Special things at christmas

        

Die liebe Jana von xMoreThanWords.blogspot.de hat ein kleines Projekt gestartet. Es geht um das Thema Weihnachten und ihr seid alle eingeladen, mitzumachen.

Folgende Fragen hat sie:
Was macht das Weihnachtsfest und die Feiertage für euch so einzigartig?
Gibt es Dinge, auf die ihr euch jedes Jahr aufs Neue freut? Wenn ja, welche sind das?
Und was findet ihr unglaublich schlimm und könnt das an Weihnachten gar nicht austehen?

Für mich ist Weihnachten nicht einfach nur ein Feiertag. Es ist dieser ganze Zeitraum, die Adventszeit und vielleicht sogar schon die Zeit davor, die besonders ist.
Ostern werden Eier gesucht und das wars. Ein Geburtstag wird gefeiert und es gibt Geschenke. Und Weihnachten?
Es fängt doch schon bei der Deko an! Da betritt man die Läden und überall kleine glitzerne Rehe, Tannenzweige mit Schneestaub, Christbaumkugeln und Lichterketten, Weihnachtsmänner und Lebkuchenmännchen.
Der erste Dezember startet mit einem Adventskalender und für mich als Schokoholic ist das ein Muss. Egal wie alt, ich brauche ihn! Dieses Jahr hängen hier 3 Stück an der Wand – Für den Mann, mich und unsere Maus.
Aber wirklich besonders macht diese Zeit für mich die Atmosphäre. Draussen ist es kalt und ungemütlich – Wären da nicht überall die geschmückten Häuser, die Lichterketten, das funkeln, glitzern und blinken überall.
Mann und Kind geschnappt und ab auf den Weihnachtsmarkt. Die typische Weihnachtsmusik erklingt und es riecht nach Crepes, Glühwein, Mandeln, Bratwurst, Champignons und vielem mehr.
DAS ist für mich Weihnachten!
Diese unglaubliche Stimmung, die romantisch stimmenden Lichter und die Weihnachtsmusik, die ich dieses Jahr nicht mal nervig finde.

Und dann kommt irgendwann das Weihnachtsfest. Jedes Jahr wird dieses bei meiner Familie verbracht und diese Tradition möchte ich nicht brechen. Für mich ist es besonders, wenn alle zusammen kommen und einen ruhigen Abend miteinander verbringen. Essen, Geschenke, quatschen und zusammen sitzen.
Geschenke brauch ich da nicht, denn dieser Tag ist mehr wert, als alles andere. Klar, wird es bei den ganzen Leuten auch mal stressig, aber drauf verzichten möchte ich nicht.

Ich freue mich jedes Jahr auf’s neue auf all diese Momente. Wie man das erste Mal über den Weihnachtsmarkt schlendert, diesen besonderen Geruch in der Nase hat und das erste Mal „Last Christmas“ im Radio gespielt wird.
Das erste Adventskalenderschokostück und ja, ich freue mich sogar auf den Geschenkestress.
All das gehört für mich dazu, all das ist für mich besonders und auf all das freue ich mich. Jedes Jahr. Immer wieder.

Da gibt es dann nur ein paar kleine Dinge, die mich stören, nerven, die ich nicht ausstehen kann.
Da wären zuerst mal Geschenkefluten. Schenken macht Spass und beschenkt werden auch, aber Masse statt Klasse? Nein, Danke. Mir reicht eine Kleinigkeit, etwas, was vom Herzen kommt. Das muss weder groß, noch teuer sein.
Ich musste am diesjährigen Nikolausfest schon den Kopf schütteln. Da hörte man, dass Reisen ins Legoland verschenkt wurden, IPads und ganze Waschmaschinen. Muss das sein?
Mandarinen, Nüsse, ein Schokonikolaus oder eine Kleinigkeit. Eine CD, ein Buch, ein kleines Spielzeug. Das reicht doch völlig, oder sehe ich das falsch?
Man hat das Gefühl, als müssten sich die Leute regelrecht übertrumpfen, je teurer und grösser, desto besser. Traurig…
Und so gern ich auch Geschenke shoppe, aber anstrengend ist das schon. Die Stadt ist regelrecht vollgestopft von Menschen, die alle hektisch und ohne Rücksicht von A nach B laufen, anrempeln und unfreundlich sind. Wo ist da die Weihnachtsstimmung? Und wahrscheinlich sind dies dann die Leute, mit den größten und teuersten Geschenken…

