie diesen</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 16:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du dich das erste Mal verliebst, dann ändert es dein Leben für immer. Das erste Mal, die erste große Liebe. Mit den größten Schmetterlingen, mit dem Lächeln im Gesicht, dass dich durch deine Welt trägt, die Küsse, die deine &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/an-tagen-wie-diesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du dich das erste Mal verliebst, dann ändert es dein Leben für immer. Das erste Mal, die erste große Liebe. Mit den größten Schmetterlingen, mit dem Lächeln im Gesicht, dass dich durch deine Welt trägt, die Küsse, die deine Lippen zum kribbeln bringen, die Hand, die Deine fest umschließt. Die Berührungen, die noch Stunden später einen Schauder auf deiner Haut hinterlassen, die Momente, die die Welt einfrieren.<br />
Jedem, wirklich jedem willst du erzählen, wie glücklich du bist, aber das brauchst du gar nicht, denn dein Lächeln verrät dich. Du willst in die Welt hinaus schreien, &#8222;Hey, das ist er, das ist meiner und von Niemanden sonst! Wir beide für immer, egal, was passiert.&#8220;<br />
Jede Sekunde mit ihm wird zur Unendlichkeit, das aufstehen fällt auf einmal leicht und alles ist gleich viel schöner.<br />
Man hat die rosa rote Brille auf, man ist verloren in der Wolke 7 und doch sollte man aufpassen. Aufpassen, dass man sein Herz nicht verliert, nicht abhängig wird, dass die Gedanken klar bleiben.<br />
Tja. Ich habe nicht aufgepasst. Ich habe den Moment verpasst, an dem es gefährlich wurde. Und das war der Absturz meines Herzens.<br />
Ich habe vergessen, wie es ist, wenn man lächelt, wie es ist, diese Schmetterlinge zu spüren, ich habe vergessen, wie wunderschön Berührungen sein können.<br />
Ich war blind und bin die Klippe hinunter gefallen, rein in den Albtraum, vor dem mich alle gewarnt haben und ich sie hinter meiner rosa Brille nicht gesehen habe.<br />
Weisst du, ich habe heute diesen Song gehört. Er beschrieb, wie groß diese eine Liebe ist, aber wie kalt es sich anfühlt. Wie weh es tut, zu lieben. Wie man zerbricht, an diesem Gefühl. Dieser Song ist viele Jahre alt. Bei den ersten Tönen kam genau das Gefühl zurück, was ich viele Jahre zuvor hatte. Als ich diesen Song schon einmal hörte, meine Augen rot und verweint waren, ein Berg voller Taschentücher vor mir und nasse Ärmel vom Tränen abwischen.<br />
Ich hab dich angeschrien, dir gegen die Brust geschlagen, geweint, gebrüllt, bin zusammen gesunken und du hast mich gehalten. Das war nur ein Moment, von vielen.<br />
Es gibt viele Songs, die ich damals gehört habe und sie erinnern mich auch heute noch an dich.<br />
Ich sehe dich vor mir, wie deine Augen vor Hass glühen. Ich sehe dich vor mir, wie du mich anlächelst und deine Augen strahlen. Und ich kann es bis heute nicht fassen.<br />
Dieser eine Moment. Du kamst auf mich zu, sagtest &#8222;Hi&#8220;, sahst so unglaublich gut aus und mein Herz schlug schneller. Wir verbrachten Stunden miteinander. Wir lernten uns kennen und lieben.<br />
Genau das, genau dieser Moment ist jetzt 10 Jahre her.<br />
Ich kann dir nicht sagen, ob dieser Tag ein Fehler war. Er hat soviel zerstört, mich zerstört. Manchmal wünschte ich, ich hätte dich nie kennen gelernt. Aber ist es ein Fehler, zu lieben?<br />
Ich dachte, ich kenne dich. Selbst in den schlimmsten Momenten liebte ich dich. Du schlugst mir ins Gesicht und trafst mein Herz. Du hast mich zu Boden geschmissen, mich getreten und jedes Mal stand ich wieder auf, wischte mir die verweinte Mascara aus dem Gesicht, zog meine Sachen zurecht und lächelte.</p>
