Wedding – Es wird gepoltert

        

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18.Juli 2012, 2 Tage vor der Hochzeit und der Kennlerntag vom Mann und mir.
Vor 3 Jahren begneten wir uns das erste Mal, in der Waterfront, wo wir mittlerweile wöchentlich sind. Das erste Gespräch bei Starbucks, verlegen nebeneinander sitzen im Kino, Cocktails im Alex.
Und 2012?
Der Mann hat das erste Mal ganz allein Papa-Kind Tag, fährt einkaufen und macht Chili con Carne. Aber nicht nur für 2-3 Personen..
Und ich? 3 Stunden Beauty. Angefangen bei den Nägeln für die Hochzeit – Pinke Flames an die Finger, pinkes French an die Füße. Gesichtsbehandlung, Augenbrauen zupfen und und und.
Vom Mann werde ich dann im Piercingstudio des Vertrauens abgeholt (der ist nebenan) und ab geht’s nach Hause. Zeitdruck!
Grade so reicht es, um mich noch kurz zu schminken und die Schuhe zu wechseln, da klingelt es auch schon fast an der Tür.
Zeit für’s poltern!
Weil aber noch keiner da ist, wird es auf später verschoben. Die ersten Gäste trudeln ein, unser Trauzeuge, die liebe Freundin, die 2 1/2 Stunden weg wohnt, mit Kind und Mann, die Trauzeugin und noch mehr tolle Freunde. Eine davon hat sogar einen Blog, die liebe Mary nämlich, von Mary-April28. Und die hat direkt ein Geschenk dabei – Ein Schokofondue, Süsses und einen Gutschein für Speedy Taco, für mexikanisch essen. Danke!

Meine Eltern geben dann den zweiten Startschuss für’s poltern und los geht es die Treppen runter und zu den Garagen.
Das Porzellan fliegt! Und das ‚ne Menge..
Kaum hatten wir einen normalen Besen, war der auch schon wieder spurlos verschwunden und wurde durch einen Miniaturbesen ersetzt. Sehr nett… Zu zweit fegen wir Laub und Porzellan, irgendwann dann doch mehr er, als ich.
Brav wie ich bin, halte ich aber den Regenschirm (Kinder-Miniatur-Spiderman-Schirm, versteht sich, mittlerweile nieselt es etwas.
Und die nächste Überraschung ist da! Anfangs hieß es noch, man hätte noch einen Termin und schwups, konnte unser Hochzeitsfahrer aka Piercer mit seiner Frau doch noch kommen. Im Gepäck hatte er unseren Autoschmuck, ein absoluter Ebay Fail. Künstlich und statt weißen Rosen, ist doch alles eher Gelb und bäh… Schrecklich!
Zur Strafe wird’s dem zukünftigen Ehemann umgebunden und als Hochzeitsüberraschung kümmert sich unser Fahrer nun selbst um den Autoschmuck. Freude hoch 10!

Endlich fertig gefegt geht es dann wieder in die Wohnung, zur Stärkung gibt es Chilli und Cupcakes.
Scharf, schärfer, Chilli… Mittlerweile ist das so ein Running Gag geworden, ala „Gibt’s noch Chilli?“
Es wird gegessen, getrunken, gelacht, gequatscht und Carrie und Haylie (das Kind der tollen Freundin) verteilen munter den ganzen Abend Baguette in der kompletten Wohnung.

Man kann nicht viele Worte drüber verlieren, aber es war ein schöner Abend mit tollen Leuten.
So kann die Hochzeit doch nur super werden…

Ein Tag in der Herzensstadt

        

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Letzten Sonntag ging es, mehr oder weniger spontan, auf in die Herzensstadt Hamburg.
Einen gemütlichen Tag verbringen, endlich mal mit unserer Kleinen dort sein und zum frisch geborenen Baby gucken in die Klinik.
Ohne Stau – Zack in einer Stunde da. Endlich sind die Baustellen von der Autobahn weg!
Kaum angekommen ging der erste Weg zur Schanzenbäckerei in die Mönckebergstrasse. Frühstücken. Laugenbrötchen für das Kind, Schinken Käse Croissant für den Mann und das erste Mal in meinem Leben ein Franzbrötchen für mich. Wahnsinn, ist das süss! Beim ersten Bissen hat es mich direkt geschüttelt, sowas bin ich absolut nicht gewöhnt. Schwups, waren da Schwangerschaftserinnerungen – Soviel Zimt, DAS wäre Wehenfördernd!

