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		<title>Geburtsbericht Alice Melia</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 21:26:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 9.2.2024 hatte ich einen Termin mit dem Oberarzt im Krankenhaus: „Kommen sie morgen wieder, es wird eingeleitet.“ Zu schlecht waren die Werte und am Samstag der Meilenstein von 37+0. So kam es, dass wir am nächsten Tag &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/geburtsbericht-alice-melia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 9.2.2024 hatte ich einen Termin mit dem Oberarzt im Krankenhaus: „Kommen sie morgen wieder, es wird eingeleitet.“ Zu schlecht waren die Werte und am Samstag der Meilenstein von 37+0. So kam es, dass wir am nächsten Tag mit gepackter Kliniktasche vor dem Kreissaal standen, ein CTG geschrieben wurde, um dann zu hören, dass es keinerlei Kapazitäten gibt. 4 Frauen stehen unter Einleitung, weitere 2 sind auf der Warteliste. Ich kann bleiben, aber wann irgendwas passiert, ist fraglich. Also fuhren wir wieder heim, sollten es am nächsten Tag erneut versuchen. Aber auch am Sonntag: Keine Kapazität. Die Tage zuvor haben mich geschlaucht, das tägliche CTG verursacht mir dank Symphyse unfassbare Schmerzen und ich breche andauernd in Tränen aus, weil alles schmerzt und die psychische Belastung kaum noch aushaltbar ist. O-Ton der Ärztin: „Sie haben eine tickende Zeitbombe im Bauch.“ Montag Morgen fahren wir wieder mit gepackter Tasche in die Klinik und auch heute: Nach dem CTG schreiben ein Gespräch mit der Ärztin &#8211; Keine Kapazität für medikamentöse Einleitung. Aber sie können mir anbieten, es nun mit einem Ballon Katheter zu probieren, denn „Es wird langsam Zeit, dass was passiert.“. Genau das, was für mich die wirklich letzte Option war… Dennoch stimme ich zu. Prompt geht es in den Behandlungsraum und die beiden Ballons werden mit 80ml gefüllt und sollen den Muttermund öffnen. Ist es erfolgreich, fällt es heraus, ansonsten wird es nach 24 Stunden entfernt. Und es passiert… Nichts. Schmerzhafte CTGs (Hello Symphyse) mit keinerlei Wehen, eine schlaflose Nacht und am nächsten Tag die Nachricht: Ab jetzt wird mit Einleitungstabletten begonnen. Gegen 9 Uhr bekomme ich die erste Tablette, mir wird gesagt, dass man für heute eventuell die Einleitung später stoppen müsse, wenn sich Niemand für den Spätdienst findet, denn eine Hebamme ist eindeutig zu wenig. Ansonsten würde es um 13, 17- und um 21 Uhr die nächsten Tabletten und CTGs geben. Aber: Glück gehabt, es geht weiter. Die CTGs sind ruhig, dem Baby geht’s gut, selbst mein Blutdruck ist mittlerweile wieder völlig in Ordnung. Zurück auf der Station stelle ich fest, dass ich kurzerhand verlegt wurde. Wieder eine neue Bettnachbarin. „Keine Sorge, dies bleibt nun ihr Zimmer, sie werden erst wieder verlegt, wenn sie entbunden haben.“ Der Mann und ich versuchen den Tag im Krankenhaus irgendwie rumzubekommen, ich bin gefrustet, dass nichts passiert und die Situation eventuell noch so lang im Krankenhaus sein zu müssen, wird für mich immer schlimmer. „Kommen sie um 17 Uhr zum CTG, dann gibt es die nächste Tablette.“ Das WLAN ist eine Katastrophe, Telefonempfang gibt es gar nicht. Aber was ist, wenn es los geht? Die Hebammen können den Mann zwar informieren, aber was, wenn es schon zu spät dafür ist? Die Besuchszeiten sind ätzend, das Essen auch und ich möchte einfach nur nach Hause. Und dann ist es 17 Uhr. Wir kommen beim Kreisaal an und aus einem Raum hört man eine Frau, die grad scheinbar wirklich schmerzhafte Wehen verarbeiten muss. Mein Mann sagte noch lachend zur Hebamme: „Helfen sie erst der Frau dort, meine Frau ist noch nicht so weit.