Spielplatz Action

        

Wir steigen aus dem Auto und das Mäuschen erkennt sofort, wo wir sind. Freudestrahlend läuft sie vor, wartet ungeduldig, bis das Tor aufgeht und rennt sofort los zur Rutsche.
Die Sonne scheint uns ins Gesicht, die Sonnenstrahlen wärmen und es ist einfach ein perfekter Frühlingstag.
Zusammen mit einem anderen Kind dreht sie sich auf einem Spielgerät, als ihr schwindelig wird, steigt sie ab, läuft zur nächsten Rutsche und klettert die Leiter hoch. Sie ruft „Komm“ und der Papa muss hinterher. Lachend rutscht sie hinab, begrüsst mich mit einem riesigen Grinsen, als sie unten ankommt und ist schon wieder auf dem Weg die Leiter erneut zu erklimmen.
Sie läuft durch einen kleinen Tunnel, spielt verstecken und man muss nur einmal in ihr Gesicht blicken, um zu sehen, dass sie glücklich ist. Sie lacht, sie strahlt, sie spielt. Kurz kommt sie zu mir, gibt mir ein Küsschen und läuft lachend weiter. Sie klettert mit einem Jungen die Steintreppe hoch, saust die größte Rutsche hinunter, als hätte sie nie etwas anderes getan. Sie versucht ihr Glück an der Seilbahn, schaukelt der Sonne entgegen und all das mit dem größten Lächeln im Gesicht.
Perfekter Frühlingstag, ich sag’s ja.




Living – Kinderzimmer

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung)

Im September 2012 unterschrieben wir den Mietvertrag. Im Oktober renovierten wir und zogen ein. Unglaublich, aber wahr: 2014 gibt’s nun endlich mal einen kleinen Einblick!
Carrie’s Zimmer ist mein kleiner „Schatz“ in der Wohnung. Die rosa Farbe brachte ich selbst an die Wand, klebte die Wandbilder auf und hatte damals schon im Kopf, wo alles hin soll. Es sollte ein bißchen Bunt werden, viel Rosa beinhalten und immer genug Platz zum toben und spielen bieten.
Damals stand statt einem Bett ihr Beistellbett im Zimmer, als kleine Sitzbank, weil sie am Anfang noch mit im Schlafzimmer schlief. Wir hatten ein Blau/Gelb/Rotes Zelt, voll mit Bällen, aber dies fiel irgendwann durch’s ganze toben auseinander und wich einem stabileren Zelt, welches nun als kleiner Rückzugs- und Kuschelort dient, die Bälle wurden ihr langweilig.
Ebenso gab es 2012 noch eine Fisher Price Kugelbahn, das Bobbycar, einen großen Korb mit viel Krimskrams, der täglich ausgeräumt wurde und lauter Puzzlematten.
Damals wurde sie grad ein Jahr alt und mit den folgenden Monaten und Jahren wich das Babyhafte mehr und mehr. Das Spielzeug wechselte, sämtlicher Babykrimskrams flog raus und Kleinteile wurden besser verstaut. Zu Weihnachten kam eine Spielküche, die das kleine Highlight ist – Täglich wird es bespielt.
Ich mag das Zimmer. Es ist sehr rosa und ein wenig mehr bunt würde mich nicht stören und auch Carrie mag es sichtlich.
Aber jetzt geht’s los mit einem Bilderschwung!


Auf dem ersten Bild sieht man den Blick vom Flur ins Kinderzimmer hinein. Dort hängt ihre kleine Garderobe, mit Taschen, Rucksäcken, manchmal auch ihrem Puky Helm. Über dem Türeingang sind Wandsticker angebracht, die bis zur Garderobe runter gehen.


Auf der anderen Seite der Tür steht der Wickeltisch, mit einem seitlichen Regal, daneben der Windeleimer. Ganz simpel eine Wickelauflage, Feuchttücherbox und auf dem Regal ein Foto (6-Monats Füsschen von Carrie), Windeln, Bübchen Creme, eine quakende Ente, Glücksbärchi und ihre ersten kleinen Schuhe. Im Wickelschrank bewahren wir hauptsächlich ihre Schlafanzüge auf, Unterhemden und Unterhosen, ein kleiner Vorrat an Windeln, Feuchttüchern und co und in den Schubladen sind rechts Socken, links Kleinkram wie Haarspangen, Zopfgummis, usw. Direkt daneben: Ihr Kleiderschrank.



