Des Minis Anekdoten

        

Der Mini, der ist schon so ne Marke für sich. Wahnsinnig liebevoll, aber auch ganz genauso frech und ein echter Quatschkopf. Was hier manchmal für Gespräche oder Situationen entstehen, ist der Wahnsinn und viel zu oft kann man sich all das gar nicht merken, obwohl es doch so niedlich ist. Ein kleines Best-Of (Was mir zumindest jetzt grad in den Kopf kommt)? Bitteschön:

(Der Mini, 3 Jahre und 1 Monat alt)

Der Mini wird gegen 22 Uhr noch einmal wach und möchte nicht mehr schlafen. „Was möchtest du denn machen?“ „Aufstehen, fernsehen gucken!“ „Aber nachts kann man gar kein Fernsehen gucken, da funktioniert der TV nämlich nicht!“ „Oh nein… Anrufen, heile machen! Dann Baum abholen.“
Der Baum – Das ist der Weihnachtsbaum. Den vermisst er seit dem Tag, als wir ihn abends, als er schon im Bett war, abbauten. Seitdem fragt er ständig nach dem Weihnachtsbaum und wenn wir ab und zu draußen umher laufen, ruft er ihn sogar: „Weihnabaum, bist du? Wo bist duuuuu?“

Ganz ganz groß ist auch das Lied „Aramsamsam“. Kennt ihr das? Seitdem er dies im Kindergarten gelernt hat, ist das hier Dauerthema. Gern springt er beim abendlichen Kuscheln, vor dem schlafen gehen, auch einfach mal auf, singt und tanzt dieses Lied – Um dann einfach mit dem kuscheln weiter zu machen. Oder ihm fällt es urplötzlich auf dem Supermarktparkplatz ein – Dann kann man dort schon mal stehen und „Whulli Whulli“ (Wie er es nennt) machen und sich zu „Arabi“ verbeugen.

Schön ist es übrigens auch, wie toll sein geliebter Teddy reden kann. Wenn man nämlich was nicht darf, dann heißt es ganz schnell mal „Teddy Ja sagt“ und dann darf man es eben doch. Klasse, nicht wahr?

Der Mini freute sich auch total über seinen Geburtstag. Da wird gehüpft und gesprungen, wenn man ihm sagt, wie oft er noch schlafen muss oder ihm ein paar Dekoteile zeigt. Er zählt auf, wen er alles einlädt, er wünscht sich ganz klar Mickey Maus und Autos und noch viel wichtiger: Einen Schokokuchen und gefeiert wird am Tisch. Wie es sich gehört, hm?

Mittlerweile kann ich nicht mehr zählen, wie oft wir über unsere Waschmaschine reden. Diese war Ende 2017 kaputt und der Mini war live dabei, wie der Papa die Maschine aufgebrochen hat (Die Technik ist durchgeschmorrt und wir kamen nicht mehr an die Wäsche) und die Leute vom Elektromarkt kamen, die alte Waschmaschine mitnahmen und die Neue angeschlossen haben. Jetzt erzählt er uns quasi 3 bis 5x am Tag „Neue Ississi (Herrlich, wie er das ausspricht, das kann man ihm tausend Mal erklären, aber nö. Es klingt aber so süss!), Alte kaputt. Papa kaputt gemacht! Neue gekauft. Streicheln!“ Ja und dann steht er tatsächlich da und streichelt die Waschmaschine. Mit Liebe hält alles besser…

Wenn wir über den Vormittag im Kindergarten reden, läuft es in etwa so ab – Die Maus: „Also ich war heute im Raum XY mit XYZ, habe Blabla gemacht und Bla und mit XY Bla. Und dann noch…“
Der Mini: „Essen, spielen, essen.“ Quasi das wichtigste auf den Punkt gebracht.

Silvesterraketen fliegen in den Himmel, es leuchtet und knallt draußen. Der Mini ruft: „Oh nein! Das ist das Ende… Der Krampus kommt.“

Der Mini brüllt mich an: „Raus hier!“, ich völlig irritiert: „Warum?“ „Nein.. Elena von Avalor raus hier Wohnzimmer!“ Nochmal Glück gehabt.

Morgens, halb 8 in Deutschland. Auf dem Weg zur Kita. „Mama Kuchen mitnehmen. Erdbeerkuchen!“ Unsere Kita ist übrigens zuckerfrei…

„Wollen wir jetzt Hundefutter kaufen?“ (Meine Eltern haben einen Hund) „Jaaaaa, Milchschnitte! Micki ess auch Milchschnitte!“

Der Mini soll schlafen. „Du gehst jetzt bitte in dein Bett.“ „Nein! Ich will reden!“ Wichtige Gespräche führt man halt grundsätzlich vor dem schlafen gehen…

Ganz heiß begehrt und gefühlt tausend Mal am Tag kommt es zu folgender Situation. Egal, ob unterwegs, am Esstisch, vor dem schlafen gehen oder morgens, wenn man ungefähr 3 Sekunden die Augen auf hat. „Mama?“ „Ja?“ „Ähm..“ Und dann fällt ihm nach reichlich Überlegung irgendwas ein. Und sei es nur, dass er die Farbe seines Shirts mitteilt. Kaum hat man geantwortet, direkt wieder „Mama?“ „Ja?“ „Ähm…“ – Stunden.lang. Und unfassbar niedlich.