“ Im CTG Raum bietet mir die Hebamme an, mich diesmal im sitzen zu verkabeln und ich bin unendlich dankbar. Wir lachen zusammen, sie gibt uns scherzhaft Tipps, wie man alles noch ankurbeln kann und auf einmal merken wir: „Wir kennen uns doch?“ Und tatsächlich &#8211; Sie ist die Frau, die damals bei der Geburt von C. dabei war. Das CTG startet und nach 15 Minuten würde es die nächste Tablette geben. Kaum angeschlossen, steigt die Wehentätigkeit minütlich auf über 80, dabei merke ich rein gar nichts. Das ist doch nur das Baby, was ihren Po mal wieder gegen die Bauchdecke drückt? Die Hebamme kommt wieder, hat alles über den Bildschirm im Kreissaal verfolgt (Bei denen grad auch noch eine Führung stattfindet) und sagt: „Ihr CTG sieht aus, wie die Frau nebenan sich anhört.“ Eine weitere Tablette will sie mir nicht geben, stattdessen würde sie mich gern kurz untersuchen. Okay? Kaum auf der Liege merke ich auf einmal, dass etwas läuft. Wirklich jetzt? Hab ich auf den letzten Metern meine Blase nicht mehr im Griff? Und nochmal. „Also entweder ich habe mich grad eingepinkelt, oder das war die Fruchtblase.“, sage ich zur Hebamme und kaum beginnt sie mit der Untersuchung, läuft es nur noch schwallartig. Die Fruchtblase! „Tja, Muttermund bei 3cm und ihr Baby liegt sehr sehr tief.“ Auf einmal brechen der Mann und ich völlig in Tränen aus. Es geht los! Ich werde nicht mehr tagelang wartend im Krankenhaus sitzen! Ich bin einfach nur erleichtert. Wir sprechen noch drüber, wie lang sie heute Schicht hat und auch morgen wäre sie wieder da. Wie cool es wäre, wenn sie auch diesmal wieder dabei wäre. Wenn ich möchte, könnte ich noch mal zurück auf die Station, um mich frisch zu machen &#8211; Meine Hose trieft förmlich. Langsam laufen wir zurück zur Station, doch auf den Weg dorthin kommen 2-3 Wehen, die nun doch tatsächlich schmerzhaft sind, sodass ich stehen bleiben muss und mich an den Haltestangen im Gang festhalte. Für mich ist klar: So gehe ich nicht zurück ins Zimmer, wo die Bettnachbarin sich befindet. Der Mann bringt meine Sachen zurück ins Zimmer, ich versuche noch eine kurze Nachricht über WhatsApp zu verschicken, doch da rollt schon die nächste Wehe an. Kaum ist er zurück, sage ich, dass ich genau an dem Punkt bin, als es bei J. nur noch grob 30 Minuten waren, als mich schon die nächste Wehe überrollt. Und dann drückte der Mann den Alarmknopf in der Personalküche, der Raum, der direkt neben mir im Gang ist. Nichtsahnend, dass dann tatsächlich die Schwestern angerannt kommen &#8211; Anders als bei der Klingel im Zimmer. Ups… Sie sagen, dass wir uns auf den Weg zurück in den Kreissaal machen sollen, gehen zurück in ihre Pause, um zu essen. Kaum sind sie weg, sage ich nur noch: „Ich muss pressen“ und fühle schon, wie etwas zwischen meinen Beinen ist. Und wieder drückt er den Alarmknopf, ruft: „Diesmal ist es ein Notfall!“ Und dann geht alles ganz schnell. Sicher ist, zurück laufen schaffe ich nicht mehr, die ganze Station ist in Aufruhr, ich presse, die Hebammen kommen angerannt, es wird wahllos ein Bett vom Flur genommen und mich irgendwie aufs Bett gehievt, umständlich, weil ich mich sonst auf den Kopf des Babys setze. Zusammen mit dem Bett, ich auf dem Bauch liegend, rennen sie, gemeinsam mit dem Mann, der Vollgas gibt, in den Kreissaal. 5 Minuten dauert es dort noch, bis unsere kleine Tochter geboren wird. Und auf einmal ist sie da, unsere kleine Alice Melia. Noch kurz zuvor im CTG Raum dachte ich, es würde noch ewig dauern, wenn der Muttermund grade mal bei 3cm ist und auf einmal halten wir unser kleines Wunder im Arm. Ein Jahr haben wir gehofft, 9 Monate ist mein Bauch gewachsen und 10 Minuten waren es, bis sie das Licht der Welt erblickte. Wie das Kaninchen in Alice im Wunderland hatte sie es eilig und überrumpelte uns tatsächlich alle&#8230;</p>