<p>Man sagt, wenn etwas vorbei ist, erinnert man sich nur noch an die schönen Dinge. Das stimmt. Von den schlimmen Dingen träumt man. Sie sind im Unterbewusstsein, können durch die normalsten Situationen zu Tage kommen und selbst, wenn man denkt, dass es gar nicht mehr weh tut, ist da etwas, was das Herz zusammen zieht.<br />
Er war mein bester Freund. Mein Halt, wenn ich nicht weiter wusste. Ich erinnere mich an all die Dinge, die passierten und die mich veränderten. Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen? Wie kann man Angst vor der Person haben, die man liebte? Ich hasse nicht. Selbst, wenn ich es wollte, kann ich es nicht und das versteht Niemand. Denn ich verstehe es selber nicht. Vielleicht, weil ich soviel mit ihm erlebte. Vielleicht, weil er auch gute Seiten hatte und genauso oft für mich da war, wie er mich zu Boden riss.<br />
Ich vermisse diese Beziehung nicht, ich vermisse ihn nicht. Ich vermisse es, die zu sein, die ich mal war. Die nicht Tränen überströmt wach wird und im Traum um sich schlägt. Die nicht bei einer falschen Bewegung zusammen zuckt. Die, die keine Selbstzweifel hat, dass sie nicht gut genug ist, weil es Jahrelang so eingetrichtert wurde. Die, die &#8222;Nein&#8220; sagen kann, ohne Angst zu haben, dass etwas passiert. Die, die nicht weinend zusammen bricht, weil ihre Vergangenheit sie einholt und Nachrichten dieselbe höllische Trauer und Schmerz auslösen, wie früher.<br />
Nein, da ist keine Liebe. Natürlich nicht. Aber es ist ein Gefühl. Angst, Trauer, Erinnerung. Kann sich ein Mensch wirklich so ändern? Oder kann man sich so sehr täuschen? Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaubte an dich. Ich glaubte an uns.<br />
Und mit einem eiskalten Schauer einer heißen Hand auf der Wange schrecke ich auf, mein Herz klopft, meine Tränen stehen mir in den Augen. Da war er wieder, der Traum. Von einer Zeit, die lange vergangen ist.<br />
Es gibt Momente, die verändern Leben. Das kann ein Kuss sein. Ein Blick. Ein Lächeln. Eine Faust, ein Schlag, ein niederwerfen.<br />
Das verändert nicht nur eine Beziehung, es ändert dich. Es ändert dein Herz, deine Zukunft.<br />
Doch wie schlimm es auch war, man schaut in den Spiegel, wischt sich die Tränen ab, legt ein Lächeln ins Gesicht und macht weiter. Es sind nur Träume. Es ist keine Gegenwart mehr. Wie schlimm es auch ist, wie sehr es einen zu Boden reisst, letztendlich ist es Vergangenheit. Aber es tut weh, noch heute.<br />
Denn genau an Tagen wie diesen, zerfrisst es mich. Ein Blick auf den Kalender und schon ist man zurück versetzt um 10 Jahre in die Vergangenheit. Du kommst auf mich zu, lächelst. Vielleicht hätte ich mich wegdrehen sollen. Vielleicht hätte ich dich lieben sollen, bis du dich geändert hast. Aber ich habe dir mein Herz geschenkt, bis es fast zu spät war.<br />
Wir reden hier nicht von einer Teenie Liebe. Wir reden von der ersten großen Liebe, die Jahre andauerte und mein Herz zerbrach. Blaue Flecken auf der Haut und im Herzen, Wunden, die weg sind, aber nie ganz verheilen.<br />
Vergangenheit ist vergangen. Aber jedes Jahr am 7.September tut es ein bißchen mehr weh, als sonst. Kommt es ein bißchen mehr in die Erinnerung, die sonst nur für schöne Dinge da ist.<br />
Vielleicht sieht es morgen schon wieder ganz anders aus. Wenn ich das Krönchen grade rücke und im Hier und jetzt bin. Hier, wo 10 Jahre vergangen sind und ich die wirkliche Liebe gefunden habe. Nicht die erste, aber die letzte.</p>
