Blogger Bazaar in Hamburg

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Am 7.Dezember fand der Blogger Bazaar in Hamburg statt. Blogger… Was? Eine Eventreihe (erst vor kurzem waren sie in München), bei der es darum geht, dass Fashion Blogger ein paar Schätze aus ihrem Kleiderschrank entbehren, um sie auf dem Event zu verkaufen. Blogger und Leser kommen zusammen, man kann sich den Style des Lieblingsblogger ershoppen und tolle Schnäppchen machen. Zu den Besuchern zählen aber nicht nur Leser, sondern auch Blogger, Presse oder einfach Mode Liebhaber.
Aber wer nun denkt, Flohmarkt? Langweilig? Dem sei gesagt, hier ist nix langweilig! Ein DJ sorgt für coole Musik, Otto Rundum sponsorte einen Weihnachtsbaum, es gab gratis Getränke von Vitamin Water, Jules Mumm Sekt, Jim Hendricks hatte eine kleine Bar, es gab Cake Pops zum Verkauf, gratis Häagen Dazs zur Abkühlung, ein Gewinnspiel, bei dem kein Los verliert und und eine Goodie Bag beim Einlass. Dafür musste man zwar 5 Euro Eintritt zahlen, aber wenn man sich überlegt, wieviel Arbeit so ein Event ist und es wirklich viel zu entdecken gab, finde ich das vollkommen ok.

Bevor es dort hin ging, holten wir (Mein Mann und das Mäuschen) aber erstmal die liebe Mary von Mary-April28 ab. Ein paar Mal haben wir uns schon gesehen und jetzt gab es endlich mal ein Wiedersehen. In Hamburg angekommen, machten wir einen Abstecher in die Schanze – Genauer gesagt, zu Liebes Bisschen. Ich habe wirklich noch nie so gute Cupcakes gegessen, wie dort. Mary und ich schlemmten Cupcakes, der Mann war wieder einmal froh um seinen Cheesecake. „Er ist so fluffig!“

Ich bestellte einen Erdbeer-Vanille Cupcake, sowie einen kleinen Veganen mit Schoko-Peanutbutter, Mary entschied sich für Schoko-Oreo und Erdbeer-Vanille. Lecker! Das Mäuschen klaute Mary immer mal wieder was von ihrer heißen Schokolade und bekam noch ein Päckchen Süsses. Danke Liebes!
Danach machten wir uns schon auf den Weg zum Event und trafen, wie verabredet Angi von LocasDiary und Katja von Katolies-Welt. Punkt 13.30 soll wohl schon eine große Schlange gewesen sein. Wir waren um 14 Uhr (Offizieller Beginn) dort und es war wirklich schon gut besucht. Zusammen ging es rein und wir bekamen erstmal unsere Goodie Bag. So kann das starten!
Kameras raus und rein ins Getümmel. Der Mann verzog sich direkt wieder, nachdem er ein Eis für das Mäuschen einsackte. Während er mit ihr den Weihnachtsmarkt unsicher machte, Karussel fuhr (also sie, nicht er) und den Nikolaus traf, shoppten, fotografierten und stöberten wir 4 Mädels.

Es gab soviel zu entdecken! Wir nahmen uns erstmal Vitamin Water, für die Erfrischung zwischendurch und machten beim Gewinnspiel mit. Jede Karte war ein Gewinn und man bekam treaclemoon Bodylotion, Körperpeeling, Masken, Duschgel oder sogar eine Pink (Oder Black) Box! Richtig coole Sache.
Wir stöberten von Stand zu Stand, plauschten kurz und tauschten Visitenkarten aus. Einen Stand gab es, dort konnte man sogar mit Kreditkarte zahlen und in Raten. Bei Taschen ab 450 Euro auch kein Wunder… Hübsch anzusehen, aber doch ne Preisklasse höher.
Ein kleiner Chihuahua mit Weihnachtsmützchen kuschelte auf dem Arm einer Bloggerin, das TV filmte und es gab Statement Ketten, Ohrringe, Armreifen, Handy Cases, Sonnenbrillen, Schuhe, Kleider, Schals,… Wirklich alles.
„Cake Pop Dreams“ boten kleine Küchlein am Stiel an, in Cupcake Form, als Herz, ein weihnachtlicher Tannenbaum,… War ja klar, dass wir dort zugeschlagen haben. So süsse Designs!

