Wochenendliebe Hamburg

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Anfang Oktober waren die Tage endlich gezählt und es hieß wieder: „Hallo Hamburg!“ Diesmal für ein ganzes Wochenende. Wir hatte uns einen kleinen Wunsch erfüllt und Karten für das „König der Löwen“ Musical bestellt, etwas verspätet, zum Hochzeitstag.
Die Maus hatte eine Übernachtung bei meiner Schwester gebucht und so konnte es für uns am frühen Vormittag los gehen.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedeten wir sie und kaum im Auto, vermisste ich sie schon. Aber die Freude auf das Wochenende überwiegte und nach einer knappen Stunde kamen wir auch schon an.

Erstmal einen Parkplatz im Schanzenviertel suchen. Hat jemand Geheimtipps? Da ist ja immer alles voll. Wir haben dann auf dem Lidl Parkdeck geparkt, Kamera geschnappt und los geht’s. Ein kleiner Bummel durch die Schanze, die tollsten Torten bei Herrn Max ausspionieren, Herzchenaugen bei Wohngeschwisterchen bekommen und ein bißchen Window Shopping.
Unser Ziel war aber Liebes Bisschen. Wie immer. Dieses Cafe hat sich als kleine Tradition und Musthave bei Hamburg Trips eingespielt, weil die Cupcakes einfach göttlich sind. Frisch, fluffig, lecker!
Der Mann blubberte mich schon Strassen vorher voll, dass sie heute uuuuunbedingt Cheesecake haben müssen und… Er hatte Glück! Ich stand wie immer überfordert vor dem Cupcake Fenster, ließ mir abermals die Sorten erklären und schnappte mir einen kleinen und einen großen Cupcake. Gemütlich auf dem Sofa Platz genommen, konnten wir beobachten, wie sie grad frische Cupcakes zubereiteten. Ich will ja nix sagen, aber… Dadurch kam noch ein dritter Cupcake zum mitnehmen dazu. Das ist aber auch verführerisch!

Mit der vollen Portion Topping im Bauch wieder zum Auto gelaufen und ab zum Hotel. Check In und die erste Frage nach dem WLAN. Geht’s euch auch so? Ich mache 3 Kreuze, wenn es freies WLAN gibt. Zeit genießen ist ja schön und gut, aber mal kurz bei Instagram rumgucken und posten kann man ja mal machen…
Beim Zimmer angekommen und bitte danke das Badezimmer ignorieren. Hilfe! Wir sind ja nicht das erste Mal dort, aber ich habe das Gefühl, von Mal zu Mal, schrumpft das Bad. Vielleicht kommt es auch durch unser riesiges Bad zuhause… Man weiß es nicht. Nicht mal um sich selbst drehen war drin (außer in der Dusche! Die war das größte im Bad.), ohne irgendwo anzustossen. Yay… Aber egal, ist ja nur eine Nacht.
Kurz die Füße hoch, Jacke aus und Schal in die Ecke. Es war so warm an dem Wochenende! Ein richtiger Herbsttag, kein Wind und ohne Jacke auszuhalten. Wuhu!