Aber das sind Kleinigkeiten. Dinge, die stören, aber nicht zu ändern sind. Zum Glück werden diese von so vielen schönen Dingen übertrumpft.
Ich für meinen Teil freue mich seit letztem Jahr noch viel mehr auf die Weihnachtszeit. Denn eines ist seitdem anders: Strahlende Kinderaugen.
Letztes Jahr war unsere Maus noch so klein, aber selbst da fand sie alles interessant und wollte schon erste Geschenke auspacken.
Und dieses Jahr wird es wieder anders. Fast 15 Monate ist sie nun und das merkt man.
Ein sprachloses kleines Mädchen stand dort im Wohnzimmer, als sie das erste Mal unseren Weihnachtsbaum sah. Vorsichtig, Schritt für Schritt wagte sie sich ran und zeigte staunend mit „Da!“ Lauten auf den Baum. Der Schneemann, als Weihnachtsdeko, wird hier geknuddelt und den ersten Weihnachtsmarktbesuch hat sie auch schon hinter sich.
Worauf ich mich nun besonders freue? Auf Heiligabend. Wenn sie wieder staunend einen Weihnachtsbaum ansieht und ein großes Grinsen in ihrem Gesicht erscheint, wenn sie Geschenke auspacken darf, in denen sich Spielzeug versteckt.

Das alles macht Weihnachten für mich einzigartig. Die Menschen, um mich herum. Meine Familie und die Leute, die in meinem Herzen sind. Dass ich all diese Momente mit ihnen erleben und teilen darf, dass man Zeit miteinander verbringt und das Jahr toll ausklingen lässt.

Und wie ist es bei euch? Was macht für euch Weihnachten einzigartig, worauf freut ihr euch und was könnt ihr nicht leiden? Macht mit!

(Wedding) Geschenkewahn

        

Zu jeder Hochzeit gehören sie und immer freut man sich darüber. Wovon ich rede? Geschenke!
Auch die gab es natürlich zur Hochzeit und wir waren wirklich überwältigt. Eins schöner, als das andere und jedes Teil hat seinen Platz in unserer Wohnung erhalten.
Unser kompletter (Kombi) Kofferraum war voll und ich freue mich selbst heute noch über jedes einzelne Geschenk.

So bekamen wir von meinen Eltern einen Handtuch Elefanten, von meinen Großeltern eine Hochzeitstorte aus Handtüchern, einen Eimer mit Sand, Kleingeld, Schippe, Sieb und Giesskanne, mitsamt Sekt und Lebkuchenherz vom Trauzeugen, eine Sterntaufe und Becher von meiner Schwester + Familie, ein graviertes Glasbild und eine Püppi für Carrie von tollen Freunden, einen „Candy Tree“ von einer eingeladenen Twitter Mami, von Bastis Chef tolle Hochzeitsdeko, von seiner Schwester ein Holzherz mit Aufschrift und Figürchen, ein „Freundebuch“ von seiner Clique, Wein mit Brot und Salz von der Feierlocation, unglaublich viele Karten und und und.
Wahnsinn!
Soviel Kreativität und so tolle Dinge. An dieser Stelle nochmal ein riesen großes Danke!
Und weil Bilder mehr als Worte sagen…

Sterntaufe / Hochzeitsdeko / Holzherz / Handtuch Elefant / Freundebuch

(Wedding) Get the party started – Die Feier

        

Vor der Kirche gab es nach der Trauung ein riesen großes Beglückwünschen von allen Seiten. Fotos wurden geschossen, es würde gedrückt, umarmt, gelacht, gefreut.
Dann hieß es noch einmal aufatmen und ins Hochzeitsauto steigen. Mit riesen Hupkonzert fuhren wir entlang und machten einen Abstecher zur Firma des Mannes, wo wir hupend über’s Lager fuhren. Die Idee des Fahrers…
Angekommen bei der Feier hatten wir dann nur ein Hindernis. Ein Baumstamm. Diesen galt es zu zersägen, um Gleichberechtigung und Balance in der Ehe zu zeigen.
Und da sägten wir und sägten wir… Bekamen zur Stärkung Kurze gereicht und… Versagten.
Balance haben wir – Nur handwerklich nicht so ganz.

Man hatte Mitleid mit uns und wir durften nach gefühlten Stunden (Es waren wohl so 10-15 Minuten) endlich aufhören. Stattdessen bekamen wir unser erstes Geschenk – Wein, Brot und Salz, von der Feierlocation.
Wir stiessen mit Sekt und Orangensaft an und verschwanden zum kleinen Paarshooting mit der Fotografin.
Kurz darauf, zurück in die Location, sahen wir das erste Mal den geschmückten Raum, in dem die Feier stattfand.
Nichts war mehr zu sehen, von dem Drama am Vorabend, stattdessen gab es eine lange weisse „T“-Tafel, mit rosa Rosen Gestecken, Servietten Schwänen, rosa Perlen, Papierherzchen, Kerzen, eine „Just Married“ Girlande, unsere Wedding Bubbles (Seifenblasen), Einwegkameras, dem Hochzeitsmenü und Platzkarten.