Passend zur Weihnachtszeit schmückte ein Weihnachtsbaum die Halle, dort konnte man auch eine Sektrunde einlegen. Ratzfatz waren die Flaschen weg!
DJ Berry.E sorgte für gute Musik und wir quatschten kurz mit Lina Mallon. Fast die einzige Bloggerin, die ich im Vorfeld schon kannte und der positive Eindruck stimmte eindeutig. Mein Gott, die Haare!
Dort zückte ich dann auch den Geldbeutel und kaufte mir einen Schal und Schuhe. Die wollte ich vor ein paar Jahren schon haben, hab aber irgendwie den Zeitpunkt verpasst.. Tja, nun sind sie mein und ich liebe sie.

Daneben war ein Shirt Stand und wohl die Knaller Aktion des Tages. Prozente saufen! Pro Tequila 5 Prozent Rabatt. Angi war so mutig und schlug zu. Tequila für Tequila… Am Ende bezahlte sie nicht mal mehr den Bruchteil des eigentlichen Preises und war auch die Zweitbeste des Tages. Yeah!
Wir stärkten uns mit Häagen Dazs Eis und verschnauften kurz. Zeit für Fotos! Tonic Water von Jim Hendrick’s gab’s auch noch, aber irgendwie war das nicht ganz mein Geschmack.

Das beste war aber wirklich der aufgebaute Thron. Wir waren gleich zweimal dort, machten erst „normale“ Fotos mit Accessoires und dann entdeckten wir die Weihnachtssachen… Tja. Rentier Geweih und Mütze geschnappt und los geht’s.
Wir waren ewig dort und hatten den coolsten Fotografen! Und nachdem ich dann ein Foto machte, klappte es bei ihm auch mit dem scharf stellen… Wir hatten definitiv Spaß!

Kaputt und mit schmerzenden Armen vom tragen verabschiedeten wir uns dann irgendwann draußen von Angi, die mit dem Zug da war. Liebes, es war toll, dich endlich mal live kennen gelernt zu haben und wir müssen uns unbedingt mal wieder treffen!
Katja, Mary und ich (mit Mann und Kind wieder vereint) machten uns auf zu den Autos und fuhren noch für eine kurze Runde zum Santa Pauli, auf der Reeperbahn. Ein bißchen stöbern und eine Kleinigkeit für zuhause mitnehmen (2 Magnete) und dann nichts wie los zum Essen. Der Magen knurrte und unser Ziel hieß: Schweinske.
Das Mäuschen ist währenddessen im Auto eingeschlafen und wurde vom Mann schlafend ins Restaurant getragen. Wir bestellten uns die Grillplatte für 2, die anderen Beiden assen Spaghetti und Geschnetzeltes. Es gab Cocktails, Fotos wurden ausgetauscht und die Goodie Bag geplündert. Pünktlich zur Rechnung wachte dann die Maus auf und suchte sich erstmal was aus der Karte aus… Ein wenig spät.
Nach dem leckeren Essen und netten Pläuschen verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg heim. Mary wurde zuhause abgesetzt, wir fuhren nachhause und fielen nur noch ins Bett.
Ein toller Tag mit tollen Mädels – Gern wieder!

Hier seht ihr noch die Mitbringsel vom Event (Ich schleppte am Ende über 5 Kilo mit mir rum!):

„Be nice or I’ll post about you on my blog“ Goodie Bag und der Inhalt: Couch Magazin, Lavera Eyeshadow, Bebe More Beautiful Eyes Augenpflege, Paloma Lemonade, sowie eine Menge Flyer.
Gratis vom Event: Jules Mumm, Fiji Wasser, Vitamin Water und eine gewonnene treaclemoon Körpermilch.
Gewonnene Pink und Black Box: (Black Box) Dusch Das Noire, Kamill Handcreme, The Body Shop Body Scrub, Goldwell Shampoo + Gel, Ever Dry Antitranspirant Serie, Lacoste Parfum, 20 Euro Hello Fresh Gutschein, Fyler, „Auto, Motor und Sport“ Magazin. (Pink Box) Flyer, Jolie Magazin, treaclemoon Ginger Morning, Loreal Volumen Mousse, bebe More Reinigungsmousse, P. Jentschura Meine Base Körperflegesalz, Schaebens reinigende Maske, Trind Cuticle Balsam.

