Happy 2018

        

Hallo, ist da jemand? Schreibblockade kann man das nicht nennen, was hier in den vielen, vielen Monaten los war. Bis auf ab und zu ein paar Unboxing Postings, passierte hier ja.. Sagen wir mal, nichts. Noch am Anfang des letzten Jahres hatte ich mir fest vorgenommen, wieder öfter zu bloggen. Über all möglichen Kram, der mir so im Kopf rumschwirrt. Weil ich es liebe, zu schreiben, den Austausch mag, bloggen möchte. So oft dachte ich darüber nach, öffnete den Blog Tab, hatte die App auf dem Handy, überlegte mir Texte, hatte im Kopf alles formuliert. Tja, und dann kam das Leben.
Die Bloggersphäre hat sich deutlich verändert, dieses ganze Oberflächliche (Nein, natürlich sind nicht alle so!), so perfekt wie möglich, so regelmäßig wie möglich, immer die Klickzahlen vor Augen und co. ist nichts für mich. Für mich sind Worte Gefühle zum Ausdruck bringen, hierbei kann ich abschalten, loswerden, was man nicht sagen kann, durchatmen, den Kopf sortieren, reflektieren.
Ich lese noch immer viele Blogs, so viele liebe Mamis, habe ich in meiner Follow Liste, persönliche Blogs mit wunderbaren Kolumnen, Daily Alltag und ich klicke sie mit Freude an. Und jedes Mal, da möchte ich auch wieder losschreiben. Und dann weiß man einfach nicht worüber… Hier und da ein Tweet, viele Instagram Bilder, manchmal mit ausschweifenden Texten, Persönliches. Kommentare und Replies, der Austausch findet einfach dort statt – Nicht hier. Also wofür noch bloggen? Oft habe ich schon angefangen zu tippen, es als Entwurf gespeichert und doch nie veröffentlicht.
Bei Instagram und Twitter entscheidet man selbst, wer mitließt. Hier nicht so recht. Und das macht es manchmal schwer, einfach drauflos zu tippen. Es gibt Menschen, die sollen nicht lesen, was bei uns so los ist. Die sollen keine Fotos der Kinder sehen. Aber eigentlich sollte es mir auch völlig egal sein, was sie sehen oder nicht sehen, denn es ist unser Leben, ganz allein. Und das ist auch ganz gut so.
Vielleicht kommt hier ja nun ab und zu mal wieder etwas mehr. Anekdoten, Alltagskram, Bilder, die ich teilen möchte, Gedanken, die man loswerden will. Seid ihr dabei?

2017 war durchwachsen und hatte einiges im Petto.
Der Mini wurde 2 (Und bald wird er schon 3!) und bei der Maus war einige Male die Zahnfee zu Besuch. Der erste Zahn fiel ganz unerwartet, kaum teilte sie uns mit, dass er wackelt, war er auch schon raus. Schuld daran war ein Keks… Der Zweite fiel mit einer Bockwurst auf den Gehweg, nachdem wir einen wunderbaren Tag am Meer und im angrenzenden Schwimmbad hatten. Und den Dritten zog sie sich einfach so raus.
Ich ließ mir einige Tattoos machen (Z.B. ein König der Löwen Motiv, Tinkerbell und das Disneyschloss und eine Minnie Maus) und wir waren bei einer Babyparty, mit den aller, allertollsten Mädels.
Der Mini startete Anfang März mit der Kita Eingewöhnung und der Start war doch etwas holpriger, als gedacht. So viel Spaß wie er hatte, so schwer fiel ihm auch die Trennung von mir. Aber auch das bekamen wir hin und mittlerweile freut er sich täglich, in den Kindergarten zu gehen und hat einen wahnsinns Sprung gemacht, was seine Sprache und sein Auftreten betrifft.
Meine Familie bekam Zuwachs in Form eines Hundes, Micki. Wir alle vermissen Jerry noch immer bitterlich, aber der kleine Mann stellt ordentlich alles auf den Kopf und das ist auch gut so.
Wir waren einige Male in Hamburg und ein Trip davon bleibt mir sehr im Gedächtnis. Nämlich, als der Mann und ich Hochzeitstag hatten, nur zu Zweit dort waren und den Tag unter anderem am Strand verbrachten. Einfach mal die Augen über’s Meer schweifen lassen, das Gedankenchaos abschalten und genießen. So wichtig. So schön.
Nicht zu vergessen, die regelmäßigen Freundinnen Dates. Zu Zweit, mit aller Zeit der Welt, viel Gequatsche und noch mehr Spaß. Qualitytime.