Ihre Bettseite. Sie hat eine Ikea Blumen Lampe am Bett, die sie selber anknipsen kann, das „Carrie“ Kissen ist handgemacht und ein Geschenk zu ihrem ersten Geburtstag. Jeden Abend machen wir ihr die Teddy Spieluhr an, die sie schon seit Jahren kennt… In der Schwangerschaft hatte ich sie fast täglich auf dem Bauch liegen und auch heute wird sie durch die Melodie noch deutlich ruhiger. Ein schönes Abendritual.



Neben ihrem Bett wird jeden Abend ihr kleines „Baby“ ins Puppenbett gelegt, daneben ein kleiner Spiegel (Ikea), ihr Schaukelpferd, welches sie Weihnachten 2012 von meinen Eltern bekam und ein bißchen Deko an der Wand.
Am Tisch schaut sie sich ihre Bücher an, füttert ihre Puppe, trinkt und isst ab und zu. Oder schiebt den Stuhl ganz einfach zu ihrer Küche und kocht im sitzen.


Auf dem Kleiderschrank liegt ihr erstes Kuscheltier, welches wir aussuchten, als noch nicht feststand, dass es ein Mädchen wird. Daneben eine Porzellankiste, die sie zur Taufe von ihrer Tante bekam. Auf dem Foto ist sie süsse 4 Monate alt und die Laterne stammt von ihrem ersten Laternenlauf, 2013. Den Plüschsimba brachten wir vom „König der Löwen“ Musical letztes Jahr mit.


Das Regal hängt über ihrem kleinen Tisch, das Foto von ihr entstand im März 2013 (1 1/2 Jahre alt), die Bücher sind fast alle mit normalen Papierseiten, daher bewahren wir sie meist dort auf und schauen sie uns mit ihr zusammen an.


Ihr kleines Kuschelzelt, in das sie sich gern zurück zieht. Dort liegen ein paar Kuscheltiere und Puppen, eine Kuscheldecke und ihre „ehemalige“ Krabbeldecke, damit es auch wirklich kuschelig ist.
Daneben ihr Hipp Hopp Zebra von Fisher Price, das bekam sie zu Weihnachten 2012 und hüpft noch immer gern darauf. In der Ecke stehen ihr Lauflernpuppenwagen und ihr Rutscheauto, die zwar beide schon etwas klein sind, aber immer noch gemocht werden.



Ihre geliebte Küchenecke. Neben der großen Küche haben wir noch 2 kleine Küchenzeilen, die es gut ergänzen. Dort kocht sie, bereitet Essen im Backofen und in der Mikrowelle zu und spült liebendgern ab… In der kleinen Box bewahren wir Kleinkram auf, wie z.B. ihre Ponys, kleine Barbiefiguren und Spielzeugautos. Im Küchenschrank sind noch ein paar Utensilien für die Küche und ein bißchen Kleinkram, wie Puzzles und co.
Daneben parkt ihr Puky, oder wechselweise ihr Laufrad und in der Ecke ist ein Bücherregal, mit einer Auswahl all ihrer Bücher. Vom Feuerwehrwimmelbuch, Prinzessinnensuchspiel, Wörter lernen, Fühlbücher, Spongebob, Geschichten und co. ist hier einiges dabei.

Baby Gequatsche

        

Reden ist hier so eine Sache. Wir warten jeden Tag darauf, dass sie endlich mal so richtig anfängt. Dass es keine Glückstreffer mehr sind, sondern uns ihre Worte um die Ohren haut, Bilderbuchsachen benennt und uns vollquatscht.
So ganz will das noch nicht, aber das ist auch nicht schlimm. Sie hat ihr eigenes Tempo und das ist gut so! War sie so schnell mit krabbeln, sitzen, stehen und vor allem den Zähnen.
Außerdem ist Babysprache so unglaublich süss. Sie quatscht den ganzen Tag – Eben in ihrer Sprache. Und jedes Mal geht mein Herz auf.
Aber ein bißchen was kann sie doch schon. Und das wird von Tag zu Tag mehr. Und zwar…

