Cake Smash – Tortenschlacht zum 1. Geburtstag

        

Man nehme… Einen Haufen Konfetti, ein paar Luftballons, eine Sahnetorte und ein gut gelauntes Kind. Heraus kommt: Cake Smash, viel, viel Spaß und eine riesen Sauerei!
Kurz vor dem 1. Geburtstag des Minis haben wir dem kleinen Mann einfach mal eine Torte vorgesetzt und ihn nach Herzenslust rummatschen lassen. Es war herrlich!
Erst schaute er die Torte mit großen Augen an, patschte rein und war dann ganz irritiert, dass seine Hände vollgeschmiert sind. Schnell am Bein abwischen und dasselbe Spiel nochmal. Dass man das ganze auch essen konnte, verstand er erst gar nicht und hat sich lieber mit Genuss die Beine eingecremt… 1-2 Mal hat er dann doch probiert, aber das rumschmieren war soviel besser! Zwischendurch hat er uns auch was angeboten, bis er am Ende einfach mal durch die Torte gekrabbelt ist….

Ein Jahr Minimann

        

Heute vor einem Jahr veränderte sich unser Leben, ein zweites Mal, grundlegend.
Mit Bauchkribbeln, Hoffnung, ein wenig Angst und viel Freude auf das, was mir bevorstand, postete ich das letzte Foto von meinem Bauch, saß aufgeregt im Auto und machte noch Scherze auf dem Weg vom Parkplatz bis zum Klinik Eingang. Ich schrieb mit den Mädels bei WhatsApp, bis der Mann übernahm, weil ich vor lauter Schmerzen kaum noch denken konnte. Meine Hände hielten sich krampfhaft am zweiten, unbenutzten, Bett im Zimmer fest, bis wir rüber in den Kreissaal liefen – Auf Socken, in einer Wehenpause. Ich stand zitternd an der Gitterwand im Kreissaal, spürte, wie die Fruchtblase platzte und kam nur unter Protest zum Bett. Es fühlte sich an, als würde mein Körper zerreißen, unendliche Schmerzen durchzogen meinen Bauch. Die Herztöne sanken ab, der Arzt wurde nervös, auf einmal musste alles schnell gehen.
Ein kleiner Mensch wurde mir auf den Bauch gelegt, noch an der Nabelschnur und völlig zerknautscht. Momente, die man nicht in Worte beschreiben kann.
40 Wochen wartet man, hibbelt, freut, hofft und bangt. Und dann ändert eine Sekunde alles. Winzige Fingerchen greifen nach meinen, kleine Augen sehen das erste Mal das Licht der Welt. Man atmet diesen unvergleichlichen Babyduft ein, trocknet Tränen, kuschelt Bauchweh weg und läuft mit ihm die ersten Schritte in die große weite Welt.
Heute vor einem Jahr, einem Montag um 17.29 Uhr kam unser zweites Kind, unser kleines Baby, der Mini, Flummi, Minimann, Minimops, Jace zur Welt.

HAPPY BIRTHDAY du toller kleiner Junge!
So groß bist du in einem Jahr geworden, bist fröhlich und neugierig. Du läufst deine ersten Schritte an der Hand, flitzt mit dem Lauflernwagen quer durch das Wohnzimmer, krabbelst im Affenzahn hinter uns her, machst Quatsch mit deiner Schwester, stehst frei und meckerst sofort los, sobald du es merkst, bist schon aus 5 Kleidergrössen rausgewachsen, liebst deine Milch nach wie vor und isst eigentlich alles bei uns mit, schläfst bei uns im Bett und kullerst dich nachts schnell in Papa’s Arm und bist einfach großartig.
Ein Jahr, dass wie im Flug vergangen ist und ich kann es kaum fassen, dass dieses kleine Baby nun schon 1 Jahr bei uns ist. 1 Jahr voller unvergesslicher Momente, neuer Erfahrungen und großem Glück. Alles Liebe zum Geburtstag kleiner Jace…

Es weihnachtet… Das erste Weihnachten zu Viert

        

Heiligabend haben wir eigentlich verbracht, wie jedes Jahr. Nur mit einem kleinen feinen Unterschied… Das erste Mal zu Viert!


Während ich vor einem Jahr noch hochschwanger unter dem Weihnachtsbaum saß, eine dicke Kugel hatte und vor mich hinwehte, flitzte diesmal schon ein kleiner Junge quer durch die Wohnung. Wahnsinn…
Wie jedes Jahr waren wir bei meiner Familie und feierten dort alle zusammen – Das heißt Kartoffelsalat und Bockwurst, ein Weihnachtsbaum voll mit Geschenken für Jeden, 4 kleine Kinder und viel lachen, ein hoher Lärmpegel und ganz viel Familienzeit. Chaotisch, laut, bunt und ich würde es nie anders haben wollen.


Als die Kinder ins Wohnzimmer kamen, war schon alles bereit – Der Tannenbaum war geschmückt und erleuchtet, die Geschenke lagen drumherum und die Begeisterung war groß. Die Maus riss ihren Mund nur so auf und die Augen waren riesig. Direkt stürzte sie sich davor und schaute sich erstmal all die Geschenke an. Wow! So fleissig war der Weihnachtsmann! (Bei 11 Personen kommt einiges zusammen…)
Der Mini stürzte sich erstmal auf den Wohnzimmertisch – Was gibt’s da zu entdecken?
Die ersten Geschenke wurden ausgepackt und waren direkt ein Erfolg. Ein Zwillingswagen von Sylvanian Families, Disney Animator Sets von Anna und Elsa und eine Tinkerbell, ein Häschenpuppen Rucksack, ein Malbuch, Handtuch, Kuscheldecke und ein Kleid von Frozen, ein My little Pony Set, Lalaloopsy, Littlest Pet Shop und was von Prinzessin Sofia.
Für den Mini hingegen gab es eine Musikscheibe (Die unter anderem Lady Gaga’s „Just dance“ spielt, wie cool ist das bitte?), ein Tuttut Auto, ein Lenkrad Spiel und das absolute Highlight: Ein Lauflernwagen!


Man hätte wohl auch einen Lauflernwagen für alle Kinder kaufen können, das hätte scheinbar auch gereicht.. Alle 4 Kids stürzten sich darauf und waren begeistert. Kaum zusammen gebaut, flitzte der Mini damit los, als hätte er nie etwas anderes getan. Hingestellt, festgehalten und los geht’s! So lief er quer durch’s Wohnzimmer, lief im Schlafzimmer von A nach B, freute sich und war nur am lachen. So schön anzusehen.
So konnte in aller Ruhe mit den neuen Geschenken gespielt werden, wir Erwachsenen packten unsere Geschenke aus und ich freute mich z.B. über das MTV Unplugged Album von Revolverheld und das wohl teuerste Geschenk – Das iPhone 6s! Da mein Speicher absolut nicht reicht, hat der Mann kurzerhand mir ein Handy geholt (Statt sich, zur Vertragsverlängerung) und dann auch noch in Rosa. Yay!
Wir passen übrigens so gut zusammen, dass wir uns kurzerhand, unabgesprochen, dasselbe schenkten. Also fast. Der Mann bekam ein Parfum von Bruno Banani – Ich ebenfalls. Also über Parfum Marken brauchen wir uns wohl keine Gedanken machen…
Es wurde lecker gegessen (Und der Mini haute beim Kartoffelsalat und Würstchen richtig rein – Genauso wie die Maus damals), die Kids spielten, es wurde gelacht und die Zeit genossen. Als Familie, ohne das Handy. Genau so, wie es sein sollte.