(Über) 8 Jahre sind der Mann und ich nun schon zusammen und 2017 durften wir dann unseren 5. Hochzeitstag feiern. Und jeden Tag merken wir einfach, dass wir alles richtig gemacht haben. Wir beide, das ist für immer. Zusammen mit den wundervollsten Kindern, 2 kleinen Chaoten, die es faustdick hinter den Ohren haben und so liebenswert sind. Mit einer Familie im Rücken, die immer für uns da ist und Freunde, die besser nicht sein könnten. Egal, ob nur wenige Meter Entfernung oder zig Kilometer entfernt. Ich habe die beste Freundin und die beste Mädelstruppe der Welt – Zusammenhalt in guten, wie in schlechten Zeiten, mit dem Herz am richtigen Fleck…
Und Trauzeugin geworden bin ich 2017 übrigens auch noch. Ich freue mich so unfassbar auf diese Hochzeit, weil sie das Glück einfach so sehr verdient hat – Und genau in so einem Moment, möchte ich an ihrer Seite stehen.

Ihr seht, es ist viel passiert. Viel, viel schönes. Und manch schlechtes. Aber einige Dinge gehören dann doch nicht hierher, jetzt nicht, vielleicht irgendwann später. Wenn man die Hände auf der Tastatur hat und einfach schreiben will…

Ich bin unfassbar gespannt auf dieses neue Jahr. 2018. Es startet damit, dass der Mini Ende des Monats 3 Jahre alt wird und zu den Großen in der Kita gehört, die Maus wird eingeschult und ich weiß derzeit nicht, wer aufgeregter von uns Beiden ist. Vorbei die Kita Zeit, Willkommen Schulalltag…
Wir hoffen, dass wir es dieses Jahr endlich nach Berlin schaffen, nachdem wir 2014 das letzte Mal dort waren und ein Besuch 2016 geplatzt ist. Da wohnt nämlich ein Disney verrücktes Mädel und ihre 2 Töchter, die ich einfach unfassbar ins Herz geschlossen habe. Ebenso, wie die Maus ihre Freundin S.
Das ein oder andere Mal Hamburg wird es bestimmt auch wieder geben und hoffentlich viel, viel Familienzeit und Qualitytime. Es gibt nichts wichtigeres, als das Herz mit schönen Erinnerungen und Momenten zu füllen, Kraft zu tanken, inne zu halten und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Menschen, die einem gut tun. Die da sind und man im Herzen hat.
Es sind die kleinen Dinge, die wichtig sind. Es sind die schönen Momente, die bleiben.

Ich wünsche euch allen ein wunderbares neues Jahr. Mit vielen Höhen und ohne großartigen Tiefen. Mit viel Liebe, einer ordentlichen Portion Glück und viel Gesundheit.
Bis bald.

Ein Ende

        