Ein mini Treff und Baby anhachen (wieso ist unsere Tochter eigentlich schon so groß?) später, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Landungsbrücken. Ein bißchen Hafenluft schnuppern, das Musical schon von weitem sehen und… Herzklopfen beim Einstieg in die Fähre. Was hab ich mir dabei gedacht, zuzustimmen, damit zu fahren? Ich hasse es, auf dem Wasser zu sein. Auf der Fähre von Nordenham nach Bremerhaven sass ich heulend im Auto deswegen. Ja, so schlimm! Wir stiegen die Treppen zum Fährendach auf und setzten uns an einen der Tische. Und es wackelte und wackelte… Beim anlegen auf der anderen Seite hätte ich fast geheult. Es rumste, ich bekam Wasser ab, haute gegen den Tisch durch den Aufprall, mein Herz klopfte und die Tränen standen schon in den Augen. Toll! Und zurück mussten wir doch auch noch irgendwie…
Aber egal, Vorfreude! Ab in die ausverkaufte Musical Halle, Plätze suchen und erstmal staunen. Doch soweit vorn? Wir sassen in der 10. Reihe und hatten den perfekten Blick auf die Bühne. Nicht zu weit vorn, aber auch nicht zu weit hinten. Man sah alle Details der Bühne, ein paar Plätze neben uns waren die Trommeln, wo auch zwischendurch die Darsteller standen.
Es fing an und war der Wahnsinn. Die „Tiere“ kamen durch das Publikum gelaufen, die Bühnenshow war einfach der hammer.
Als Simbas Vater starb, rollten die Tränen, dann war irgendwann Pause. 3 Euro für eine 0,3l Mirinda, aber was soll’s. Einmal Luft tanken, wieder Platz nehmen, weiter geht’s.
Und dann kam es. „Kann es wirklich Liebe sein?“ wurde gesungen und ich hab hemmungslos geheult. Bei den ersten Klängen füllten sich meine Augen mit Tränen und das Taschentuch war klitschnass. Genau diesen Song hatten wir bei unserer Hochzeit und hatten unseren Ehrentanz dazu. Hormone! Erinnerungen! Liebe!
Ich hab den kompletten Song durchgeflennt und auch der Mann verdrückte Tränen. Hach…
Völlig geflasht verliessen wir nach dem Ende den Saal und ich kann nur eins sagen: Nochmal! Es war so unglaublich und jeden Cent wert. Also wenn ihr mit dem Gedanken spielt, macht es! Das ist ein Erlebnis, was man nicht vergessen wird.
Wir plünderten noch schnell den Shop und sicherten uns einen Kuschelsimba. Mit knapp 15 Euro nicht grade günstig, aber sowas macht man ja auch nicht täglich. Das Mäuschen zuhause hat sich riesig gefreut und übte schon gleich ihr „Roooooaaaahr!“.
45 Minuten und einige Fähren später (da passen 250 Leute rauf und sie fährt alle paar Minuten, ihr könnt euch also denken, wie viel das war), nochmal die Überfahrt über sich ergehen lassen, die zum Glück nicht so schlimm war, da wir unten sassen. Am Hafen teilten wir uns noch ein Fischbrötchen und schlenderten zum Hotel zurück.

Schuhe aus und Füße hoch! Ja, stundenlanges sitzen in einem warmen Saal kann nämlich auch schlauchen. Eine Runde WhatsApp mit der Schwester und süssen Mäuschen Bilder und Videos, posten auf Instagram, Facebook und Twitter und einmal im Bett lang machen. Als der Mann langsam motzte, gaben wir den Hotelschlüssel wieder ab und machten uns auf den Weg zum Abendessen. Noch so eine Tradition? Grillplatte für 2 bei Schweinske. Omnomnom lecker und ihr Geld wert. Proppevoll war es und uns wurde gesagt, wir müssten 45 Minuten auf einen Platz warten. Nach 3 Minuten bekamen wir aber dann doch schon einen und der Abend konnte starten. Dank Cocktail Happy Hour gab es nach dem Essen noch Jumbo Cocktails für uns, bis wir uns irgendwann wieder ins Hotel aufmachten und ins Bett krochen… Morgen ist schließlich auch noch ein Tag!

Und da der nächste Tag und die dazugehörigen Bilder hier echt den Rahmen sprengen würden, gibt es demnächst noch einen zweiten Post. Seid gespannt!
Wart ihr schon mal in einem Musical? Und wie war es für euch?
Und habt ihr auch so Traditionen oder Must-Haves, die einfach sein müssen?

Miniatur Wunderland Hamburg

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Zu unserem Hamburg Wochenende Anfang Oktober gehörte auch ein Besuch im Miniatur Wunderland.
Eigentlich sollte es damals nur eine riesen Modeleisenbahn Ausstellung werden… Daraus wurde ein Wunderland, was man selbst erleben muss.
Riesige Berglandschaften, Ozeane und Gewässer, Züge, ein Flughafen, Casinos und ein Winterwunderland. Ein Jahrmarkt mit Miniatur „Wilde Maus“ und Riesenrad, Feuerwehr Einsätze mit brennenden Häusern und stinkendem Qualm, Knöpfe, um Geschehnisse auszulösen und immer mal wieder wird es für ein paar Minuten dunkel und es herrscht Nacht über die riesen Anlage.
Mit Miniatur meint man hier übrigens wirklich Miniatur. Makro Objektive kommen hier voll auf ihre Kosten und das fotografieren ist dort nicht nur erlaubt, sondern wird auch mit Akku Ladestationen und Ersatzspeicherkarten unterstützt.
Ich habe Unmengen an Fotos geschossen, aber würde ich sie alle posten, wäre ich wohl noch nächstes Jahr beschäftigt. Deswegen: Guckt es euch selbst an! Einen Besuch ist es auf jeden Fall wert.
Hier ein paar Einblicke…

Zerstörte Häuser, ein DJ Bobo Konzert mit Lichteffekten und Musik, Berglandschaften mit fahrenden Zügen und mein kleines Highlight – Der Jahrmarkt. Eine wilde Maus stand dort, Geisterbahn, Fressbuden, Kinderkarussel, Schießstand, die Krake, viele kleine Fahrgeschäfte und natürlich ein Riesenrad. „Abends“ wird alles beleuchtet und man hat das Gefühl, als wenn man wirklich von ganz weit oben auf eine Kirmes hinunter guckt. Traumhaft!
Auch ein Campingplatz war zu sehen, genauso wie eine Ritterburg, Bahnhöfe und vieles mehr.