Morgens, viel zu früh, im Halbschlaf. Er springt aus seinem Bett, krabbelt zu mir ins Bett, steigt über mich rüber und ich bekomme einen Kuss auf den Mund, auf die Wange und auf die Stirn. „Morgeeeeen! Mama? Aufstehen. Hell draußen. Kommst du mit? Mama!“

Auch beliebt: „Oah.. Ehrlich jetzt?“ „Nich schon wieder!“ und andere Dinge, bei denen man halt einfach nur grinsen kann. Der Mini. Einzigartig und einfach toll.

 

To be continued…

 

1 Jahr Minimann – Es wird gefeiert!

        

Das letzte Jahr ist wie im Flug vergangen. Angefangen mit hibbeln, wann sich der kleine Mini auf den Weg macht, bis hin zu dem einen Tag, der uns als Familie wachsen ließ und sich für immer in meinen Kopf brannte. 1,5 Stunden voller Adrenalin, Aufregung bis zu dem Moment, in dem die Welt für einen Moment stehen blieb.
Der 26.Januar 2015 um 17:29, der Moment, als der kleine Jace zur Welt und direkt in unsere Herzen kam.
Und das alles soll schon ein Jahr her sein? Irgendwie unvorstellbar… Oder?
Aber das bedeutet auch 1 Jahr als vierköpfige Familie, ein Jahr große Schwester, ein Jahr zweifach Mama, 1 Jahr voller toller Erinnerungen, ersten Malen und doppelt soviel Liebe.
Perfekt also, um den kleinen Mini an seinem Geburtstag zu feiern!

Morgens ging die Maus ganz normal in die Kita, während der Mini und ich noch eine Runde auf dem Sofa kuschelten und ich langsam begann, die Geburtstagstorte vorzubereiten. Regenbogen Bisquit meets Kinder Country-Quark-Mascarpone Creme, dazu gab es noch Cheesecake und ein paar Cupcakes – Schoko-Toffeenut.

Zusammen holten wir Mittags die Maus ab und er tapselte an der Hand in die große weite Kitawelt, wurde bestaunt und lief an der Hand der Maus nach draußen. Großer kleiner Minimann…
Kurz darauf bekamen wir zuhause auch schon Besuch – Die Familie besuchte uns und mit dabei war auch noch die Freundin und gleichzeitig Patentante. Es kann gefeiert werden!
Völlig aufgeregt hat er jedem gewunken, krabbelte von A nach B und als er erstmal auf dem Sofa saß, gab es auch schon die ersten Geschenke.
Es gab Stapelringe, die er gleich wahnsinnig interessant fand, ein Feuerwehr Shirt, welches gleich mal anprobiert wurde, ein kleines Auto und die Schwester packte für ihn eine Sortierbox aus – Und war auch direkt begeistert.
Von ihr bekam er dann einen kleinen Plüschmops, mit besticktem Halstuch und der Aufschrift „Minimops“ – Weil ich ihn in der Anfangszeit immer so genannt habe…
Es wurde gespielt, begutachtet und weiter ausgepackt. Von der Patentantenfreundin gab es das große Lernspaß Hündchen und der wurde direkt erstmal beknuddelt.

Nach der großen Auspackerei konnte der Mini noch ein bißchen Kuchen futtern – Ganz hoch im Kurs war hier der Cheesecake…
Luftballons wurden angesabbert und durch die Gegend geworfen, die beiden großen Mäuse (Die Maus und ihre Cousine) spielten mit Seifenblasen und der Mini freute sich, dass alle ganz viel Zeit für ihn haben.
Die neuen Spielzeuge wurden ausprobiert und als später alle Gäste weg waren, gab es noch 2 Geschenke – Die Haba Traumreise und ein Stapel-Steckspiel aus Holz.
Völlig kaputt fiel er dann ins Bett – So ein erster Geburtstagstag ist halt anstrengend, stimmt’s?

Ein riesen großes DANKE übrigens für all die tollen, lieben und schönen Geburtstagswünsche, danke, dass ihr so zahlreich an den Mini gedacht habt. Ich habe wirklich jeden einzelnen Gruß gelesen und mich riesig gefreut. Danke!

 

Cake Smash – Tortenschlacht zum 1. Geburtstag

        

Man nehme… Einen Haufen Konfetti, ein paar Luftballons, eine Sahnetorte und ein gut gelauntes Kind. Heraus kommt: Cake Smash, viel, viel Spaß und eine riesen Sauerei!
Kurz vor dem 1. Geburtstag des Minis haben wir dem kleinen Mann einfach mal eine Torte vorgesetzt und ihn nach Herzenslust rummatschen lassen. Es war herrlich!
Erst schaute er die Torte mit großen Augen an, patschte rein und war dann ganz irritiert, dass seine Hände vollgeschmiert sind. Schnell am Bein abwischen und dasselbe Spiel nochmal. Dass man das ganze auch essen konnte, verstand er erst gar nicht und hat sich lieber mit Genuss die Beine eingecremt… 1-2 Mal hat er dann doch probiert, aber das rumschmieren war soviel besser! Zwischendurch hat er uns auch was angeboten, bis er am Ende einfach mal durch die Torte gekrabbelt ist….