Manchmal

        

Manchmal da weiß man nicht, ob man schreien oder weinen soll. Da gibt es den Moment, wo die ganze Welt auf dich niederfällt und du keine Kraft hast, sie zu halten. Gedanken, die sich überschlagen und ein Herz, was sich zusammen zieht.
Tränen, die krampfhaft zurück gehalten werden und nicht raus dürfen.
Ignorieren und weiter machen? Von der Klippe springen, oder einen Schritt zurück…
Vertrauen, was irgendwie da ist, aber dann doch weg, Worte, die gesagt werden müssen, aber still schweigen herrscht.
Manchmal, wenn man selber nicht weiss, wie es weiter gehen soll, es aber doch irgendwie weiter geht.
Der Moment, in dem man einfach da sitzt und nicht weiss, was man denken soll. Schlechter Scherz? Falsche Wörter? Bitterer Ernst? Maske oder Wahrheit? Der Moment, in dem alles in dich hinein bricht. All die Momente aus der letzten Zeit wieder ins Gedächtnis kommen und hier der Punkt erreicht ist, wo es zuviel war. Es braucht nicht viel, um alles kaputt zu machen. Manchmal reicht der kleinste Satz, um das Fass zum überlaufen zu bringen. Und alles, was danach kommt, fühlt sich einfach nur falsch an. Sätze, die es besser machen sollen, machen es schlimmer und immer mehr Wörter prasseln auf einen hinein, die ein Gedankenwirrwarr auslösen und einen weiter weg stossen, statt aneinander bringen.
Man erinnert sich an Situationen, die genau zu diesem Moment passen, die als Puzzlestücke ein ganzes ergeben und dich niederstürzen.
Es kann soviele Wörter geben, aber wenn erstmal Misstrauen da ist, war es das. Da gibt es diese Grenze im Herzen, die überquert wurde und der Weg zurück ist voller Berge. Ein Schild, dass „Stop“ sagt, „Bis hierhin und nicht weiter“.
Manchmal, da spielen die Gedanken Kino. Wie man mit dem Kopf eigentlich schon weit weg von dem ist, wo man sein sollte. Weil man sich dumm vorkommt, verletzt, wie eine Marionette, bei dem die Fäden abgerissen wurden.
Manchmal, da denkt man, „was wäre wenn“. Und manchmal, da hat man keine Worte mehr, weil der Kopf gar nicht mehr weiss, was er denken soll.
Man kennt einen Menschen, aber kennt man ihn wirklich? Ist es so, wie gesagt, oder doch anders? Interpretiert man falsch oder ist da doch was wahres dran? Wenn man nicht mehr weiß, was man denken soll und es einfach nur weh tut.

Schlemmen und genießen in Hamburg

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Kurz vor Weihnachten fuhren wir das letzte Mal im Jahr nach Hamburg. Einfach nochmal abschalten, genießen, in der Herzensstadt bummeln und einen schönen Tag haben.
Dort angekommen, begann der Horror. „Ich werd schon einen kostenfreien Parkplatz finden, lass mich mal machen“ Ah ja…
Nach ca. einer Stunde wurde dann aufgegeben, sich in der unmenschlichen Reihe der wartenden Autos, vor der Karstadt Tiefgarage, eingereiht und auf einen freien Platz gewartet. 12 Euro für 24 Stunden waren zu verkraften…
Ca. 30 Minuten später hatten wir dann endlich einen Parkplatz, wuhu! Und das, weil wir uns S- und U-Bahn mit Buggy einfach nicht antun wollten. Ein Tagesticket wäre zumindest fast genauso teuer gewesen…
Von dort aus dann erstmal zu Mittag essen. Klares Ziel: Jim Block!
Völlig überfüllt, war ja klar. Nächstes Jim Block gesucht, gefunden, hingelaufen. Viel angenehmeres Ambiente, mehr Platz, bestellt und oah! Ich weiss schon, wieso ich diesen Laden LIEBE. Champignon Block Burger, mit frischen Champignons, der besten Burger Sosse, Pfefferstückchen und krossen Pommes. So soll das, so ist das, so schmeckt das!
Das Mäuschen sagte nur „Mhhhh“ und dippte fleissig ihre Pommes. Gestärkt ging es dann weiter…

Im Nivea Haus Weihnachtsgeschenke geshoppt, über den Weihnachtsmarkt gelaufen und all die kleinen Buden und die auf den Dächern fahrende Lokomotive bestaunt, küssend unter dem Nistelzweig gestanden und von dort aus direkt zum nächsten Weihnachtsmarkt.
Ein zweites Mal in diesem Jahr auf den Santa Pauli auf der Reeperbahn.
Vorher wurden noch die letzten Geschenke geshoppt und ein bißchen für die Wohnung eingekauft, um sich dann über den Markt zu schlemmen.
Erst dieses Jahr habe ich das erste Mal einen Crepe gegessen, nachdem ich dies mal verlauten liess und man es kaum glauben konnte. Also schleppte mich der Mann beim nächsten Weihnachtsmarktbesuch zum Crepes Stand und joah. Schmeckt!
Dieses Mal gab es wieder einen und typisch für meinen Mann, mit Nutella. Und Flammkuchen. Vorher auch noch nie gegessen!
Ein Schneeball mit Nougat Füllung (Übrigens auch super lecker) wurde für zuhause mitgenommen und der Mann freute sich, weil er endlich wieder Grünkohl bekam.

