Erdbeer Mascarpone Torte

        

Eigentlich bin ich eher der Typ: Ich back ne Runde Cupcakes und dekorier sie schön. Ich liebe, was man so alles mit den richtigen Spritztüllen anstellen kann und finde diese kleinen Cremekunstwerke toll. Zuckersüss dekoriert und locker fluffige Creme auf einem kleinen Küchlein. Perfekt.
Aber manchmal, da reichen Cupcakes nicht. Da will man eine Torte backen, mit allem drum und dran. Mit Früchten, mit Creme, mit Teig und Deko drumherum.
Da passte es super, dass meine Mama vor kurzem Geburtstag hatte – Pinterest durchwühlt, nach Rezepten Ausschau gehalten und überlegt – Was soll es eigentlich werden?
Raus kam: Eine ordentliche Ladung Creme und das alles in quitschepink. Und lecker!
Folgendes braucht man dafür:

Für den Bisquit (Nach einem Rezept von der Kuchenfee)
6 Eier
220g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Eine Prise Salz
Wilton Icing Color Pink
280g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Nun die Eier mit Salz für eine Minute bei hoher Geschwindigkeit aufschlagen und den Zucker (Mit Vanillezucker) dazugeben. Mindestens 10 Minuten aufschlagen und die Lebensmittelfarbe dazu geben. Danach vorsichtig Mehl und Backpulver in 2 Portionen (Oder mehr) unterheben. Geht dabei vorsichtig vor, sonst verrührt ihr euer vorher aufgeschlagenes Volumen wieder.
Dann in den Backofen geben und für 40 Minuten backen.
Achtung: Je länger ihr eure Ei, Salz, Zucker Mischung schlagt, desto höher und fluffiger wird der Bisquit am Ende! Ich habe mich qualvolle 25 Minuten mit dem Handmixer abgemüht, aber das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Der Teig ist über das doppelte aufgegangen im Ofen und war super fluffig.

Für die Mascarpone Creme:
500g Mascarpone
250g Quark
200ml Erdbeersirup
2 Teelöffel Vanilleextract (Oder Vanillezucker)
1 Spritzer Zitrone
Wilton Icing Color Pink
Eine Schale Erdbeeren

Einfach alles zusammen verrühren, bis eine leicht feste Creme entsteht. Nehmt am Anfang lieber erst 100ml Erdbeersirup und gebt noch etwas dazu, nachdem ihr es probiert habt, bevor es zu süss wird. Die Erdbeeren werden klein geschnitten und kommen dann später auf der Torte darauf.

Für das Topping drumherum:
800g Doppelrahm Frischkäse
400g Puderzucker
1 Teelöffel Vanilleextract
80ml Erdbeersirup
100g Buttermilch
3 Esslöffel Zitronensaft
100g Sahne
Wilton Icing Color Pink

Für die Creme den Frischkäse mit Puderzucker aufschlagen, bis es cremig wird. Buttermilch unterrühren und Sahne dazu gießen. Dann den Zitronensaft eingießen, alles kurz verrühren und im Kühlschrank kühl stellen. Ihr könnt auch weniger Puderzucker nehmen, allerdings: Je mehr Puderzucker, desto fester das Topping. Um die Dekoration zu spritzen, braucht ihr nämlich eine relativ feste Creme, damit nicht alles wieder zerläuft.

Die Torte:
Ich habe den Bisquit über Nacht abgedeckt und auskühlen lassen. Dann mit einem scharfen Küchenmesser (Oder Kuchensäge) den Bisquit 2x durchschneiden, damit ihr 3 Böden habt.
Den unteren Boden auf eine Kuchenplatte stellen und ein Teil der Mascarpone Creme drauf verstreichen. Erdbeeren zerkleinern und auf die Creme verteilen, so, dass der ganze Boden bedeckt ist. Nun wieder die Creme verteilen, damit ihr eine glatte Schicht habt. Den zweiten Tortenboden drauf machen und wieder eine Schicht Creme, Erdbeeren, Creme. Nun kommt der letzte Bisquitboden drauf – Wenn ihr nun noch etwas von der Mascarpone Masse habt, könnt ihr diese noch obendrauf verteilen.
Jetzt kommt das Topping zum Einsatz. Ihr deckt den kompletten Kuchen damit ab, sodass ihr eine glatte Oberfläche habt und alles gleichmässig aussieht. Hierfür könnt ihr auch gut einen Tortenheber benutzen, so lässt es sich gut verstreichen.
Das restliche Topping gebt ihr in einen Spritzbeutel mit einer geschlossenen Sterntülle (Ich benutze die Wilton 1M).
Fangt am Rand auf der Torte an und spritzt Kreise von innen, nach außen. So bekommt ihr dieses Rosenmotiv.
Das nun immer wieder wiederholen, bis ihr in der Mitte eurer Torte angekommen seid. Nun geht es an den Seiten weiter, bis euer Kuchen komplett damit bedeckt ist. Kurz vor dem servieren könnt ihr noch kleine Zuckerperlen zwischen euren Rosen verteilen, so kriegt es direkt das gewisse Extra.
Wenn das alles nun für euch eher Chinesisch war, schaut euch mal bei Youtube mit dem Keyword „Rosentorte spritzen“ um, bildlich dargestellt ist das alles dann schon viel einfacher.