Die Feuerwehr Einsätze waren natürlich des Mannes Highlight, wie die Autos mit „Tatütata“ angefahren kamen und ein brennendes Gebäude löschten. Es qualmte sogar richtig!
Die Miniaturmenschen putzten ihre Türen, liefen umher, trugen Tüten… Es gab ein großes Parkhaus mit unmengen von Autos und Koffertragenden Menschen. Ein Schützenfest wurde gefeiert, ein Supermarkt (E-Center…) stand dort, das Fußballstadion konnte man bewundern, wo grad St. Pauli gegen den HSV antrat und auch ein Schwimmbad gab es.
Nicht zu vergessen: Das kleine Hamburg. An den Landungsbrücken gab es Party, Hafenrundfahrten fuhren umher und man konnte die Wahrzeichen bestaunen. Auch die große Brücke über dem Hafen wurde mit Autos befahren und abends beleuchtet.

Nicht fehlen durfte natürlich Amerika. Von Pyramiden, Hard Rock Cafe bis zum Casino war alles dabei.
Hochhäuser und Hotels, die Freiheitsstatue und Leuchtreklame. Vor allem bei Nacht ein Blick wert.
Es gab einen Zoo mit Elefanten und Dinosaurien, eine Giesskanne als Kletterturm und einen riesen Park.
Gewässer mit Leuchtturm und einer kleinen Insel, Boote und Brücken. In einer Bar feierten die Menschen und bei Strandkiosk sonnten sie sich auf Liegestühlen.
Toll fand ich die Winterlandschaft. Schnee befallene Bäume, Ski laufende Menschen, es wurden Schneeballen geworfen und sogar Pipi Langstrumpf mit ihrem Äffchen und dem Pferd war da!

Schneemänner, verschneite Leitern, ein Schneehotel und kletternde Menschen auf Bergen. Und bei Nacht sah alles aus, als wenn morgen schon Weihnachten wäre…

Ihr seht, viele Blickwinkel, Szenarien und eben ein echtes Wunderland.
Was wir noch so in Hamburg gemacht haben, dazu dann die Tage mehr…
Habt ihr dem Miniatur Wunderland auch schon mal einen Besuch abgestattet oder interessiert euch sowas gar nicht?

Partytime – 2.Geburtstag

        

It’s Partytime! Am 30.September wurde unsere Maus schon 2 Jahre alt. Wahnsinn! Dabei ist sie doch grad gestern erst zur Welt gekommen…
Der Tag fing mit einem kleinen Strahlekind an, welches sich noch schnell zu uns ins Bett kuschelte. So können Geburtstage anfangen!
Ein bißchen Kinderfernsehen und kuscheln mit dem Papa und ich verzog mich in die Küche, die letzten Handgriffe an die Geburtstagstorte legen. Der Mann rollte den Fondant, wir dekorierten und stritten uns darum, was nun kitschig ist und was nicht. Alle Jahre wieder…
Heraus gekommen sind am Ende leckere Zitronen Buttercreme Cupcakes in Prinzessinnen Backförmchen und Kronen Stechern. Die sollten später der Hit bei den Kids sein…
Außerdem eine Mocca Torte vom Mann, der ich noch den letzten Kitsch zwischen all den Mocca Bohnen verlieh und eine große Schoko-Vanille-Buttercreme Fondant Torte. Mit Rosen, Perlen, Blümchen und sogar Glitter auf der oberen Ebene. Vom Töchterchen kam direkt ein „Ohhhhhh“ und der erste Versuch, die, noch nicht brennende, Kerze auszupusten.
Noch schnell zu den Eltern fahren und für den Nachmittag dekorieren, das Kind zum Mittagsschlaf hinlegen und in der Zeit die viiiii~elen Glückwünsche beantworten. Danke! Es ist unglaublich, wieviele nette Worte wir bekommen haben und aufgrund der großen Anzahl werde ich wohl alles screenen und Carrie später einmal zeigen, damit sie sieht, wieviele wunderbare Menschen schon im kleinsten Alter an sie gedacht haben. Danke, danke, danke!