Und dann gibt es da noch diese Fotobox auf dem Markt… 4 Bilder auf einer „Santa Pauli“ Postkarte, Geld rein, grinsen, klick, klack, klick, Foto raus. Mussten wir machen!
Gar nicht so einfach mit Mäuschen „Ich guck überall hin, nur nicht da, wo ich soll“ – Aber ne schöne Erinnerung ist es allemal.
Müde und kaputt machten wir uns bald auf den Heimweg und während wir uns nach unserem Bett sehnten, schlief sie schon friedlich im Autositz…
Ein toller Tag in der Herzensstadt.

Das war 2012

        

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2012. 12 Monate, 365 Tage, vollgepackt mit Momenten. Schöne und weniger schöne.
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass dies eins der schönsten Jahre in meinem Leben war. Jeder Tag, jeder Monat war anders, weil unsere Maus sich stetig weiter entwickelte und uns stets auf Trapp hielt. Wir steckten in Hochzeitsvorbereitungen, waren im Renovierungsstress, heirateten und feierten den ersten Geburtstag von Carrie.
Es gab Menschen, die kamen und im Herzen blieben und es wurden Entscheidungen getroffen, die zwar schwer, aber für uns als Familie, besser waren.
Momente, in denen man weinte, lachte, freute, bangte, Herzklopfen bekam und Dinge, die man nicht vergisst.
Ein Jahr, an dass ich immer denken werde.
Im Januar hatte ich noch den Jahresrückblick für 2011 geschrieben und hier ist nun Jahresrückblick 2012:

Der Januar startete mit einem tollen Treffen. Seit Anfang der Schwangerschaft bin ich Mitglied in einer Facebook Gruppe, mit tollen Mamis. Und 2 davon traf ich Anfang Januar, mitsamt Kids. Was daraus entstand? Eine unglaublich tolle Freundschaft. Eine, von den 2 Mamis, war bei meiner Hochzeit dabei, wir feiern in ein paar Tagen zusammen Silvester und treffen uns mehr oder weniger regelmäßig. Ich hab sie, ihren Freund und ihr Kind einfach unglaublich ins Herz geschlossen.
Ich wurde zu einem exklusiven Starbucks Treffen eingeladen, bekam einen neuen Laptop und stöberte das erste Mal im Brautmodenläden.
Carrie bekam eine Giraffe als Kuscheltier, welches von dort an ihr ständiger Begleiter wurde und drehte sich das erste Mal. Da war das Mamaglück hoch!


Februar:
Auch hier gab es, Ende Februar, ein tolles Treffen. Bloggertreffen! Steffi (Poison-Candy-Wonderland) mit Raupi, Sarah (Loveletterbomb), Leeri (LeeriLeopard) und ich trafen uns in Oberhausen und verbrachten einen Tag miteinander. Babyfotos, H&M Shopping, Essen in der Coca Cola Oase,… Sie sind tolle Mädels und ich würd das Treffen irgendwann echt gern mal wiederholen. Und die liebe Steffi war ein paar Monate später dann auch bei meiner Hochzeit dabei.
Ein Jahr war es her, dass der Schwangerschaftstest positiv anzeigte und wir von Carrie erfuhren. Diesen Monat gab es dann für sie das erste Mal Brei.


März:
Carrie’s Taufe stand an! Am 18.März wurde sie im Taufkleidchen, welches schon meine Schwester und ich trugen, getauft und es war ein Tag voller schöner Momente. Sie sass das erste Mal allein, wir trafen endlich 2 Freunde wieder und die Hochzeitseinladungen wurden verschickt.
Außerdem ließ ich mir ein Tragus Piercing stechen und fand das perfekte Brautkleid für mich. Ich fühlte mich wie im Märchen, im Disney Film und schwebte auf Wolke 7, vor lauter Vorfreude auf die anstehende Hochzeit.


April:
Hallo Zähnchen! Zahn 1 und 2 zeigten sich bei Carrie, sie robbte und nichts war mehr vor ihr sicher. Der Kinderwagen wurde zum Buggy umgebaut und den ersten Zwieback gab es auch. Und auf einmal machte sie auch die ersten Krabbelversuche…


Mai:
Und weiter geht’s mit Baby Fortschritten. Es wurde sich erst hingekniet und gekrabbelt. Das erste Mal spielen im Sand und für uns das erste Mal Mutter- und Vatertag als Eltern.
Wir gingen zur Tattoo Convention und stachen uns beide ein Tattoo. Für mich das Vierte, für den Mann das erste. Carrie’s Namen auf dem Schulterblatt und Schwalben am inneren Unterarm.
Wir kauften unsere Trauringe und fieberten dem Tag der Tage entgegen.