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		<title>Die Zeit nach der Geburt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 21:25:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So schnell und turbulent die Geburt auch verlief, so ruhig und angenehm war die Zeit im Kreißsaal. Noch im Stationsbett (auf das Kreißsaal Bett hatte ich es ja nicht mehr geschafft) bekam ich die kleine Maus sofort auf den Arm &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/die-zeit-nach-der-geburt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell und turbulent die Geburt auch verlief, so ruhig und angenehm war die Zeit im Kreißsaal. Noch im Stationsbett (auf das Kreißsaal Bett hatte ich es ja nicht mehr geschafft) bekam ich die kleine Maus sofort auf den Arm und die Nabelschnur pulsierte aus. Wir bekamen Raum nur für uns 3 und nach einiger Zeit kamen die Hebammen wieder, der Mann durchschnitt die Nabelschnur, während die Hebamme sogar ein Foto davon machte. Wir bekamen mit, wie die Plazenta untersucht wurde und alles wurde uns genau gezeigt &#8211; Z.B. wo die Fruchtblase platzte und dass noch 2 Nebenplazenten da waren. Wir zogen auf das Kreißsaal Bett um, ich legte sie das erste Mal an und nach einer Stunde wurde die U1 gemacht. Da kein Familienzimmer frei war, bekamen wir alle Zeit der Welt, um völlig in Ruhe zu kuscheln. Um 22 Uhr aßen wir sogar noch Pizza vom Lieferservice im Kreißsaal, bis wir gegen 23 Uhr auf die Station wechselten &#8211; Der Mann schob mich bis aufs Zimmer und fuhr nach Hause, während meine Nacht aus Babykuscheln bestand. Die Zeit im Kreißsaal war so ruhig, locker und angenehm &#8211; Wir lachten und unterhielten uns mit den Hebammen, hatten intensives Bonding und konnten wirklich in Ruhe ankommen und diese doch so kurze Geburt verdauen. In der Kinderwunschphase sagte ich noch: „Ich hätte gern ein Frühlingsbaby“ &#8211; Als wir aus dem Kreißsaal kamen, hing ein Schild daran &#8211; Es hieß „Frühlingszimmer“&#8230;</p>
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		<title>Geburtsbericht Teil 4</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 21:24:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teil 4: Langsam laufen wir zurück zur Station, doch auf den Weg dorthin kommen minütlich Wehen, die nun doch tatsächlich schmerzhaft sind, sodass ich stehen bleiben muss und mich an den Haltestangen im Gang festhalte. Für mich ist klar: So &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/geburtsbericht-teil-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 4: Langsam laufen wir zurück zur Station, doch auf den Weg dorthin kommen minütlich Wehen, die nun doch tatsächlich schmerzhaft sind, sodass ich stehen bleiben muss und mich an den Haltestangen im Gang festhalte. Für mich ist klar: So gehe ich nicht zurück ins Zimmer, wo die Bettnachbarin sich befindet. Der Mann bringt meine Sachen zurück ins Zimmer, ich versuche noch eine kurze Nachricht über WhatsApp zu verschicken, doch da rollt schon die nächste Wehe an. Kaum ist er zurück, sage ich, dass ich genau an dem Punkt bin, als es bei J. nur noch grob 30 Minuten waren, als mich schon die nächste Wehe überrollt &#8211; Und dann drückt der Mann den Alarmknopf in der Personalküche, der Raum, der direkt neben mir im Gang ist. Eigentlich nur, um zu fragen, ob wir direkt wieder in den Kreißsaal sollen, kommen wir da doch grad erst her… Nichtsahnend, dass dann tatsächlich die Schwestern angerannt kommen &#8211; Anders als bei der Klingel im Zimmer. Ups… Sie sagen, dass wir uns auf den Weg zurück machen können, gehen zurück in ihre Pause, um zu essen. Kaum sind sie weg, sage ich nur noch: „Ich muss pressen“ und fühle schon, wie auf einmal etwas zwischen meinen Beinen ist. Und wieder drückt er den Alarmknopf, ruft: „Diesmal ist es ein Notfall!