Vatertag 2014

        

Mein Papa ist ein Supermann, der einfach alles richten kann.

Er weiß ganz viel – ist echt gescheit, 
zum Spielen mit mir gern bereit.

Ist groß und stark, fast wie ein Bär,
 trägt auf der Schulter mich umher.

Er wirft mich hoch und fängt mich auf.
Und ich verlasse mich darauf, 
weil Papa eben alles kann, denn schließlich ist er Supermann.

So oder so ähnlich kann man es wohl ausdrücken. Der Papa ist Supermann – Weil er nämlich ein echter Held ist!

Das Mäuschen wird auf den Schultern durch die Welt getragen, damit sie alles sehen kann. Sie wird hochgeworfen und wieder aufgefangen und lacht sich dabei kaputt. Sie spielen kriegen in der Wohnung, kitzeln sich durch, es wird verstecken gespielt und Bälle umher geworfen. Arm in Arm kuscheln sie und nicht selten schlafen dabei beide ein.

Damals, da wachte sie immer auf, als sich der Schlüssel im Schloss umdrehte und der Papa nach Hause kam. Heute klickt der Schlüssel im Schloss und ein kleines Mädchen ruft sofort begeistert „Papa“, rennt zur Tür und umarmt ihn freudestrahlend. Sie sagt „Komm“ und zieht ihn erstmal auf’s Sofa – Um zu kuscheln und zu toben.
Damals schlief sie nach dem baden in Papas Arm ein, heute schmeissen sie sich Quitscheentchen entgegen, duschen zusammen und nicht selten schubst sie ihren Papa zur Seite, damit sie in Ruhe duschen kann.
Damals schob der Papa ganz stolz den Kinderwagen – Heute laufen sie Hand in Hand. Bis die Maus abhaut und der Papa hinterher muss.

Sie machen zusammen den Spielplatz unsicher, rutschen zusammen, klettern und toben. Sie teilen sich die Pizza – Auch wenn es das letzte Stück ist. Selbst ihr Lieblingsessen, Nudeln, wird geteilt und wenn sie sogar die letzte Nudel an den Papa abgibt, weil er nichts mehr auf dem Teller hat.
Die beiden spielen verstecken und die Maus sucht ihn „Guckuck“ rufend in der ganzen Wohnung – Bis er wieder auftaucht, sie sich erschrickt, um sich danach sofort in seine Arme zu werfen und herzhaft zu lachen.

Wenn die Maus schreiben könnte, würde sie wohl an dieser Stelle sagen: „Papa, ich hab dich lieb“ – Weil sie das noch nicht kann, muss ich übernehmen.
Wenn ihr beide zusammen seid, spürt man die pure Liebe. Ihre Augen glitzern, sie hat ein Strahlen im Gesicht und fordert nonstop deine Aufmerksamkeit. Sie lacht, sie kuschelt, sie spielt und in jedem dieser Momente merkt man einfach nur, wie glücklich sie ist, dass du da bist.
Danke, dass du seit fast 3 Jahren der beste Papa der Welt bist – Ich könnte mir keinen besseren Papa vorstellen.
Wir lieben dich unglaublich.

Erdbeer Mascarpone Torte

        

Eigentlich bin ich eher der Typ: Ich back ne Runde Cupcakes und dekorier sie schön. Ich liebe, was man so alles mit den richtigen Spritztüllen anstellen kann und finde diese kleinen Cremekunstwerke toll. Zuckersüss dekoriert und locker fluffige Creme auf einem kleinen Küchlein. Perfekt.
Aber manchmal, da reichen Cupcakes nicht. Da will man eine Torte backen, mit allem drum und dran. Mit Früchten, mit Creme, mit Teig und Deko drumherum.
Da passte es super, dass meine Mama vor kurzem Geburtstag hatte – Pinterest durchwühlt, nach Rezepten Ausschau gehalten und überlegt – Was soll es eigentlich werden?
Raus kam: Eine ordentliche Ladung Creme und das alles in quitschepink. Und lecker!
Folgendes braucht man dafür:

Für den Bisquit (Nach einem Rezept von der Kuchenfee)
6 Eier
220g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Eine Prise Salz
Wilton Icing Color Pink
280g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Nun die Eier mit Salz für eine Minute bei hoher Geschwindigkeit aufschlagen und den Zucker (Mit Vanillezucker) dazugeben. Mindestens 10 Minuten aufschlagen und die Lebensmittelfarbe dazu geben. Danach vorsichtig Mehl und Backpulver in 2 Portionen (Oder mehr) unterheben. Geht dabei vorsichtig vor, sonst verrührt ihr euer vorher aufgeschlagenes Volumen wieder.
Dann in den Backofen geben und für 40 Minuten backen.
Achtung: Je länger ihr eure Ei, Salz, Zucker Mischung schlagt, desto höher und fluffiger wird der Bisquit am Ende! Ich habe mich qualvolle 25 Minuten mit dem Handmixer abgemüht, aber das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Der Teig ist über das doppelte aufgegangen im Ofen und war super fluffig.

Für die Mascarpone Creme:
500g Mascarpone
250g Quark
200ml Erdbeersirup
2 Teelöffel Vanilleextract (Oder Vanillezucker)
1 Spritzer Zitrone
Wilton Icing Color Pink
Eine Schale Erdbeeren

Einfach alles zusammen verrühren, bis eine leicht feste Creme entsteht. Nehmt am Anfang lieber erst 100ml Erdbeersirup und gebt noch etwas dazu, nachdem ihr es probiert habt, bevor es zu süss wird. Die Erdbeeren werden klein geschnitten und kommen dann später auf der Torte darauf.