Mit ausgeschlafenen Kind fuhren wir zu meiner Familie und prompt regnete es Geschenke. Direkt das erste Geschenk brachte ein riesen Strahlen in ihrem Gesicht, war doch ein Luftballon dran. Volltreffer!
Sie packte aus und wie auch schon beim ersten Geburtstag – Ordnung muss sein. Jedes Fitzelchen wurde höflich abgegeben und wehe, man reagierte nicht schnell genug. Kleiner Ordnungsfreak…
Zum Vorschein kam ein Paar Schuhe und es war wirklich wie in der Werbung. Ein großes „Ohh“ und riesen Freude. Typisch Mädchen freut man sich eben auch über Schuhe! Vor allem, wenn dann noch ein kleines Plüschhündchen im Schuh steckt.

Von der Uroma und dem Uropa gab es noch ein Laufrad, total süss dekoriert. Darum stritten sich sie und ihre Cousine später, jede wollte drauf, zusammen, allein,… Zicken! Sogar der Papa hat mal Probe gesessen!
Als sie ihre neue Baby Puppe auspackte, war es das Highlight für sie. „Püppi! Baby!“ Es wurde geschmust, der Schnuller wurde in den Mund gesteckt und Püppi durfte prompt eine Runde im Einkaufswagen über den Rasen fahren. Stolze Püppimutter! Es wurde gefüttert und gekämmt, auf’s Töpfchen gesetzt und wieder gekuschelt.
Außerdem gab es von Oma und Opa noch eine Sweetjacke, die direkt angehalten wurde. Und mit „Mau!“
Auch eine tolle Twittermami schickte uns ein riiiiiiiesen Paket mit lauter tollen Sachen. Darunter waren Mütze, Schal und Jacke aus schünstem Stoff. Kaum ausgepackt, riss sich Carrie regelrecht ihre Klamotten runter und wollte alles anziehen. Zu süss!
Dann wurden die Seifenblasen ausgepackt. Ich frag mich bis heute, bei wem die Freude wohl größer war… Beim quitschenden Kind oder beim pustenden Papa?
Ich muss übrigens gestehen, wir haben ihr ein nervtötendes buntes Musik machendes Plastikspielzeug geschenkt. Ohje… Ein Keyboard ist es geworden. Sie ist verrückt nach Musik und liebt es, zu singen. Perfekt also. Und sie hat den größten Spass darauf rumzuklappern, ins Mikro zu singen und macht die grandiosten Songs zur „Jingle Bell“ Melodie!

Es waren soviele tolle Geschenke und über wirklich jedes freute sie sich. Jedes wurde mit Spannung aufgerissen, bestaunt und ausprobiert.
Sweetjacke und Schuhe mit Plüschhündchen von Oma und Opa, ein Laufrad von den Urgroßeltern, Püppi mit Zubehör von uns, Malbuch, Bausteine, ein Buch mit passendem Feenstab, Seifenblasen, Süssigkeiten, ein selbstgenähtes Kleidungsset von Steffi, eine Lederbandkette mit Reiskorn Anhänger und sprechende Pony Puppe von meiner Schwester.

Nach der Geschenkesause war es Zeit für Kuchenhunger. Das Mäuschen pustete die Kerzen aus und war sichtlich froh, als sie endlich Kuchen aufgetischt bekam. Da will man auch schon mal das ganze Stück in einem Haps essen..
Gestärkt wurde wieder in den Garten geflitzt, bei tollstem Sonnenschein, auf das Gras geschmissen und noch ein Cupcake verschlungen, Spielzeug verteilt, Blumen bestaunt und mit Oma Quatsch gemacht. Zusammen mit ihrer Cousine wurde im Sandkasten gebuddelt und sich mit Sand beworfen, Kastanien gesammelt, den großen Cousin an die Hand genommen und mit der Uroma rumgetanzt.

Der größte Hit war es, als der Papa die Seifenblasen wieder auspackte und der ganze Garten voll damit war. Sie wurden gefangen und zerplatzt, das quitschen war groß und die Augen strahlten. Herzmomente, einer, nach dem anderen…
Als es langsam dunkel wurde und die Kinderaugen müde, packten wir alles zusammen, holten noch eine Geburtstagspizza zur Feier des Tages und fuhren nach Hause. Auf dem Schoss noch ein bißchen gemampft und totmüde fiel sie ins Bett…
Unser großes kleines Mädchen!