Cheesecake Muffins

        

Ich liebe Cheesecake in allen Variationen. Ob nun als klassischen Kuchen, Kuchen im Glas, mit Karamell und Schokolade oder auch als Muffins. Und diese habe ich mal gebacken.
Rezept gefällig?


Für 12 Muffins und eine Mini Herz Springform:

(Für den Boden)
120g Vollkornkekse (Es können aber auch normale Butterkekse sein)
80g flüssige oder sehr weiche Butter

350g Doppelrahm Frischkäse
125g Schmand
2 Eier
2 Esslöffel Zitronensaft
100g Zucker
4 Esslöffel Mehl

Für den Boden der Muffins die Vollkornkekse (Je nachdem, wie süss euer Boden werden soll, könnt ihr auch Butterkekse nehmen) zerkleinern. Ich kämpfe immer mühevoll mit den Keksen in einem Gefrierbeutel, ihr könnt sie aber auch in den Mixer oder eure Küchenmaschine geben – Hauptsache, sie sind am Ende fein zerbröselt. Je feiner die Kekse, desto besser der Boden. Diese dann mit der Butter gut vermischen und mit einem Teelöffel in den Muffinformen verteilen und festdrücken.
Nun den Frischkäse, Schmand, die Eier, Zitronensaft, Zucker und Mehl mixen, bis eine leichte Creme entsteht. Achtung, die Mischung ist sehr flüssig! Lasst euch davon nicht beirren und giesst sie vorsichtig in alle Förmchen. Ihr könnt die Papierförmchen ruhig relativ voll machen (1cm oben frei lassen), denn im Backofen gehen sie nicht sonderlich hoch.
Alles bei ca. 180 Grad für 30 Minuten backen lassen, kurz abkühlen lassen und aus dem Backofen nehmen.
Vor dem servieren am besten noch ein wenig in den Kühlschrank stellen – Ich zumindest mag es am liebsten noch leicht gekühlt.

Bremen am Abend

        

Wenn die Stadt menschenleer ist, dort, wo sich normalerweise zig Menschen tummeln. Dort, wo sonst all die Marktstände vom Wochenmarkt stehen oder die Touristen Fotos knipsen.
Es ist dunkel und bitterkalt, ein paar Straßenmusiker singen „Halleluhja“, ansonsten ist es still und friedlich auf den Straßen. Manchmal, da kann es kalt, dunkel und menschenleer sein – Und manchmal ist das wahnsinnig schön.
(Entschuldigt die schlechte Handyfotoqualität)




(Liebfrauenkirche, Roland, Stadtmusikanten, Marktplatz, Obernstraße)

Ein Ende

        

Und wieder habe ich versäumt, ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Bevor man nicht mehr abbremsen kann, bevor man nicht mehr die Rückspul Taste drücken kann. Und wieder hätte ich es wissen müssen. Wissen müssen, dass du nicht die Person bist, die ich mir jedes Mal wünsche, die du bist. Du hast 2 Gesichter, das eine ist lieb, fürsorglich, reuevoll. Die Andere kaltblütig, hinterhältig und verlogen. Meist zeigst du dein böses Gesicht, das Gute kommt nur selten zum Vorschein. Und doch falle ich immer wieder darauf hinein, obwohl ich dich schon jahrelang kenne. Aber die Hoffnung lässt die Wahrheit oft vernebeln. Wie gern würde ich sagen, dass du mir nichts mehr bedeutest, kein einziges kleines Gefühl für dich mehr da ist. Aber so ist es nicht. Ich kann sowas nicht behaupten, wenn ich im nächsten Moment schon an dich denke.
Jeder würde es falsch verstehen, es als noch nicht überwundene verlorene Liebe bezeichnen, aber Nein, Gefühle der Art Liebe sind nicht mehr da. Das weiß ich nur zu gut, hierbei muss ich mich nicht belügen.
Manchmal könnte ich daran zerbrechen, aber das wäre nicht fair. Wo du doch nur noch meine Vergangenheit bist. Manchmal zerbreche ich mir den Kopf, frage mich, wieso du nach all der Zeit nicht los lässt und einfach dein Leben lebst. Wieso du all die Sachen tust, die dein eigenes Leben zerstören können. Wieso du mein Leben zerstören willst.
„Bereue nie, wenn du in dem Moment glücklich warst“ Ich bereue aber. Weil ein Teil meines Herzens in sovielen Momenten zerbrochen ist und selbst jetzt sicher noch ein Brocken fehlt. Wenn aus Liebe der größte Fehler meines Lebens wird. Und auch damals hätte ich es wissen müssen, die Notbremse ziehen sollen und auf mich aufpassen müssen.
Eigentlich tut es schon weh, etwas bereuen zu müssen, was mal schön war. Aber nun zerstört es nur noch. Weil man nicht versteht. Weil ich nicht kann. Weil du zerstörst. Weil Vergangenheit sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Und ich wünsche mir so sehr, einiges wäre anders verlaufen. Oder man könnte, zumindest jetzt, einen Schlussstrich ziehen und das Thema verblassen lassen. Aber das geht nicht, wenn du immer wieder versuchst, einen Platz in meinem Leben einzunehmen. Und ich jedes Mal kämpfen muss, es nicht zuzulassen, die Hoffnung auszublenden und sich einzugestehen, dass es nie wieder besser wird. Weil du dich nicht änderst. Nicht ändern kannst. Ich bin das kämpfen satt. Du das zerstören nicht auch?
Manchmal wünsche ich mir auch, du könntest einmal das fühlen, was ich fühle. Wenn du nicht mehr der Zerstörer ist, sondern der Zerstörte. Dass ich dir ebenso weh tun könnte. Aber so ein Mensch bin ich nicht. Ich bin nicht so wie du. Vielleicht würdest du damit noch schlechter umgehen, als ich. Das einzigste, was ich mir letzten Endes wünsche, ist ein Ende. Und darauf werde ich warten, Tag für Tag. Vielleicht wird es irgendwann vorbei sein, irgendwann wieder gut sein. Ohne deinen Namen in meinem Leben.