Gratis Bag, Flyer, zweimal P. Jentschura Körperpflegesalz und treaclemoon Coconut Island Körpermilch vom Gewinnspiel.

Hamburg unter’m Mistelzweig

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Schon vor über einem halben Jahr stand fest: Zur Weihnachtszeit geht es nach Hamburg!
Zu Fünft (Wir, unsere Freundin und ihr Freund) stiegen wir ins Auto und los ging’s Richtung Weihnachtsmarkt.
Mit ein paar Abstechern zum Pakete abholen, sind wir endlich angekommen und mussten uns auf die Suche nach einem Parkplatz machen. Da bereits Mittagszeit war und einige knurrende Mägen im Auto, hieß das erste Ziel: Jim Block!
Burger, Pommes, Pause machen. Das Mäuschen mampfte ihre Pommes mit einem Kilo Mayonaise, wir stärkten uns und los ging es zu Fuß in die Mönckebergstrasse. Über den „Winterzauber“ an der Alster, versteht sich. Break, für süsse Pärchenfotos vor der Alster mit beleuchtetem Weihnachtsbaum und die volle Dröhnung Weihnachtsmarkt Zauber. Unsere Maus stieß schon von Weitem Jubelschreie aus, als sie das kleine Riesenrad entdeckte, meine Freundin und ich fotografierten im Takt. Gleichgesinnte, wuhey!

An dem Alsterhaus sangen Menschen, ein Miniaturflohmarkt (ein Stand) verkaufte kitschige Weihnachtsdeko. Es leuchtete, es roch nach Leckereien und die Stadt war voller Menschen…

Die Maus sichtete einen Hund und zack war sie am streicheln. Zuckersüss!
Wir wagten uns zu Karstadt und damit begann die Knallergeschichte des Tages. Es ist Samstag, es ist Weihnachtszeit, es ist voll. Natürlich. 4 Aufzüge, 4 große Aufkleber, dass Rollstuhl Fahrer und Kinderwagen zu bevorzugen sind. Wer drängte sich in die Fahrstühle und ignorierte Schilder? Klar, junge, gesunde, Menschen. Nicht nur wir, sondern auch einige andere Leute mit Kinderwagen durften dann ne Schnute ziehen und mal eben 6-7 Fahrstühle abwarten. Yeah!
Als wir es endlich schafften, wagte es nun wirklich eine Frau, vielleicht 40 Jahre, uns blöd anzupampen. Wie man denn überhaupt in der Weihnachtszeit mit Kind einkaufen müsste. Sie hätte das früher schließlich auch Ohne geschafft.
Lassen wir also ausser Acht, dass: Wir 1 1/2 Stunden entfernt wohnen, Carrie im Buggy war, damit sie in der Menschenmenge nicht totgetrampelt wird (Und ich bei weitem nicht soviele Muckis in den Armen habe, um diese 13 Kilo dauerhaft zu schleppen), der Mann spät Feierabend hat und es fast Ladenschluss ist, bis wir in der Bremer Innenstadt ankommen, wochentags, wir Weihnachtseinkäufe nun mal gemeinsam tätigen wollen, wir nicht zu jeder Zeit einen Babysitter parat haben. Kinder im Buggy in der Weihnachtszeit in der Stadt und vor allem im Aufzug sind verboten! Punkt, aus, Ende.
Ich mein, mal ehrlich. Manche Dinge müssen nicht sein. Ich muss nicht zwingend einen Tag vor Feiertag in den Supermarkt gehen und mich dann aufregen, dass es voll ist. Ich muss nicht an einem Samstag in den Ferien in der Mittagszeit zu Primark, wenn ich dass auch wochentags kann. Aber es darf ja wohl nicht verboten sein, in ein stinknormales Kaufhaus (in dem es auch Kindersachen gibt, also durchaus ein Grund, mit Kind zu gehen) in der Weihnachtszeit zu gehen. Tja. Scheinbar doch. Liebe Grüsse an dieser Stelle an Frau Grantig!
Im Fahrstuhl, wieder auf dem Weg nach unten, dann das pure Gegenteil. „Ach, ich hab das auch alles schon durch, dass haben wir mit unseren Kindern auch schon alles gemacht.“

Nach diesem wunderbaren Erlebnis liefen wir wieder eine Runde über den Weihnachtsmarkt und das Objekt, was Glitzern in Kinderaugen verursacht, wurde gefunden. Kinderkarussel!
Mäuschen durfte fahren, quatschte mit ihrem Mitfahrer, jubelte uns zu, lachte und freute sich. Tag gerettet!
Wir schlenderten noch zum Markt auf dem Rathausplatz und liebäugelten dem absoluten Leucht-Glitzer-Funkel-Weihnachtskitschorgasmus zu, aka: „Hamburg unter’m Mistelzweig“.
Klar, dass da wieder kein Pärchenfoto fehlen durfte. Wir knutschten und knutschten… Der Mann bekam noch ein „Richtig so!“ zugeworfen. Hach Momente, einfach schön.

