Ein Ende

        

Und wieder habe ich versäumt, ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Bevor man nicht mehr abbremsen kann, bevor man nicht mehr die Rückspul Taste drücken kann. Und wieder hätte ich es wissen müssen. Wissen müssen, dass du nicht die Person bist, die ich mir jedes Mal wünsche, die du bist. Du hast 2 Gesichter, das eine ist lieb, fürsorglich, reuevoll. Die Andere kaltblütig, hinterhältig und verlogen. Meist zeigst du dein böses Gesicht, das Gute kommt nur selten zum Vorschein. Und doch falle ich immer wieder darauf hinein, obwohl ich dich schon jahrelang kenne. Aber die Hoffnung lässt die Wahrheit oft vernebeln. Wie gern würde ich sagen, dass du mir nichts mehr bedeutest, kein einziges kleines Gefühl für dich mehr da ist. Aber so ist es nicht. Ich kann sowas nicht behaupten, wenn ich im nächsten Moment schon an dich denke.
Jeder würde es falsch verstehen, es als noch nicht überwundene verlorene Liebe bezeichnen, aber Nein, Gefühle der Art Liebe sind nicht mehr da. Das weiß ich nur zu gut, hierbei muss ich mich nicht belügen.
Manchmal könnte ich daran zerbrechen, aber das wäre nicht fair. Wo du doch nur noch meine Vergangenheit bist. Manchmal zerbreche ich mir den Kopf, frage mich, wieso du nach all der Zeit nicht los lässt und einfach dein Leben lebst. Wieso du all die Sachen tust, die dein eigenes Leben zerstören können. Wieso du mein Leben zerstören willst.
„Bereue nie, wenn du in dem Moment glücklich warst“ Ich bereue aber. Weil ein Teil meines Herzens in sovielen Momenten zerbrochen ist und selbst jetzt sicher noch ein Brocken fehlt. Wenn aus Liebe der größte Fehler meines Lebens wird. Und auch damals hätte ich es wissen müssen, die Notbremse ziehen sollen und auf mich aufpassen müssen.
Eigentlich tut es schon weh, etwas bereuen zu müssen, was mal schön war. Aber nun zerstört es nur noch. Weil man nicht versteht. Weil ich nicht kann. Weil du zerstörst. Weil Vergangenheit sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Und ich wünsche mir so sehr, einiges wäre anders verlaufen. Oder man könnte, zumindest jetzt, einen Schlussstrich ziehen und das Thema verblassen lassen. Aber das geht nicht, wenn du immer wieder versuchst, einen Platz in meinem Leben einzunehmen. Und ich jedes Mal kämpfen muss, es nicht zuzulassen, die Hoffnung auszublenden und sich einzugestehen, dass es nie wieder besser wird. Weil du dich nicht änderst. Nicht ändern kannst. Ich bin das kämpfen satt. Du das zerstören nicht auch?
Manchmal wünsche ich mir auch, du könntest einmal das fühlen, was ich fühle. Wenn du nicht mehr der Zerstörer ist, sondern der Zerstörte. Dass ich dir ebenso weh tun könnte. Aber so ein Mensch bin ich nicht. Ich bin nicht so wie du. Vielleicht würdest du damit noch schlechter umgehen, als ich. Das einzigste, was ich mir letzten Endes wünsche, ist ein Ende. Und darauf werde ich warten, Tag für Tag. Vielleicht wird es irgendwann vorbei sein, irgendwann wieder gut sein. Ohne deinen Namen in meinem Leben.

Ein Sonntag in Hamburg

        

Viel zu lang war es her, dass wir wieder in unserer Lieblingsstadt waren – Nämlich schon seit Dezember! Da wurde es allerhöchste Zeit. Also – Die Mäuse geschnappt, ab ins Auto und los nach Hamburg. Ein Tag durchatmen, genießen, schöne Dinge machen und Herzmomente aufschnappen.

Wir besuchten Liebes Bisschen, die, leider, der Schanze Goodbye gesagt haben und nun woanders zu finden sind. Nichtsdestotrotz immer noch wahnsinnig lecker, nur die Cupcakes fehlen ein wenig…

Wir liefen durch die Speicherstadt und ließen uns ein bißchen Wind um die Ohren pusten, schauten uns all die Schiffe an und blickten auf den strahlend blauen Himmel…

Eine Pause kann man am besten nutzen, wenn man das leckerste Softeis schleckt oder einen Shake von Häagen Dazs schlürft (Strawberry Cheesecake, so gut!) und dabei den perfekten Blick auf’s Wasser hat.

Nachdem wir dann ordentlich Wind um die Nase hatten, fuhren wir noch zu Schweinske – Ein bißchen Pommes, super zartes Fleisch, leckersten Knoblauch Dip und eine riesen Portion Spaghetti Bolognese für die Maus (Und den Mini). Fazit: So kann man einen Sonntag wirklich perfekt verbringen. Ganz ohne Shopping, ohne Stress, als Familie und ein ganzer Tag voll schöner Erinnerungen und einfach mal abschalten. Ich habe Wiederholungsbedarf…

(17.April 2016)

20.Juli 2016 – Der vierte Hochzeitstag

        

Mittlerweile ist es schon fast zur Tradition geworden, am Hochzeitstag nach Hamburg zu fahren – So auch dieses Jahr. 4 Hochzeitstage, 4x Hamburg. Nur zur Hochzeit waren wir nicht dort…
Diesmal fuhren wir ganz ohne Kinder. Einfach nur wir Zwei, ein bißchen Zweisamkeit genießen, als Paar den Tag verbringen und ein wenig abschalten.

Wir schlenderten durch die Innenstadt und was macht man so, wenn man ganz ohne Kinder irgendwo ist? Richtig – FÜR die Kinder schauen. So ershoppten wir ein ganz tolles Freundebuch für die Maus, ein kleines Einhorn und auch für mich sprang etwas bei Thalia raus – Eine Mini Kamera!
Ein Rockabilly Kleid fiel auch noch in die Tüte, bis wir uns aufmachten, unseren Lieblingsburger zu essen. Wenn man schon mal in Hamburg ist…
Bevor es später am frühen Abend nach Hause ging, ging es für uns erst einmal noch zu Schweinske. Purer Sonnenschein, wunderbare Wärme… Was passt da besser, als ein eiskalter, super fruchtiger Cocktail? Eben. Und so ließen wir den Tag ausklingen. Bis bald Lieblingsstadt!