Gestärkt fuhren wir dann ins Krankenhaus und wurden erstmal geplättet vor Niedlichkeit. War Carrie wirklich auch mal so winzig? Die unkontrollierten Bewegungen, das Milchkoma, diese winzigen Beinchen, Händchen und hach…
Von dort aus ging es dann später wieder zum Essen. Mittags bei Jim Block auf einem Sonntag und es ist brechend voll. So what, Platz gesucht, Burger gemampft und noch kurz gemeckert, wieso es so einen tollen Laden nicht auch in Bremen gibt.

Als kleinen „Nachtisch“ liefen wir zum Starbucks, um dort gemütlich draussen zu sitzen und zu schlürfen. Cafe Latte für Ihn, „Toffee Nut Frappuccino“ für mich. Mein allerliebstes Lieblingsgetränk in der Winterzeit, ich mach jedes Mal einen innerlichen Freudensprung, wenn ich sehe, dass er wieder vorhanden ist.
Wir alberten mit Carrie rum, verdrehten die Augen, als die kleine Madame sich wieder einmal ihren Schuh auszog und letztendlich auch noch ihren Socken (Schon mal an die Jahreszeit gedacht, kleine Lady?!), philosophierten über Weihnachtsgeschenke und dem Wunsch nach einer DSLR, genossen die Ruhe und den Kaffee.

Der Alsterbesuch durfte natürlich auch nicht fehlen.
Bei strahlendem Himmel und mindestens genauso strahlendem Wasser besuchten wir die Schwäne und und nicht nur wir waren begeistert..
Carrie lachte, freute sich und zeigte keinerlei Angst und Schrecken, nicht mal, als der Schwan fast vor ihr stand.
Am liebsten wäre ich ewig dort geblieben.. Die kleine Maus beobachten, wie sie fasziniert von den Tieren war, abertausende Fotos machen, auf’s Wasser blicken und den Moment genießen.

Jedes Mal wieder bin ich in diesen Momenten wieder in diese tolle Stadt verliebt, in die Atmosphäre der Alster und alles drum herum.
Wie kann es einem auch nicht so gehen, bei der Aussicht und wenn man in die Augen des lachenden Kleinkinds blickt und zu dem Herzensmann rüberschaut? Perfekt. Es ist einfach perfekt.

Nichtsdestotrotz sind wir irgendwann wieder los. Ab zur Reeperbahn, ein bißchen rumschauen und einen Abstecher zum Winterdom, der kurz vorher eröffnete.
Wieder den Geruch von Zuckerwatte und Mandeln in der Nase haben, Lichter, Blinken, Musik und wir mittendrin.
Gebrannte Mandeln wurden mitgenommen und mit schmerzenden Füßen beendeten wir damit unseren Hamburg Besuch.
Immerhin mit dem Gedanken: In 3 Wochen sind wir wieder hier.
Dann zwar leider ohne unser Mädchen, aber mit 2 tollen Freunden und Weihnachtsmarktbesuch. Wir freuen uns so sehr!

Der erste Geburtstag – Torte, Spaß und Geschenke

        

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Seit knapp über 2 Wochen läuft hier ein Kleinkind durch die Gegend. Kein Baby, nein, ein waschechtes kleines Mädchen, was drauf wartet, die Welt zu erkunden.
Vor ca. 2 Wochen war also der erste Geburtstag. Puhh!
Ein Jahr ist unsere Maus nun schon. Ein Jahr bin ich Mama. Ein Jahr sind wir Eltern…
Der Tag fing mit kuscheln und knuddeln an und ging mit Torte machen weiter. Das Topping wollte auf die Torte und die Mokka Torte musste auch erstmal gemacht werden. Hier Schlagsahne, da der Mixer und hier ‚n bißchen Deko…
Fertig war Carrie’s Geburtstagstorte! Eine Schicht Erdbeercreme, eine Schicht Schokokreme, Bisquit Teig, als Topping darüber nochmals Erdbeercreme. Perlen, Glitzer, Herzchen, Blumen und die Tortenfigur (Bis auf die Figur alles essbar).
Dazu vom Mann gemachte Mokka Torte (Seine Premiere!) und ‚n bißchen Kitschdeko von mir und die allseits beliebte Benjamin Blümchen Torte, njam njam!