Juni:
Der Geburtstag des Mannes wurde gefeiert und Carrie entdeckte das stehen für sich. Erst ganz zaghaft an einer Cherry Coke Kiste hochzogen und kurz darauf dann überall. Egal ob Stuhl, Tisch, Sideboard – Stehen war hier ganz groß.
Wir waren mit ihr das erste Mal in einem Spieleland und der Maxi Cosi musste weichen. Ins Auto eingebaut wurde stattdessen ein Storchemühlen Autositz, den sie von Anfang an mochte.
Und ich bekam endlich ein iPhone! Nachdem mich mein voriges Handy nur noch nervte, machte ich endlich den Schritt, schloss einen anderen Vertrag ab und war ab da an glücklich mit dem 4s.


Juli:
DER Monat des Jahres für uns.
Die Hochzeit! Am 20.Juli gaben wir uns das Ja-Wort und machten diesen zum schönsten Tag unseres Lebens, nach der Geburt von Carrie. Viele Momente, die unvergesslich sind und einfach nur pure Liebe. Als wäre es gestern gewesen…
Carrie fing an, an der Hand zu laufen und machte uns einfach nur stolz.
Wir liessen uns wieder piercen, der Mann bekam ein Augenbrauenpiercing und ich ein Inner Conch, sowie ein Rook. Das erste Mal eine Wimpernverlängerung und Gelnägel und nach langem wieder ein Wochenende in Hamburg.
Ich hatte Geburtstag, wir waren bei der Ben & Jerrys Fairtrade Eis Tour und verbrachten tolle Tage mit tollen Menschen.


August:
Nach der Hochzeit färbte ich mir meine Haare mit Directions Pink, im Ombre Stil. Ich bekam die „dm Lieblinge Box“ und wir kauften Carrie’s erste Schuhe.
Es wurde der Urlaub vom Mann genossen und an See gegangen, ein heisser Monat, der in vollen Zügen genoßen wurde.

September:
Wieder ein besonderer Monat für uns, nach der Hochzeit im Juli. Unser Mäuschen wird ein Jahr alt!
Und pünktlich dazu fängt sie kurz vor ihrem Geburtstag an, frei zu laufen. Ein unglaublicher Moment für uns, wie sie auf einmal meine Hand los lässt und davon tapst. Da war der Papa nur eine Stunde weg und sie entdeckte das freie laufen für sich. Ihr könnt euch denken, wie fassungslos der Papa da war.
Aber nicht nur das, wir fanden endlich eine neue Wohnung. Lang waren wir auf der Suche und nun hielten wir endlich den Mietvertrag für eine 3 Zimmer, 109qm, Wohnung in der Hand!
Carrie’s zweites Fotoshooting stand Ende des Monats an und wir feierten ihren Geburtstag, lachten, spielten und hatten Spaß.

Oktober:
Nach einer längeren Ärzte-freien-Zeit stand die U6 von Carrie an und wir steckten komplett im Renovierungsstress. Streichen, Möbel erneuern, dekorieren – Viel Arbeit bei 109qm und somit waren wir Dauergast bei Ikea. Ende des Monats war es dann soweit und wir konnten ENDLICH umziehen.
Außerdem war die Taufe meiner Nichte und ich wurde Taufpatin.


November:
Ich bekam mein neues Baby! Eine Canon EOS 600D, die ich nun heiss und innig liebe – Dementsprechend wurde viel geknipst.
Wir fuhren für einen Tag nach Hamburg, besuchten das erste Mal in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt und freuten uns auf den Dezember.


Dezember:
Wieder ein neues Piercing, ein Anti Helix! Wir kauften Carrie’s zweites Paar Schuhe und ein neuer Buggy musste her. Nach fast einem Jahr lösten wir ein Vorweihnachtsgeschenk ein und gingen griechisch essen, hatten Wohnungsübergabe der alten Wohnung und dekorierten die Wohnung weihnachtlich.
Es stand ein Hamburg Wochenende an, mit 2 tollen Menschen, dafür ohne unsere Kleine. Es war toll! Cocktails, Weihnachtsmarkt und ganz viel Spaß.
Carrie entdeckte das erste Mal den Weihnachtsbaum und war sichtlich erstaunt, sie tapste das erste Mal durch den Schnee, wir fuhren noch einmal nach Hamburg, um die letzten Weihnachtsgeschenke zu kaufen und feierten ein schönes Weihnachten, mit vielen tollen Momenten. Und nun steht noch Silvester bevor, mit den besten Menschen zusammen. Ein bißchen Chaos gab es um diesen Tag, aber letztendlich wurde alles gut. Zum Glück!

So kann ein Jahr enden, oder?
Ich bin gespannt auf 2013 und hoffe, dass auch dieses Jahr wieder wunderschöne Momente für uns bereit hält, die wir in Erinnerung behalten werden.
Wie war euer Jahr? Seid ihr froh, dass es vorbei ist, oder denkt ihr gern an die vergangenen Monate zurück?