Auf dem Rückweg zum Auto liefen wir noch bei KD Torten vorbei und deckten uns mit süsser Cupcake Deko und Keksaustechern ein. Weihnachten kann kommen, ich hab den Gingerbreadman!
Kurze Aufwärmphase im Auto, nächstes Ziel: Reeperbahn!

Hallo, Santa Pauli. Schön, dich wiederzusehen! Seit 2010 waren wir jedes Jahr dort und es ist meiner Meinung nach, einer der angenehmsten, nettesten Weihnachtsmärkte, die ich bisher besucht habe. Die Leute sind locker und freundlich, die Buden mal was anderes zum sonstigen Standart, das Essen lecker, die Mitbringsel witzig und die Getränke einfach genial. Und nicht zu vergessen, die Fotobox, whup whup!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Wieso bleibt das Geld auf einmal stecken?) erstmal ne große Fotosession. Zusammen, Pärchen, mit Kind… 5 Postkarten und eine tolle Erinnerung später, konnte es dann endlich los gehen.

Es gab heißen Kakao aus den tollen Santa Pauli Bechern, die wir auch allesamt mitgenommen haben, weil sie so schön sind… Waffeln, die den Namen „Ferkelei“ hatten (Nutella) und wir probierten Glühcola. Glüh.. Was? Heisse Cola mit Zutaten wie Vanille, Ingwer, Gewürznelke und co. Seeehr gewöhnungsbedürftig, ein bißchen wie die Gummicolaflaschen in warm, aber irgendwie cool. Probieren, probieren!
Es gab Mandeln zum mitnehmen, irgendwas Pizza Ähnliches mit Mais und Kräutersosse und vor allem soviel zu entdecken. Toll finde ich ja jedes Mal die Lebkuchenherzen, mit etwas anderen Aufschriften…

Nach den letzten Schlucken Glühcola machten wir uns auf zu Schweinske, um direkt wieder zu gehen. 45 Minuten Wartezeit auf einen Tisch? Hhm. Also schnell mal Google angeschmissen, anderen Schweinske Laden gesucht und los ging’s. Eine Malrunde für die Maus später hatten wir dann einen Tisch und schlemmten. Ich liebe diese Grillplatte! Die Knoblauchsosse ist ein Traum. Mäuschen mampfte Spaghetti mit Bolognese und sah am Ende aus, als ob sie in den Teller gefallen wäre.. Ähm, ja. Hauptsache, es schmeckt!
Völlig kaputt beendeten wir unseren Hamburg Trip nach dem Essen und machten uns auf den Heimweg.. Wie schön so ein Bett doch sein kann… Noch schnell Fotos austauschen und ab in die Federn!
Es war einfach nur ein toller Tag, mit tollen Menschen. Wiederholungsbedarf!

Rückblick auf meine Schwangerschaft

        

Ich wurde von der lieben Nordseeperle von meinemamiwelt getagged.
Meine Schwangerschaft ist nun schon einige Jahre her und wenn ich ehrlich bin – Ich vermisse es! Es ist einfach ein schönes Gefühl, sofern man eine problemlose Schwangerschaft genießen darf.
Folgende Fragen gab es zu beantworten..

Was hättest du an deiner Schwangerschaft ändern wollen?
Puh, eigentlich war sie toll, wie sie war. Ich habe mich leider nur manchmal etwas verunsichern lassen, als es hieß, dass das Mäuschen zu klein ist, aber da war die Nabelschnur dran schuld. Geändert hätte ich vielleicht die erste Zeit, meine Unsicherheit. Ich hatte einfach Angst vor der Zukunft, ob es richtig ist, wie es passiert ist – Aber das war es.