“ Und dann geht alles ganz schnell. Sicher ist, zurück laufen schaffe ich nicht mehr, die ganze Station ist in Aufruhr, ich presse, die Hebammen kommen angerannt, es wird wahllos ein Bett vom Flur genommen und mich irgendwie aufs Bett gehievt &#8211; Umständlich, weil ich mich sonst auf den Kopf des Babys setze. Zusammen mit dem Bett, ich auf dem Bauch liegend, rennen sie, gemeinsam mit dem Mann, der Vollgas gibt, in den Kreißsaal. 5 Minuten dauert es dort noch, bis unsere kleine Tochter geboren wird. Und auf einmal ist sie da, unsere kleine Alice Melia. Noch kurz zuvor im CTG Raum dachte ich, es würde noch ewig dauern, wenn der Muttermund grade mal bei 3cm ist und auf einmal halten wir unser kleines Wunder im Arm. Ein Jahr haben wir gehofft, 9 Monate ist mein Bauch gewachsen und 10 Minuten waren es, bis sie das Licht der Welt erblickte. Wie das Kaninchen in Alice im Wunderland hatte sie es eilig und überrumpelte uns tatsächlich alle&#8230;</p>
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		<title>Geburtsbericht Teil 3</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 21:23:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teil 3: Wir kommen beim Kreisaal an und aus dem CTG Raum hört man eine Frau, die grad scheinbar wirklich schmerzhafte Wehen verarbeiten muss. Mein Mann sagt noch lachend zur Hebamme: „Helfen sie erst der Frau dort, meine Frau ist &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/geburtsbericht-teil-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 3: Wir kommen beim Kreisaal an und aus dem CTG Raum hört man eine Frau, die grad scheinbar wirklich schmerzhafte Wehen verarbeiten muss. Mein Mann sagt noch lachend zur Hebamme: „Helfen sie erst der Frau dort, meine Frau ist noch nicht so weit.“ Im CTG Raum bietet mir die Hebamme an, mich diesmal im sitzen zu verkabeln und ich bin unendlich dankbar. Wir lachen zusammen, sie gibt uns scherzhaft Tipps, wie man alles noch ankurbeln kann und auf einmal merken wir: „Wir kennen uns doch?“ Und tatsächlich &#8211; Sie ist die Frau, die damals bei der Geburt von C. dabei war. Das CTG startet und nach 15 Minuten würde es die nächste Tablette geben. Kaum angeschlossen, steigt die Wehentätigkeit minütlich auf über 80, dabei merke ich rein gar nichts. Das ist doch nur das Baby, was ihren Po mal wieder gegen die Bauchdecke drückt? Die Hebamme kommt wieder, hat alles über den Bildschirm im Kreißsaal verfolgt (Bei denen grad auch noch eine Führung stattfindet): „Ihr CTG sieht aus, wie die Frau nebenan sich anhört.“ Eine weitere Tablette will sie mir nicht geben, stattdessen würde sie mich gern kurz untersuchen. Okay? Kaum auf der Liege merke ich auf einmal, dass etwas läuft. Wirklich jetzt? Hab ich auf den letzten Metern meine Blase nicht mehr im Griff? Und nochmal. „Also entweder ich habe mich grad eingepinkelt, oder das war die Fruchtblase.“, sage ich zur Hebamme und kaum beginnt sie mit der Untersuchung, läuft es nur noch schwallartig. Die Fruchtblase! „Dein Muttermund ist bei 3cm und das Baby liegt sehr sehr tief.“ Prompt brechen der Mann und ich völlig in Tränen aus. Es geht los! All die Anspannung fällt von uns ab und dank des Adrenalins zittere ich so sehr, dass die Hebamme mir kurzerhand einen kleinen „Schnaps“ (Kräuter zur Beruhigung, also kein Alkohol) bringt. Wir sprechen noch drüber, wie lang sie heute Schicht hat und auch morgen ist sie wieder da. Wie cool es wäre, wenn sie auch diesmal wieder dabei wäre. Wenn ich möchte, könnte ich noch mal zurück auf die Station, um mich frisch zu machen &#8211; Meine Hose trieft förmlich. Doch weit komme ich nicht mehr..</p>
