Regen

        

Es regnet. Als wenn der Himmel deine Tränen noch unterstreicht. Tröstend und deprimierend zugleich setzen sich die Wasserperlen an die Fensterscheibe, laufen langsam nach und nach herunter und zerfliessen stumm in einem kleinen See. Wie die Tränen, die heiß und bitter von der Wange laufen, am Kinn von den Nächsten abgefangen werden und wie ein Floß hinunterfallen. Wie passend wäre jetzt der berühmte Song von Echt, „Sag mal weinst du, oder ist das der Eegen der von deiner Oberlippe tropft“.
Der Regen ist dort draußen, kalt und und unsanft. Ich bin hier dran, es können also nur Tränen sein. Im Song sollen die Tränen weggeküsst werden aber genau in diesem Moment ist dieser Jemand nicht hier, der sie mir wegküssen würde. Zwar ist er immer noch ganz nah bei mir, in meinem Herzen, aber eigentlich bin ich doch allein, faktisch gesehen zumindest.
Die Tränen kommen eben, wenn man allein ist. Wenn der Moment zum nachdenken gekommen ist und all der Frust, all die Trauer, all der Schmerz rausmuss, hart, gefühlvoll, schrecklich. Du stehst dort und siehst die ganze Situation im Zeitraffer davon fliegen. Jeder Moment ist nochmal da und stürzt dich persönlich zu Boden. Bis du nur noch da liegst, die Tränen vom Kinn hinunter tropfen und du stumm zu Boden siehst. Und alles was du am Ende tun kannst, ist sie wegzuwischen, aufzustehen und so zu tun, als wäre dies nie geschehen.

Cheesecake Muffins

        

Ich liebe Cheesecake in allen Variationen. Ob nun als klassischen Kuchen, Kuchen im Glas, mit Karamell und Schokolade oder auch als Muffins. Und diese habe ich mal gebacken.
Rezept gefällig?


Für 12 Muffins und eine Mini Herz Springform:

(Für den Boden)
120g Vollkornkekse (Es können aber auch normale Butterkekse sein)
80g flüssige oder sehr weiche Butter

350g Doppelrahm Frischkäse
125g Schmand
2 Eier
2 Esslöffel Zitronensaft
100g Zucker
4 Esslöffel Mehl

Für den Boden der Muffins die Vollkornkekse (Je nachdem, wie süss euer Boden werden soll, könnt ihr auch Butterkekse nehmen) zerkleinern. Ich kämpfe immer mühevoll mit den Keksen in einem Gefrierbeutel, ihr könnt sie aber auch in den Mixer oder eure Küchenmaschine geben – Hauptsache, sie sind am Ende fein zerbröselt. Je feiner die Kekse, desto besser der Boden. Diese dann mit der Butter gut vermischen und mit einem Teelöffel in den Muffinformen verteilen und festdrücken.
Nun den Frischkäse, Schmand, die Eier, Zitronensaft, Zucker und Mehl mixen, bis eine leichte Creme entsteht. Achtung, die Mischung ist sehr flüssig! Lasst euch davon nicht beirren und giesst sie vorsichtig in alle Förmchen. Ihr könnt die Papierförmchen ruhig relativ voll machen (1cm oben frei lassen), denn im Backofen gehen sie nicht sonderlich hoch.
Alles bei ca. 180 Grad für 30 Minuten backen lassen, kurz abkühlen lassen und aus dem Backofen nehmen.
Vor dem servieren am besten noch ein wenig in den Kühlschrank stellen – Ich zumindest mag es am liebsten noch leicht gekühlt.

Bremen am Abend

        

Wenn die Stadt menschenleer ist, dort, wo sich normalerweise zig Menschen tummeln. Dort, wo sonst all die Marktstände vom Wochenmarkt stehen oder die Touristen Fotos knipsen.
Es ist dunkel und bitterkalt, ein paar Straßenmusiker singen „Halleluhja“, ansonsten ist es still und friedlich auf den Straßen. Manchmal, da kann es kalt, dunkel und menschenleer sein – Und manchmal ist das wahnsinnig schön.
(Entschuldigt die schlechte Handyfotoqualität)




(Liebfrauenkirche, Roland, Stadtmusikanten, Marktplatz, Obernstraße)