Und wieder habe ich versäumt, ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Bevor man nicht mehr abbremsen kann, bevor man nicht mehr die Rückspul Taste drücken kann. Und wieder hätte ich es wissen müssen. Wissen müssen, dass du nicht die Person bist, die ich mir jedes Mal wünsche, die du bist. Du hast 2 Gesichter, das eine ist lieb, fürsorglich, reuevoll. Die Andere kaltblütig, hinterhältig und verlogen. Meist zeigst du dein böses Gesicht, das Gute kommt nur selten zum Vorschein. Und doch falle ich immer wieder darauf hinein, obwohl ich dich schon jahrelang kenne. Aber die Hoffnung lässt die Wahrheit oft vernebeln. Wie gern würde ich sagen, dass du mir nichts mehr bedeutest, kein einziges kleines Gefühl für dich mehr da ist. Aber so ist es nicht. Ich kann sowas nicht behaupten, wenn ich im nächsten Moment schon an dich denke.
Jeder würde es falsch verstehen, es als noch nicht überwundene verlorene Liebe bezeichnen, aber Nein, Gefühle der Art Liebe sind nicht mehr da. Das weiß ich nur zu gut, hierbei muss ich mich nicht belügen.
Manchmal könnte ich daran zerbrechen, aber das wäre nicht fair. Wo du doch nur noch meine Vergangenheit bist. Manchmal zerbreche ich mir den Kopf, frage mich, wieso du nach all der Zeit nicht los lässt und einfach dein Leben lebst. Wieso du all die Sachen tust, die dein eigenes Leben zerstören können. Wieso du mein Leben zerstören willst.
„Bereue nie, wenn du in dem Moment glücklich warst“ Ich bereue aber. Weil ein Teil meines Herzens in sovielen Momenten zerbrochen ist und selbst jetzt sicher noch ein Brocken fehlt. Wenn aus Liebe der größte Fehler meines Lebens wird. Und auch damals hätte ich es wissen müssen, die Notbremse ziehen sollen und auf mich aufpassen müssen.
Eigentlich tut es schon weh, etwas bereuen zu müssen, was mal schön war. Aber nun zerstört es nur noch. Weil man nicht versteht. Weil ich nicht kann. Weil du zerstörst. Weil Vergangenheit sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Und ich wünsche mir so sehr, einiges wäre anders verlaufen. Oder man könnte, zumindest jetzt, einen Schlussstrich ziehen und das Thema verblassen lassen. Aber das geht nicht, wenn du immer wieder versuchst, einen Platz in meinem Leben einzunehmen. Und ich jedes Mal kämpfen muss, es nicht zuzulassen, die Hoffnung auszublenden und sich einzugestehen, dass es nie wieder besser wird. Weil du dich nicht änderst. Nicht ändern kannst. Ich bin das kämpfen satt. Du das zerstören nicht auch?
Manchmal wünsche ich mir auch, du könntest einmal das fühlen, was ich fühle. Wenn du nicht mehr der Zerstörer ist, sondern der Zerstörte. Dass ich dir ebenso weh tun könnte. Aber so ein Mensch bin ich nicht. Ich bin nicht so wie du. Vielleicht würdest du damit noch schlechter umgehen, als ich. Das einzigste, was ich mir letzten Endes wünsche, ist ein Ende. Und darauf werde ich warten, Tag für Tag. Vielleicht wird es irgendwann vorbei sein, irgendwann wieder gut sein. Ohne deinen Namen in meinem Leben.

Let’s celebrate – Cupcakes

        

Fluffiger saftiger Schokoladenteig mit einer Creme, die leicht nach Toffee schmeckt und an die Wintergetränke (Die man durchaus auch im Sommer trinken kann!) vom Lieblingscafe erinnert. Ein Haps und noch einer und noch einer… Und ehe man sich versieht, sind sämtliche Küchlein von Freunden, dem Kind und dem Ehemann weggefuttert und mir blieb genau EIN Cupcake. Zumindest genügend, um euch zu sagen, dass ihr diese Kuchenstücke unbedingt mal nachbacken solltet.
Das Rezept:

Für den Teig (Ergibt je nach Füllmenge ca. 14 Stück):
– 115g weiche Butter
– 160g Zucker
– 2 Eier
– 160g Mehl
– 1 Prise Salz
– 1 Teelöffel Backpulver
– 125g Buttermilch
– 2 Esslössel Backkakao
– 1 Vanilleschote oder Vanillearoma

Für die Creme:
– 400g Frischkäse, Doppelrahm
– 150g Puderzucker
– 50g Buttermilch
– 3 Esslöffel Zitronensaft
– 1 Esslöffel Toffee Nut Sirup
(Alternativ Vanille, Haselnuss, Caramel vermischen und abschmecken)
– 50g Sahne
– 50g Butter

Für die Cupcakes Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazugeben. Backpulver, Salz und Mehl vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren. Anschließend den Kakao und die Vanille hinzugeben und den Teig zu 2 Dritteln in die Cupcake Förmchen geben – Bei 170 Grad Umluft für ca 25 Minuten backen (Stäbchentest machen!)

Für die Creme Frischkäse mit Puderzucker und Vanille aufschlagen und die Buttermilch mit dem Zitronensaft unterrühren. Dann langsam die Sahne dazugießen, kurz aufschlagen und zusammen mit der Butter dann fest und cremig schlagen. Für eine Weile kühl stellen, sodass die Creme etwas fester wird. Dann auf den komplett ausgekühlten Cupcakes aufspritzen.