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		<title>Geburtsbericht Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 21:22:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teil 2: Gegen 9 Uhr bekomme ich die erste Tablette &#8211; Gleichzeitig wird mir allerdings gesagt, dass man später am Tag eventuell die Einleitung stoppen müsse, wenn sich Niemand für den Spätdienst findet, denn eine Hebamme ist eindeutig zu wenig. &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/geburtsbericht-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 2: Gegen 9 Uhr bekomme ich die erste Tablette &#8211; Gleichzeitig wird mir allerdings gesagt, dass man später am Tag eventuell die Einleitung stoppen müsse, wenn sich Niemand für den Spätdienst findet, denn eine Hebamme ist eindeutig zu wenig. Ansonsten würde es um 13, 17- und um 21 Uhr die nächsten Tabletten und CTGs geben. Am Mittag dann die Nachricht: Glück gehabt, es geht weiter. Die CTG’s schreiben keinerlei Wehen, dem Baby geht’s gut, selbst mein Blutdruck ist mittlerweile wieder völlig in Ordnung. Zurück auf der Station stelle ich fest, dass ich kurzerhand verlegt wurde. Wieder eine neue Bettnachbarin. „Keine Sorge, dies bleibt nun ihr Zimmer, sie werden erst wieder verlegt, wenn sie entbunden haben.“ Der Mann und ich versuchen den Tag im Krankenhaus irgendwie rumzubekommen, ich bin gefrustet, dass nichts passiert und die Situation, eventuell noch so lang im Krankenhaus sein zu müssen, wird für mich immer schlimmer. „Kommen sie um 17 Uhr zum CTG, dann gibt es die nächste Tablette.“ Das WLAN ist eine Katastrophe, Telefonempfang gibt es gar nicht. Aber was ist, wenn es los geht? Die Hebammen können den Mann zwar informieren, aber was, wenn es schon zu spät dafür ist? Die Besuchszeiten sind ätzend, das Essen auch und ich möchte einfach nur nach Hause. Wir verbringen die Zeit abwechselnd in der Cafeteria und im Eingangsbereich, laufen nach ein bisschen quer durchs Krankenhaus und dann ist es 17 Uhr. Das nächste CTG und eine weitere Tablette steht bevor&#8230;</p>
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		<title>Geburtsbericht Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 21:21:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teil 1: Alles begann damit, dass ich am 5. Februar zum Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin war, nun bei 36+2. Meine Werte waren schlecht, der Blutdruck schoss durch die Decke, das CTG war grauenvoll. Die Herztöne des Babygirls waren mal viel &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/geburtsbericht-teil-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 1: Alles begann damit, dass ich am 5. Februar zum Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin war, nun bei 36+2. Meine Werte waren schlecht, der Blutdruck schoss durch die Decke, das CTG war grauenvoll. Die Herztöne des Babygirls waren mal viel zu hoch, dann sanken sie rapide ab und sie überhaupt zu finden und zu beobachten, war ebenfalls schwierig. Sofortige Überweisung ins Krankenhaus, Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung. Dort war alles im Rahmen, aber nun hieß es: Tägliche Kontrolle. Am Freitag, den 9.2.2024 hatte ich einen Termin mit dem Oberarzt im Krankenhaus: „Kommen sie morgen wieder, es wird eingeleitet.“ Zu schlecht waren die Werte und am Samstag der Meilenstein von 37+0. So kam es, dass wir am nächsten Tag mit gepackter Kliniktasche vor dem Kreissaal standen, ein CTG geschrieben wurde, um dann zu hören, dass es keinerlei Kapazitäten gibt. 4 Frauen stehen unter Einleitung, weitere 2 sind auf der Warteliste. Ich kann bleiben, aber wann irgendwas passiert, ist fraglich. Also fuhren wir wieder heim, sollten es am nächsten Tag erneut versuchen. Aber auch am Sonntag: Keine Kapazität. Die Tage zuvor haben mich geschlaucht, das tägliche CTG verursacht mir dank Symphyse unfassbare Schmerzen und ich breche andauernd in Tränen aus, weil alles schmerzt und die psychische Belastung kaum noch aushaltbar ist. O-Ton der Ärztin: „Sie haben eine tickende Zeitbombe im Bauch.