Das überraschendste Symptom deiner Schwangerschaft?
Dass ich so extrem auf Gerüche reagiere! Eins meiner Lieblingsessen (Spaghetti Bolognese) hat mich zum übergeben gebracht, weil ein Klecks Sosse auf die Küchenzeile gefallen ist.

Etwas, das eine Schwangere unbedingt tun sollte?
Genießen! Sofern es möglich ist, sollte man ausschlafen, es sich gemütlich machen, die Zeit nochmal intensiv mit dem Partner verbringen, ins Kino gehen und Ähnliches, was mit Baby dann nicht mehr so einfach möglich ist. Bauchbilder machen, um sich zu erinnern, wie groß der Bauch war, vielleicht einen Gipsabdruck, den Umfang messen und die Schwangerschaft vielleicht dokumentieren. All das sind schöne Erinnerungen.

Das lustigste, das dir in deiner Schwangerschaft passiert ist?
Dass man mich fragte, ob das Baby „dieses oder nächstes Jahr im September“ kommt. Achtung: Es war Anfang des Jahres.

Was mochtest du an deiner Schwangerschaft am meisten (essen)?
Uff. Ich habe Pommes (aber nur die von der einen Imbiss Bude!) mit Tzatziki (Aber nur den einen!) geliebt, Frappuccinos von Starbucks und Schokolade.

Was hat dich am meisten genervt während deiner Schwangerschaft?
Die vielen vielen Kommentare, wann das Mäuschen denn kommt, worauf ich achten soll, dass mein Bauch ja total klein wäre, usw. Und die letzte Zeit, in der es mir wirklich schlecht ging. Ich lag teilweise von morgens bis Nachmittags im Bett, mein Kreislauf war absolut niedergeschlagen und ich habe mich nur übergeben. Da hatte ich sogar Angst um meine Kleine.

Einen Rat an alle Schwangeren da draussen?
Lasst euch nicht nerven oder verunsichern und genießt die Monate, so gut ihr könnt.

Wie hast du der Familie von der Schwangerschaft erzählt?
Meine Mama wusste es fast von Anfang an. Wir wollten zusammen in die Stadt fahren und ich konnte es einfach nicht verheimlichen und habe ihr den positiven Test gezeigt. Mein Schwager wusste es als Erstes, wir hatten den Test morgens gemacht und Mittags waren wir mit ihm bei einem Fußballspiel. Da haben wir es ihm erzählt.
Ich hatte allerdings richtig Angst, es meinem Vater zu erzählen. Wir sagten irgendwann zu ihm, dass wir gern mit ihm reden möchten und sein erster Satz war spaßeshalber „Bist du schwanger, oder was?“. Als ich bejahte, fiel ihm erstmal alles aus dem Gesicht, hat sich dann aber für uns gefreut. Kurz nach dem Gespräch sind der Mann und ich dann zu meinen Großeltern, ein paar Tage später dann zu meiner Tante. Bis auf meine Schwester, mein Schwager und meine Mama wussten es alle aber erst nach dem ersten Frauenarzt Besuch. Die Familie vom Mann deutlich später, ca. im 5. Monat. Wir waren auf eine Silberhochzeit eingeladen, wo ich es noch verheimlicht habe, was ziemlich schwer war, bei dem Essen (Nicht Schwangeren geeignet, ich hab eigentlich komplett gehungert) und lauter Trommelmusik, plus Übelkeit. Am nächsten Tag fuhren wir nochmals hin und erzählten es mit Mutterpass und Ultraschallbildern.

Wie haben deine Kinder (wenn du schon welche hast) darauf reagiert?
Die Maus war ja unser erstes Kind, ich bin aber gespannt, wie sie reagiert, wenn irgendwann das zweite Kind da ist.

Was war das dümmste, was dich zum Weinen gebracht während der Schwangerschaft?
Och, da gab’s vieles, ich war die reinste Hormonbombe. Das kann ein falscher Satz gewesen sein oder die Frage, was ich anziehen soll. Etwas, nicht witzig dummes, sondern wirklich blödes, was mich zum weinen brachte, war, als wir die Wickelkommode kauften und uns deswegen, auf dem Weg nach Hause, stritten. Weswegen genau, weiß ich gar nicht mehr, aber ich sass heulend auf dem Bett und bekam vorzeitige Wehen. Das hat mich total erschrocken.

(Das erste Bauchfoto in der 17.SSW und das Letzte, am Tag des ET’s)