Insgesamt war die Torte zwar sehr mächtig (Ein Stück reicht vollkommen), aber dennoch leicht und fruchtig. Also keine Torte, bei der man nach 2 Gabeln schon an’s aufhören denkt, allerdings auch eine, bei der man keine 3-4 Stücke isst. Ich könnte mir auch gut vorstellen, noch einige Erdbeeren zu pürrieren und in die Creme zu geben, das macht das ganze sicher noch fruchtiger. Schneiden ließ sie sich auch gut und fiel vor allem nicht in sich zusammen, sondern kam als ganzes Stück auf den Teller.
Bei dem Topping müsst ihr wirklich aufpassen, genug Puderzucker dazuzugeben. Ich hatte leider nicht mehr genügend und deswegen rutschten meine Rosen an der Seite ein wenig nach unten – Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.
Fröhliches nachbacken!

Couscous Salat

        

Ich bin beim Grillen ein sehr komplizierter Mensch. Ich mag nämlich lediglich den selbstgemachten Kartoffelsalat meiner Mama, mit einer selbstgemachten Sauce und nur Kartoffelscheiben. Mehr nicht. Mit kalten Nudeln kann man mich quer durch die Weltgeschichte jagen, andere Kartoffelsalate mag ich nicht und Krautsalat? Nee, danke.
Weil ich aber nicht jedes Mal nur Fleisch mit etwas Brot essen will, habe ich einfach mal rumexperimentiert und rausgekommen ist ein richtig leckerer Couscous Salat, mit leichter Schärfe.


Rezept gefällig?

Ihr braucht:
Couscous (1 Tasse)
Gemüsebrühe (2 Tassen)
1 Zwiebel
2 Paprika
Kidneybohnen
Mais
Jalapenos
3 Zehen Knoblauch
Sambal Oelek
Pizza Gewürz (Oregano, etc.)
Scharfes Paprika Pulver
Chilli Pulver
1 Dose passierte Tomaten
1 Esslöffel Tomatenmark

Eine Tasse Couscous mit einer Tasse heißer Gemüsebrühe (Statt Wasser) übergießen und ca. 5 Minuten warten, bis die Brühe aufgesogen wurde (Packungsanweisungen vom Couscous beachten!). In der Zeit Zwiebeln klein hacken, Paprika schneiden und zusammen mit den Jalapenos, Kidneybohnen und Mais kurz im Wok anbraten und erwärmen. Den Couscous dazu geben und alles mit den passierten Tomaten ablöschen. Diese beim umrühren etwas zerkleinern und ca. 1 Esslöffel Tomatenmark hinzufügen. 3 gepresste Zehen Knoblauch untermischen, mit Paprika- und Chillipulver würzen, eine Prise Salz und Pfeffer und 1 Teelöffel Sambal Oelek dazugeben, dazu eine weitere Tasse Gemüsebrühe eingießen. Alles immer wieder gut vermengen, für kurze Zeit auf mittlerer Stufe kochen und langsam abkühlen lassen.
Nicht vergessen: Immer wieder abschmecken! Wer es nicht so scharf mag, nimmt lieber etwas weniger Knoblauch und Sambal Oelek – Mehr dazugeben kann man immer noch.
Mein Salat hatte eine ordentliche Schärfe, vor allem, da er noch einige Stunden beim kalt werden lassen durchgezogen ist.
Essen kann man es dann warm oder kalt, wobei es mir lauwarm am besten schmeckte.
Mit dem Gemüse könnt ihr natürlich auch noch variieren, Lauchzwiebeln, ein bißchen Feta oder Ähnliches wären bestimmt auch klasse.

Der Salat schmeckt wunderbar zu Gegrilltem, zu Brot und ist toll zu Quark oder Tzatziki – Bei letzterem hat man dann wohl die volle Knoblauch Dröhnung!

Von perfekten Sonntagen

        

Sonntage sind heilig. Zumindest bei uns. Wir versuchen uns immer einen Tag in der Woche freizuschaufeln, an denen wir etwas unternehmen können, zusammen sind, das Familienleben genießen. Welcher Tag passt da also besser?
Die Zeit rennt uns davon und dennoch versuchen wir jede Minute davon zu genießen.
So fuhren wir vor einiger Zeit bei bestem Frühlingswetter in die Stadt, liefen durch den Bürgerpark, beobachteten Enten und andere Tiere und genoßen einfach nur die Zeit zusammen.
Wir schauten beim Tiergehege vorbei und die Maus war absolut fasziniert von den Enten. Schnell hat sie verstanden, dass sie leise und vorsichtig sein muss, freute sich riesig, dass sie so nah dran sein konnte und war den ganzen Tag am lachen, grinsen und umher laufen.
Später gab es noch ein Eis beim Lieblingseiscafe und das erblickt sie schon von weitem. Egal, aus welcher Richtung wir kommen, sie ruft „Eis“ und stürmt los.
Nach dem schlemmen machten wir noch Halt bei meiner Familie und das Mäuschen konnte die Oma-Opa Zeit nochmal voll auskosten.
Und zum perfekten Abschluss: Grillen im Garten der Schwester. Die Kids spielten, rutschten und machten Quatsch, wir unterhielten uns, schmiedeten Urlaubspläne und brachten abends ein völlig müde gespieltes, glückliches Kind ins Bett.
Perfekter Sonntag eben. Herzenszeit und Momente zum entspannen. Hand in Hand mit dem Mann des Herzens, umher wirbeln mit dem Mäuschen und vor allem eins: Genießen, genießen, genießen.