“. Montag Morgen fahren wir wieder mit gepackter Tasche in die Klinik und auch heute: Nach dem CTG schreiben ein Gespräch mit der Ärztin &#8211; Keine Kapazität für medikamentöse Einleitung. Aber sie können mir anbieten, es nun mit einem Ballon Katheter zu probieren, denn „Es wird langsam Zeit, dass was passiert.“. Genau das, was für mich die wirklich letzte Option war… Dennoch stimme ich zu. Prompt geht es in den Behandlungsraum und die beiden Ballons werden mit 80ml gefüllt und sollen den Muttermund öffnen. Ist es erfolgreich, fällt es heraus, ansonsten wird es nach 24 Stunden entfernt. Und es passiert… Nichts. Schmerzhafte CTGs (Hello Symphyse) mit keinerlei Wehen, eine schlaflose Nacht und am nächsten Tag die Nachricht: Ab jetzt wird mit Einleitungstabletten begonnen.06</p>
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		<title>12.Februar</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 21:19:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist der 12.Februar 2024. Wie so oft in den letzten Tagen fuhren wir auch an diesem Morgen ins Krankenhaus. Auf dem Weg brachten wir J. zur Schule, im Kofferraum die gepackte Kliniktasche, die wir nun schon das dritte Mal &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/12-februar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der 12.Februar 2024. Wie so oft in den letzten Tagen fuhren wir auch an diesem Morgen ins Krankenhaus. Auf dem Weg brachten wir J. zur Schule, im Kofferraum die gepackte Kliniktasche, die wir nun schon das dritte Mal dabei haben. Nur noch wenige Meter, bis wir auf das Gelände einbiegen und irgendwie fühlt es sich heute anders an. Meine Nerven sind zum zerreißen gespannt, aber irgendwie ist da in meinem Hinterkopf, dass ich heute nicht mehr nach Hause zurück fahre. Ob es so sein wird? Die Playlist im Auto spielt das Lied „Alice“ von Avril Lavigne, vom Alice im Wunderland Soundtrack und ich muss die Tränen zurück halten. Dieser Text passt grad so sehr… Wir schaffen das. Unsere kleine Alice ist stark und auch ich werde diese Zeit im Krankenhaus irgendwie überstehen, so schwer sie mir auch fallen wird. Wir biegen ab, der Mann lässt mich am Eingang raus und sucht einen Parkplatz. Es ist kalt und regnerisch. Gemeinsam laufen wir zum Kreißsaal, wie so oft in den letzten Tagen. Doch diesmal verlassen wir die Klinik nicht gemeinsam. Diesmal fällt der Startschuss für das Leben zu Fünft &#8211; Mein Gefühl, dass es heute anders ist, war richtig…</p>
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		<title>35 Wochen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 21:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile sind wir schon in der 35. Woche angekommen und so langsam kapituliert mein Körper. Ich bin unfassbar müde &#8211; Kein Wunder, wenn man nachts fast alle 2 Stunden aufsteht, weil man ins Bad muss. Dafür muss ich mich nun &#8230; <a href="http://www.chriskizzmysun.de/35-wochen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile sind wir schon in der 35. Woche angekommen und so langsam kapituliert mein Körper. Ich bin unfassbar müde &#8211; Kein Wunder, wenn man nachts fast alle 2 Stunden aufsteht, weil man ins Bad muss. Dafür muss ich mich nun tagsüber immer wieder hinlegen, schlafen so lange wie man kann, bevor das Baby kommt, oder wie war das? Auch die Wehen werden immer mal wieder mehr und wenn man grad im Wartezimmer einer Arztpraxis sitzt, ist das nicht so optimal. Wenn dann eine Minute später der Blutdruck gemessen wird, noch mehr. Zack, 155/100. Ups. Bei 34+6 wird es langsam tatsächlich ernst. Über Stunden habe ich immer wieder Wehen, es tut immer mehr weh und auf einmal ist es so schmerzhaft, dass der Mann nur noch drauf wartet, dass wir ins