Für das Topping drumherum:
800g Doppelrahm Frischkäse
400g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextract
80ml Erdbeersirup
100g Buttermilch
3 Esslöffel Zitronensaft
100g Sahne
Wilton Icing Color Pink

Für die Creme den Frischkäse mit Puderzucker aufschlagen, bis es cremig wird. Buttermilch unterrühren und Sahne dazu gießen. Dann den Zitronensaft eingießen, alles kurz verrühren und im Kühlschrank kühl stellen. Ihr könnt auch weniger Puderzucker nehmen, allerdings: Je mehr Puderzucker, desto fester das Topping. Um die Dekoration zu spritzen, braucht ihr nämlich eine relativ feste Creme, damit nicht alles wieder zerläuft.

Die Torte:
Ich habe den Bisquit über Nacht abgedeckt und auskühlen lassen. Dann mit einem scharfen Küchenmesser (Oder Kuchensäge) den Bisquit 2x durchschneiden, damit ihr 3 Böden habt.
Den unteren Boden auf eine Kuchenplatte stellen und ein Teil der Mascarpone Creme drauf verstreichen. Erdbeeren zerkleinern und auf die Creme verteilen, so, dass der ganze Boden bedeckt ist. Nun wieder die Creme verteilen, damit ihr eine glatte Schicht habt. Den zweiten Tortenboden drauf machen und wieder eine Schicht Creme, Erdbeeren, Creme. Nun kommt der letzte Bisquitboden drauf – Wenn ihr nun noch etwas von der Mascarpone Masse habt, könnt ihr diese noch obendrauf verteilen.
Jetzt kommt das Topping zum Einsatz. Ihr deckt den kompletten Kuchen damit ab, sodass ihr eine glatte Oberfläche habt und alles gleichmässig aussieht. Hierfür könnt ihr auch gut einen Tortenheber benutzen, so lässt es sich gut verstreichen.
Das restliche Topping gebt ihr in einen Spritzbeutel mit einer geschlossenen Sterntülle (Ich benutze die Wilton 1M).
Fangt am Rand auf der Torte an und spritzt Kreise von innen, nach außen. So bekommt ihr dieses Rosenmotiv.
Das nun immer wieder wiederholen, bis ihr in der Mitte eurer Torte angekommen seid. Nun geht es an den Seiten weiter, bis euer Kuchen komplett damit bedeckt ist. Kurz vor dem servieren könnt ihr noch kleine Zuckerperlen zwischen euren Rosen verteilen, so kriegt es direkt das gewisse Extra.
Wenn das alles nun für euch eher Chinesisch war, schaut euch mal bei Youtube mit dem Keyword „Rosentorte spritzen“ um, bildlich dargestellt ist das alles dann schon viel einfacher.

Insgesamt war die Torte zwar sehr mächtig (Ein Stück reicht vollkommen), aber dennoch leicht und fruchtig. Also keine Torte, bei der man nach 2 Gabeln schon an’s aufhören denkt, allerdings auch eine, bei der man keine 3-4 Stücke isst. Ich könnte mir auch gut vorstellen, noch einige Erdbeeren zu pürrieren und in die Creme zu geben, das macht das ganze sicher noch fruchtiger. Schneiden ließ sie sich auch gut und fiel vor allem nicht in sich zusammen, sondern kam als ganzes Stück auf den Teller.
Bei dem Topping müsst ihr wirklich aufpassen, genug Puderzucker dazuzugeben. Ich hatte leider nicht mehr genügend und deswegen rutschten meine Rosen an der Seite ein wenig nach unten – Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.
Fröhliches nachbacken!

Osterwiese und Handabdrücke im Frühling

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Ihr wisst, was ich sagen will. Sonntag. Perfektes Wetter, den ganzen Tag mit Mann und Kind verbringen können, rausgehen, genießen, die schönen Momente bildlich festhalten.
Sonntag, mein Lieblingstag.


Es war Kirmes – Immer wieder ein Muss.
Der Geruch von gebrannten Mandeln, frittiertes Gebäck, Champignons und allerlei Leckereien. Bunte Ballons, etliche Buden, Karussels, von allen Seiten hört man Musik. Ich liebe es.
Wir teilten uns Chili con Carne mit Kartoffelwedges und Sour Cream, trösteten die Maus, die Angst vor all den komischen Gestalten vor der Geisterbahn bekam und sahen uns das bunte Treiben an.
Später stöberten wir noch in der Innenstadt und die Maus war ganz fasziniert von all den (prominenten) Handabdrücken auf dem Boden. Da musste natürlich erst einmal die Hand verglichen werden und so liefen wir von Handabdruck zu Handabdruck…
Um irgendwann bei Dean & David zu landen. Sonne pur – Was passt da besser, als ein toller Smoothie?
Erdbeer, Banane, Joghurt, Honig (Und für den Mann Orange und Minze), so so lecker! Ich frage mich wirklich, wieso ich so lang damit gewartet habe, dort mal was zu trinken. Erfrischend, frisch und unglaublich gut. Holt mir bitte wer ‚n Smoothie? Jetzt? Danke.