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		<title>Ende</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2013 16:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Leise nehme ich meine letzten Sachen, bei jedem Geräusch Angst, dass du nach Hause kommen könntest. Den Schlüssel lege ich auf deinen kleinen Schrank im Flur, ich öffne die Haustür, ein letzter Blick zurück. All das Vertraute, dein Geruch, der &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/ende/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Leise nehme ich meine letzten Sachen, bei jedem Geräusch Angst, dass du nach Hause kommen könntest. Den Schlüssel lege ich auf deinen kleinen Schrank im Flur, ich öffne die Haustür, ein letzter Blick zurück. All das Vertraute, dein Geruch, der mir noch in der Nase liegt. Mit einem einzigen Blick versuche ich jeden Moment in meinem Kopf zu speichern, meine Kehle schnürt sich zusammen. Ich schließe die Tür, gehe hinaus in die kalte Welt. Mit jedem Schritt wird mein Gang schneller, die Tränen versuchen sich einen Weg aus den Augen zu bannen. Ich zittere, aber ich bemerke es nicht einmal. Meine Gedanken laufen Amok, die letzten Tage ziehen vor meinen Augen noch mal an mir vorbei.</p>
<p>Ich bin allein zuhause, es klingelt an der Tür. Für einen Moment überlege ich, ob ich mich wirklich aus dem warmen, kuscheligen Bett herausbewege, aber mit einem Seufzen stehe ich auf, laufe die Treppen hinunter, öffne die Tür. Jeden hätte ich in diesem Moment vor meiner Haustür erwartet, aber nicht Dich. Du stehst dort, dein Gesicht eingefroren vor Agressivität. Ich will die Tür zuschlagen, aber schon hast du deinen Fuß dazwischen, stösst sie mir entgegen, schließt sie hinter Dir. Was du hier willst, frage ich dich, mein Herz klopft. “Mit dir reden” und schon schubst du mich durch die nächste Tür, ich gehe die Treppen zur Wohnung wieder hinauf. Der blanke Hass in deinen Augen lässt meine Angst wieder Oberhand gewinnen. Du brüllst mich an, fragst, wie ich es wagen konnte, einfach zu gehen. Ich schreie zurück, werde wütend auf dich, dass du mir Vorwürfe machst, wo du derjenige warst, der mir den Stich ins Herz verpasste. Irgendwann wird deine Stimme wärmer, das brüllen leiser. Du setzt dich aufs Bett, ziehst mich zu dir, nimmst meine Hand. Die Situation hat sich von der einen auf die andere Sekunde geändert, du bist plötzlich nicht mehr sauer, sondern so liebenswürdig, schon fast verletzbar. “Ich brauche Dich, ich will dich zurück”, diese Worte klingen noch Stunden später in meinen Ohren wieder. Ich habe dir gesagt, dass ich Zeit brauche, nicht weiß, ob all die Liebe zu dir reicht, um es noch mal zu versuchen, zuviel ist passiert, mit dem ich nicht klar kam. Du hast mich unzählige Male verletzt, dich immer wieder entschuldigt, aber nie geändert. “Ich denke darüber nach, lass mir Zeit, ich brauche Abstand.” Vielleicht hast du diese Worte gar nicht hören wollen, denn du tust so, als wären sie nie gesagt worden. Du küsst mich, all das zärtliche in deinen Augen, in deiner Stimme ist wieder verschwunden. Du sagst, ich solle morgen zu dir kommen, gibst mir den Schlüssel zurück, den ich am Vortag bei dir gelassen hatte. Ohne dich umzuschauen gehst du die Treppen hinunter, schließt die Tür, ich höre dein Auto, wie es wegfährt.<br />
Sekunden, die mir wie Stunden vorkommen. Ich sitze auf meinem Bett, wieder allein. Ich weiß nicht, ob ich all das kann, ich hatte dich doch gestern verlassen. Lange hatte ich drüber nachgedacht, Angst gehabt, wie du reagieren würdest. Die Erinnerungen, deinen Duft, unsere gemeinsame Zeit wie einen Schwamm aufgesogen und war bereit, ohne dich zu sein. Aber du verstehst es nicht. Ich schließe die Augen, kaum merklich tropft die Träne von meinem Gesicht.</p>