Krankenhaus fahren. Und dann ist der ganze Spuk auf einmal wieder vorbei… Trotzdem begleiten mich in den nächsten Tagen immer wieder Unterleibsschmerzen. Bei 35+6 habe ich schmerztechnisch den, bis dato, Höhepunkt erreicht. Über 8 Stunden dauerhafte Bauch/Unterleibs/Rückenschmerzen. Jede Bewegung tut weh und zusätzlich überkommen mich die Schmerzen wellenartig. Über 8 Stunden keine Minute schmerzfrei. Bis eine absolute Monsterwehe kommt. Aber auch hier: Auf einmal ist alles wieder gut. Das Babygirl will es wohl spannend machen… Bei 36+2 steht ein weiterer Kontrolltermin bei der Frauenärztin an. Dort angekommen geht alles schief, was schief gehen kann… Eiweiß im Urin. Blutdruck bei 160/100. Beim CTG dauert es ewig, bis man den Herzschlag des Baby findet, auch wenn ich zum Glück deutlich spüre, wie es sich bewegt. Immer wieder schwanken die Werte zwischen 160 und 112, bis auf einmal alles piept und blinkt und der Herzschlag unter 100 fällt. Die Ärztin verweist uns direkt an das Krankenhaus &#8211; Dort angekommen, werde ich sofort ans CTG angeschlossen und es wird mehrfach Blutdruck gemessen. Der erste Wert ist nicht besonders gut, die Nächsten allerdings komplett in der Norm. Auch die Herztöne sind konstant und absolut ok. Es wird ein Ultraschall gemacht und das Babygirl wuselt super viel rum, drückt ihren Po gegen meinen Bauch und macht es der Ärztin schwer, alles zu messen. Aber auch hier: Alles wie es soll. Mir wird Blut abgenommen und am Abend können wir endlich wieder nach Hause, allerdings mit der dringenden Empfehlung, tägliche Termine mit der Frauenärztin auszumachen.</p>
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		<title>200 Tage schwanger</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 21:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Meilenstein: 200 Tage schwanger ❤️ Nur noch knapp über 11 Wochen, oder auch genau 80 Tage. So langsam haben wir für das Mäuschen alles zusammen und die Zeit rennt einfach nur noch. Beim letzten Frauenarzt Termin wurde das erste Mal ein CTG geschrieben (Diesmal aber noch ohne die Herztöne vom Baby), der Gebärmutterhals kontrolliert und das Baby liegt brav mit dem Köpfchen unten. Kurz vor Weihnachten schauen wir nochmals genauer und das 3. Trimester Screening steht an. Ich bin nun bei 29+4 angelangt und das Mäuschen misst knapp 39cm und hat 1.500g. Leider bekommen wir auch diesmal kein Erinnerungsbild, denn unser Baby hat sich zur Aufgabe gemacht, immer mit dem Köpfchen Richtung Rücken zu liegen. Aber es ist alles so, wie es sein soll und unserem kleinen Wunder geht es bestens. Auch ein CTG wird diesmal wieder geschrieben, nun auch mit den Herztönen des Babys. Und leichten Wehen…<br />
Die 31. Woche beginnt und die Weihnachtsfeiertage stehen an. Pünktlich dazu sind wir alle krank und ab und zu wehe ich ein wenig vor mich hin. Es fängt an weh zu tun und auch einen Druck nach unten verspüre ich. Langsam Babygirl!<br />
Wir feiern das neue Jahr und es ist so surreal, dass wir nun tatsächlich sagen können: „Dieses Jahr kriegen wir ein Baby!“ In der 33. Woche haben wir einen Termin im Krankenhaus zur Geburtsanmeldung und tatsächlich ist dies bei der 3. Schwangerschaft das erste Mal. Wir führen ein super angenehmes Gespräch mit einer Hebamme, besprechen Wünsche und nehmen die wichtigsten Daten schon mal auf. Kurz darauf startet die 34. Woche und so langsam fange ich an Babysachen zu waschen. Wie winzig das alles ist, merkt man ja auch erst, wenn man schon 2 große Kinder hat, die eher Kleidergröße 164 und 140 haben.<br />