1. Mama und Papa
2. Aua
3. Nom (Essen)
4. Heia (Schlafen)
5. Sassa (Spongebob)
6. Dütdüt (Auto)
7. Hab i (Hab ich)
8. Liddlliddl (Trinken)
9. Bü (Böse)
10. Lii (Lieb)
11. Naaa (Nacht)
12. Hi
13. Tschü (Tschüss)
14. Mau (Katze)
15. Wauwau (Hund)
16. Hasi (Hase)
17. Datdat (Ente)
18. Ai (Streicheln)
19. Killa (Kitzeln)
20. Leni
21. Ei (Eis)
22. Pipi
23. Baby
24. Guckguck
26. Ja Nein
27. Dati (Danke)
28. Piep
29. Pizza
30. Tziki (Tzatziki)
31. Hopp
32. Ihh
33. Bäh
34. Mimi
35. I au (Ich auch)
36. Jerry
37. Minnie (Minnie Maus)
38. Tu (Tuch)
39. To (Toast)
40. Au (Auf)
41. Komm
42. Lami (Salami)
43. Ki (Keks)
44. Heii (Heiss)
45. Kärri (Carrie)
46. Haiei (Heidi)
47. Ziege
48. Brina (Sabrina)
49. Jen (Jens)
50. Nane (Banane)

– „Wau wau!“ mit verstellter Stimme. So machen nämlich Hunde! Gern auch, wenn sie direkt vor einem Hund steht und ihn „anbellt“ und lacht. Angst hat sie absolut keine, sie liebt Hunde gradezu und trotzt, wenn sie mal nicht hin darf.
– „Mami“ und „Papi“. „Mamiiii?“ geht’s hier sehr oft. Mami hier, Mami da,…
– „Hi“, „Hey“, manchmal auch „Hallo“, sind ihre Lieblingswörter. Sobald sie den Schlüssel in der Tür hört, ein Telefon in die Hand bekommt, oder jemanden sieht. Der kann auch fremd sein, sie grüsst alle.
– „Glidda“, für Glitzer, was für meine Piercings steht.
– „Da!“, völlig erstaunt, mit großen Augen. Das da und dies dort,…
– „Nude“ sind Nudeln. Ihr absolutes Lieblingsessen. Und die isst man immer mit „Gabel“.
– „Badi“ für Bitte und „Datti“ für Danke. Mittlerweile klappt das aber schon immer besser und sie sagt die Worte fast richtig.
– „Därrie“ (Carrie) heisst sie und „Bebiii“ sind andere Kinder. Oder Babys in Mama’s Bauch. Ahja…
– „Snee“ (Schnee) ist total faszinierend und toll!
– „Kakao“ mag sie nur selten, aber bitte danke dann auch den von Mama und Papa.
– „Ohhhh“, wenn sie erstaunt ist, „Oh oh“, wenn etwas runter fällt, oder sie was falsch macht. „Wow“ und „Uih!“ und „Geil“ gibt’s auch.
– „Guck guck“, sagt sie sie, wenn sie oder Andere sich verstecken und man wieder hervor kommt
– „Datt datt“ sind Enten, „Wadda“ ist Wasser.
– „Lödl lödl lödl“ machen Spielzeugautos, wenn sie fahren. Wisst’a Bescheid!
– „Party“ kann sie schon ganz toll, sie ist nämlich eine ganz große Tanzmaus.
– „Stein“ kommentiert sie, wenn sie mitten in der Fußgängerzone stehen bleibt und auf jeden Stein drauf tippt und benennt.
– „Aii“ bedeutet streicheln, am liebsten den „Haddi“, ihren Hasen.
– „Ich seh dich“ plapperte sie auch mal nach. „Nicht das!“, wenn ich ihr etwas falsches gebe.
– „Killa killa“ bedeutet kitzeln
– „Mau“ macht die Katze, „Ihh! Fliege! Da!“ ist ihr Kommentar zu Fliegen.
– „Ei zwei dei hui!“ heisst „Eins, Zwei, Drei, Hui!“, wenn wir beim laufen ihre Hände nehmen und sie hochwerfen. Das ist für sie der größte Spass und wird mit lachen und quitschen gedankt.
– „Teddy“ hat sie viele.
– „Terrorbarbie“. Tja… Wenn sie Mist baut, hab ich sie mal als Terrorbaby betitelt und Barbies hat sie schon ein paar Kleine..
– „Mami? Hab i di di lieb!“, war der größte Herzmoment. Das sagte sie, auf mein Kommentar, dass ich sie lieb habe und sie nahm mich in den Arm.

Es ist Wahnsinn, wenn man sich überlegt, dass sie doch vor kurzem noch so klein war. So zart und winzig. Tja… 2 Jahre ist das her. Und jetzt sitzt hier das tollste Mädchen der Welt.