<p>Lange denke ich darüber nach, ob ich es wirklich tun soll. Aber ich stehe schon hier, die Schuhe an den Füßen, die Tasche in der Hand, meine Beine brauchen nur noch den letzten Schubs, um loszugehen.<br />
Ich stehe vor deiner Tür, den Schlüssel in der Hand. Ich schaue ihn an, lasse ihn wieder in meine Tasche gleiten, vorsichtig drücke ich auf die Klingel. Du öffnest die Tür, fragst mich, wieso ich nicht einfach aufschließe. Aber ich gebe dir keine Antwort, den ich weiß es selber nicht. Ich stehe in dieser Wohnung, meine Gedanken überschlagen sich. Vorgestern dachte ich, es wäre der letzte Blick auf all das Vertraute und nun stehe ich wieder hier, es war wieder nur ein Abschied auf Zeit. Langsam komme ich wieder an, für einen Moment war wirklich alles wieder gut. Doch irgendwann ist es wieder soweit. Die Zärtlichkeit weicht Schmerzen, deine warme Stimme wird aggressiv. Du schreist mich an, wieder und wieder. Du hebst deine Hand, ich zucke zurück. Meine Wange ist heiß, ich taumel zu Boden.</p>
<p>Ich sitze auf dem Bett, greife mein Shirt, stopfe es zu den anderen Sachen, die schon in der Tasche liegen. Mein Blick gesenkt, ich muss mich zusammen reißen, keine Schwäche zu zeigen. Du kommst zur Tür herein und setzt dich neben mich. Ich versuche das nächste Kleidungsstück zu nehmen, aber du hinderst mich daran. Dein Blick ist kühl, deine Stimme scharf: “Das kannst du nicht tun.” Ich weiß, dass ich es nicht kann. Mein Herz, mein Bauch, sie wehren sich dagegen. Aber irgendwann kommt die Zeit, in der man auf seinen Kopf hören muss. Ich antworte dir, dass ich es nicht mehr ertragen kann, du stehst auf, greifst dir das Weinglas, wirfst es zu Boden. Das klirren des zerbrochenem Glas geht in dein Brüllen über. Ich stehe auf und nehme meine Tasche. Du schlägst sie mir aus der Hand und wieder wird meine Wange heiß, ich verspüre Schmerz. Die Träne läuft über mein Gesicht, aber es ist dir egal. Du schreist, du brüllst, schubst mich zurück auf dein Bett, die Decke noch zerwühlt, weil wir vor ein paar Stunden noch darin schliefen. Ich versuche wieder aufzustehen, aber der erneute Schmerz hindert mich daran, wieder und wieder. Du hörst nicht auf mich anzuschreien, ich schaffe es, aufzustehen, gehe ein paar Schritte vom Bett weg und falle durch einen harten Schlag gegen die Tür.<br />
Irgendwann hast du aufgehört. Du sitzt jetzt auf dem Bett, sagst nichts mehr. Das letzte Mal nehme ich meine Tasche, schaue dich ein letztes Mal an, gehe durch die Tür. Die Dunkelheit verbirgt meine Tränen, da klingelt mein Handy. Ich nehme nicht ab, ich weiß, dass du es bist. Ich stehe an der Haltestelle und atme durch. Nach langem fühle ich mich wieder frei, auch wenn mein Herz mir das Gegenteil beweisen will. Es ist vorbei, viel zu spät vielleicht, aber es hat ein Ende.<br />
Es war ein letzter Kampf, Vernunft gegen Gefühl, doch der Bessere hat gesiegt. Meine blauen Flecke werden mich noch an dich erinnern, aber sie werden verblassen und irgendwann verschwinden. Die blauen Flecke im Herzen bleiben bestehen. Ich steige in den Bus, steige aus, laufe durch die Nacht, bis ich in meinem Bett angekommen bin. Es ist wie in Trance, ich nehme nichts wahr, aber ich fühle mich gut. Ich habe dich verlassen, endgültig. Der Albtraum ist vorbei.</p>
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