Noch eine Runde Mittagsschlaf und ein bißchen spielen, schon hieß es – Anziehen, in den Kindersitz und los zur Familie, Geburtstag feiern (Aus Platzmangel fand das alles nämlich bei meinen Eltern statt).
Die Gartenhütte hatten wir am Vorabend schon geschmückt, überall hingen Girlanden, Luftschlangen, Luftballons, Konfetti auf dem Tisch, Geburtstagstischdecke und für den Ehrengast – Ein „Hochstuhl Party Set“, bestehend aus Hochstuhlwimpelkette, Lätzchen, Partyhut und Geburtstagsplastikdecke für drunter. Raupe Camilla zeigte die „1“ auf dem Tisch und die Geschenke standen auch bereit…

Von der Uroma gab es den ersten eigenen Teller und dazu passenden Becher – Plastik versteht sich. Dies wurde auch erstmal mächtigst beobachtet und scheinbar auch für gut befunden.
Dann kam das Geschenk von der Oma. Eingepackt in Pink und Bändchen. Eins kann man an dieser Stelle zumindest sagen: Carrie würdigt auch Verpackungen! Da wurde gedreht, gewendet, mit dem Band gespielt und kritisch alles unter die Lupe genommen, bis sie es dann doch aufmachte. Den ersten Schnipsel abgerissen und direkt der Oma in die Hand gegeben. Nix mit aufreissen, nö, Ordnung muss sein!
Nochmal in die Runde grinsen und sich freuen, den Inhalt sehen und erstmal das Schildchen angucken.
Drin war die Polli. Sorgenfresser von Beruf. Jetzt ist es ein süsses Kuscheltier und später kann Carrie ihre Sorgen auf einen Zettel schreiben oder malen, in den Reissverschluss Mund packen und schwups, hat Polli alle Sorgen aufgefressen. Oder Mama und Papa können klammheimlich nachgucken.
Mit einem lauten „Ha“ wurde sich da gefreut, auf den Tisch gehauen und Spaß gemacht.

Kurz darauf wurde vom Papa ihr neues Autochen aus der Gartenhütte geholt. Zusammen mit Mama stand sie dann dort und schaute mit großen Augen und war direkt begeistert.. Carrie wird mobil!
Kaum ins Rutschefahrzeug reingesetzt, fuhr sie erstmal rückwärts, bis sie all die Klimpertasten entdeckte und damit spielte.
Dann kamen auch schon die nächsten Gäste, die kleine (Mittlerweile so große, wie Carrie) Cousine, der Cousin und ihre Eltern (Aka meine Schwester).
Also… Let the futtern beginnen!
Kurz das Partyhütchen ausprobiert, den Teller genau angeschaut und ein selbstgemaltes Bild vom Cousin bekommen.
Zwischen quatschen und mit dem Luftballon spielen wurde dann auch von Carrie ein bißchen Torte gemampft und sich mit der Cousine unterhalten.. Und ihr das Spielzeug geklaut.
Nach der Stärkung ging es wieder in den Garten, wo direkt das nächste Geschenk wartete. Das Bällebad! Naja, eher Zelt mit Bällen. Kurz probiert, ob man die Bälle auch essen kann und dann doch entschieden, lieber damit zu spielen.

Oder doch lieber mit dem neuen Motorikwürfel? Der war nämlich auch super interessant.
Aber nö – Am besten gefällt es nämlich, quer durch den Garten zu laufen!
Soviel Platz, soviel zu entdecken und soviel Zeit, um überall hinzulaufen.
Von der Patentante gab es dann noch ein Täschchen von Fisher Price, mit vielen Sachen innen zum entdecken. Und ein Bambi Shirt!
Hundemüde und ausgepowert ging es dann irgendwann nach Hause. Noch eine Runde spielen und dann ab ins Bett, sich vom Tag erholen.

Der erste Geburtstag war somit ein voller Erfolg – Tolle Geschenke, leckere Torte und ein dauerfröhliches Kind.