Der Geschenkemarathon begann und jeder übergab uns Geschenke und wir freuten uns wahnsinnig.
Und dann kam der Moment. Die Hochzeitstorte wurde hinein getragen.
3-stöckig, rosa Sahnecreme, weiße Schwalben, Herzen und Blumen, rote Rosen mit grünen Blättern, Silberkugeln, pinke Herzchen, rosa Glitter und obendrauf unsere Hochzeitsfigur.
Ein Traum. Rosa, Glitzer und Liebe in Form einer Torte.

Und geschmeckt hat sie auch! Gewünscht war Erdbeer Sahne und die bekamen wir auch.
Mit der Hand des Mannes oben (Er wollte es! Er hat die Hosen an.. Ich trag Röcke.), schnitten wir die Torte an und servierten das erste Stück.
Endlich konnten wir uns gemütlich setzen und durchatmen. Den ganzen Tag über waren wir auf den Beinen, mit Nervosität, Aufregung, Glücksmomente, die uns überschütteten und keine Zeit zu realisieren, was überhaupt passiert war.
Jetzt konnten wir uns fallen lassen, den Tag einfach nur noch feiern und die Zeit als frisch gebackenes Ehepaar genießen.
Nach einer kleinen Pause folgte die Hochzeitssuppe und dann war die Zeit gekommen, für unsere Rede. Kurz sollte es sein und ein paar Menschen, die uns am Herzen liegen, wurden angesprochen. Meine Eltern, Menschen, die viele Kilometer auf sich genommen haben, um dabei zu sein, unser Fahrer und Piercer,…
Das Buffet wurde eröffnet. Dekoration aus Wassermelonen, Ananas, Radieschen, Äpfeln und mehr. Kartoffelgratin, Salatplatten, Schnitzel und Bratkartoffeln, Champignons, Fleisch aller Art, Vanille Mousse, Schokopudding und vieles mehr.
Die Kids (4 Babys im Alter von plus minus 10 Monaten und ein Kind) hielten alle auf Trapp, sorgten für Lacher und tolle Fotos.
Es war so toll, nicht nur die Familie bei sich zu haben, sondern auch die Menschen, die viel weiter weg wohnen. Zig Kilometer weit weg und durch’s Internet und schwanger sein kennen gelernt. Und auch sie waren dabei, um unseren großen Tag zu feiern.
Die Schwangerschaft wurde miteinander erlebt, der Geburt entgegen gefiebert, die ersten Fortschritte des Kindes verfolgt. Von Fremden zu Freunden. Vom Internet ins wahre Leben. An dieser Stelle ein großes Danke, dass auch ihr dabei wart. Dass ihr euch mitsamt Kids ins Auto gesetzt habt und her gekommen seid. Für die tollen Geschenke und einfach, dass ihr hier gewesen seid.

Später am Abend wurde es dann Zeit für den Hochzeitstanz, um den wir uns erst drücken wollten.
Wir beide und tanzen? No way! Am Anfang unserer Beziehung wollte der Mann es mir mal beibringen, aber das… Klappte irgendwie nicht so. Vor der Hochzeit dasselbe Drama mit demselben Resultat.
Und nun erklang Phil Collins mit „Can you feel the Love tonight“. Die ersten Töne und der Mann lächelte und zog mich in seinen Arm, bereit zum tanzen.
Wir machten die Augen zu und auf einmal klappte einfach alles. Wir tanzten, hielten uns im Arm und küssten uns. Auf einmal gab es nur noch uns Zwei und die Musik. Die Musik und dieser Moment, der so perfekt war, dass man auch Jahre später immer daran zurück denken wird.

Und so endete der Abend irgendwann. Mit schmerzenden Füßen und Glücksgefühlen. Tausenden Nadeln, die aus der Hochzeitsfrisur gezogen wurden und zu Zweit in der Wohnung, als frisch gebackenes Ehepaar.
Alles war ruhig und wir lagen uns in den Armen. Allein und weit weg vom vorher herschendem Trubel. Hier sind wir, als Mann und Frau und alles war richtig, wie es war.
Wir sagten „Ja“ und machten diesen Tag zum Zweitschönstem in unserem Leben. 24 Stunden Gefühlsachterbahn, Tränen, Lachen und vor allem – Liebe.