Bei 33+2 ist auch schon der nächste FA Termin &#8211; Jetzt im 2 Wochen Rhythmus und immer mit CTG. Das Mäuschen ist tiefenentspannt, mag sich gar nicht so recht wecken lassen und verschläft das CTG. Während ihre Geschwister jedes Mal Alarm gemacht haben, ist das kleine Babygirl ganz ruhig. Auch Ultraschall wird wieder gemacht und nun sind es schon ganze 2360g. Wo wir wohl am Ende stehen? C. kam damals mit 2600g zur Welt und das knackt das Babygirl wohl bald. Mittlerweile kann man ihr Gesicht im Ultraschall gar nicht mehr sehen, denn sie liegt super tief im Becken. Das erklärt auch, warum meine Symphysenschmerzen nun wahnsinnig schlimm sind und die Wehen sich verändert haben. Waren das wohl schon Senkwehen? Auch die Überweisung zur Geburt fürs Krankenhaus bekomme ich bei dem Termin mit den Worten: „Falls es schon losgeht.“ Langsam neigt sich die Schwangerschaft dem Ende zu. Körperlich geht es nun tatsächlich auch langsam bergab. Der Mann nennt mich liebevoll Entchen Momo, denn laufen ist bei mir auch nur noch watscheln. Aus dem Bett aufstehen grenzt an einer Sportstunde und ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich liegen, sitzen oder laufen soll. Dabei sind es noch 6 Wochen bis zum ET… </p>
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		<title>Unter 100 Tage</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Feb 2024 18:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Schwangerschaftsdemenz. So lang von verschont geblieben, aber so langsam setzt sie tatsächlich ein. Der Mann rollt schon mit den Augen und teilweise wird es lustig. Da wird der Reis weggeworfen, statt die Verpackung, Termine einen Monat zu früh in den Kalender eingetragen… Währenddessen werden die Tritte vom Babygirl immer kräftiger. Vorzugsweise nachts. Meine Nächte werden kurz, aber gleichzeitig ist es auch so schön, dieses kleine Wesen im Bauch strampeln zu fühlen. J. fühlt nun auch die ersten Bewegungen und auch auf Video kann ich die kleinen Stupser festhalten. Und auf einmal fängt der Countdown an zu laufen. Uhu! Unter 100 Tage bis zum ET.<br />
Langsam aber sicher besorgen wir immer mehr für das Baby &#8211; Der Maxicosi zieht ein, ein Hochstuhl mit Babyaufsatz für den Anfang und hier und da wandern immer wieder kleine süße Anziehsachen in den Warenkorb. Die Übelkeit hört einfach nicht auf und wird von Woche zu Woche schlimmer &#8211; Genauso, wie die Übungswehen. Tatsächlich sind sie leicht schmerzhaft und sind immer verbunden mit Atemnot. Tolle Mischung… Die Schwangerschaftshormone tun da ihr Übriges. Ich bin super sensibel und bei jeder Kleinigkeit kullern die Tränen. Sei es bei Filmen, schönen Momenten oder irgendwelchen Storys. Die Mutterbänder schmerzen und die Symphyse wird immer schlimmer. Sobald ich mich einen Tag mehr bewege, bin ich am nächsten Tag ausgeknockt vor Schmerzen. Schlafen gestaltet sich schwierig und es ist ein fröhliches hin- und her drehen, um irgendwie bequem zu liegen. Herrje, wie soll das denn in ein paar Wochen werden?<br />
In der 27. Woche steht das erste CTG an &#8211; Allerdings noch ohne die Herztöne vom Baby. Es sind minimale Ausschläge zu sehen, die aber nicht Muttermundwirksam sind. Der Gebärmutterhals liegt bei 3,5 und ist völlig ok. Auch der Zuckertest wird nun gemacht. Ein großes Glas Glucose, unfassbar süß und nicht besonders angenehm. Was in der Praxis noch soweit ok war, haut mich Stunden später dann völlig um. Mein Kreislauf ist völlig hinüber und unglücklicherweise sind wir grad mitten in einem Shoppingcenter. Ich muss mich nach draußen retten und bin kurz davor, mich zu übergeben. Der nächste Tag wird zum Glück wieder erfreulicher, denn unser jährliches Familienshooting steht an. Das letzte Mal zu Viert. Wir machen viele Familienbilder und auch die Schwangerschaft wird festhalten. Als wir die Bilder sichten, fällt mir erst wieder auf, wie groß die Babykugel mittlerweile ist. Wo kommt das denn her? Ich seh ja tatsächlich ganz schön schwanger aus…</p>
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