Hochzeitstag in Hamburg

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

So schnell geht ein Jahr vorbei.. Am 20.Juli hatten der Mann und ich schon unseren Hochzeitstag. Als wäre es gestern gewesen, als wir zusammen vor dem Traualtar standen…
Und wo kann man den Tag besser verbringen und genießen, als in der Herzensstadt? Mehr oder weniger spontan packten wir das Mäuschen ein, stiegen ins Auto und los geht’s Richtung Hamburg!
War natürlich super, dass reger Urlaubsverkehr herrschte, aber wir hatten Glück und fuhren mit ein paar Umwegen jedem Stau aus dem Weg.
Angekommen wurde das Navi angeschmissen und der Weg zu HappyKappyCupcakes gefunden. Wenn Bremen schon kaum mit Cupcake Läden dienen kann, muss man das eben in einer anderen Stadt ausleben… Angekommen wurden wir erstmal erschlagen von der riesigen Auswahl. Zig Variationen, soviel tolle Deko und ein Küchlein hört sich leckerer an, als das Andere.
Entschieden haben wir uns für „Walnuss Karamell, Cream Cheese Frosting, crunchy Karamell, Knuspermünze Tüpfel“ (Er) und „Cream Cheese gefüllt, Pink Vanille Frosting, weiße Schoko Sprinkles, Marshmallow Herz Tüpfel“ (Ich).
Wahnsinn!

Reinste Zuckerbomben, aber lecker. Und so niedlich! Auch der Laden war klasse. Toppings über Toppings auf den Regalen und selbst die Sitzbänke waren ganz im Cupcake Stil.
Weil es mittlerweile schon Mittags war, fuhren wir von dort aus direkt zum Gänsemarkt, it’s Burger Time! Jim Block lässt grüssen und der beste Burger wurde bestellt.
Gestärkt liefen wir zu KD Torten – Ein Shop, der das Backherz höher schlagen lässt. Tortenzubehör, Cupcake Deko, Fondant, Glitzer,… Am liebsten hätte ich einfach alles mitgenommen. Ins Tütchen wanderte dann eine „2“ Kerze für den Geburtstag der Maus, Cupcake Förmchen Sets, Tortenuntersetzer und Streuglitzer. Wenn ihr mal in Hamburg seid, schaut dort mal rein – Finden wird wahrscheinlich jeder was.
Der Mann seufzte und stöhnte, während ich immer wieder was Neues fand… Wie erleichtert er war, als wir wieder raus waren!
Draußen trafen wir direkt Ronald Mc Donald. Perfekt geschminkt und verkleidet, mit all seinen Freunden in Mc Donalds Shirts. Junggesellenabschied mal anders…

Zurück beim Auto wurden wir fast wahnsinnig bei der Parkplatzsuche. Tja, Hamburg und Parkplätze sind ja eh so eine Sache, aber findet mal einen, wenn die ganze Innenstadt abgesperrt ist, wegen dem Triathlon. Dank des tollen Wetters liefen wir dann zu Planten un Blomen, den tollsten Park, in dem ich bisher war.
Wasserspielplatz, Rosengarten, japanische Gärten,… Man entdeckt immer was Neues, die Atmosphäre mit all den kleinen Wasserflüssen und Blumen ist fantastisch. C. fand vor allem den Rosengarten toll, bei jeder Blume (und davon gab’s viele!), blieb sie stehen, bei allem, was auf ihrer Höhe war, wartete sie, bis ich ein Foto machte (Schon ein Fotofreak wie die Mama) und rannte quitschvergnügt umher.

Resultat von dem Ausflug war eine tolle Bräune, unglaublich viele Fotos und ein kaputtes Mäuschen. Also Kindchen in den Autositz gepackt, 5 Minuten Schlaf für sie und ab zur Hafencity.
Bisher hatte ein bestimmter Laden immer zu, als wir dort waren, also wurde diesmal die Chance genutzt und rein gegangen. Yukifish bietet viele tolle Toys, die alle so zuckersüss aussehen, dass man sie mitnehmen will. Ich schnappte mir schnell eine kleine Wundertüten Box und war damit um ein Einhorn reicher. „Pink fluffy Unicorn dancing on rainbows…“
Draussen entdeckte C. 2 kleine Chihuahuas, also war kein weitergehen möglich. Sie setzt sich auf den Boden und alle 3 beobachteten sich. Und alle 3 mit lautem „Wauwau!“… Unsere kleine Hundeverrückte Maus.

Irgendwann konnten wir sie doch überzeugen, weiter zu laufen, also lautete das Ziel: Miss Sofie.
Sommer, Sonne, Wasser und leckerstes dänisches Softeis – Perfekt!
Eigentlich wollte der Mann sein Eis mit C. teilen… Tja, falsch gedacht. Nach einem Löffel gab sie ganz einfach das Eis nicht mehr her und er musste sich ein Neues holen. Bei Eis hört die Liebe auf!
Richtig schön entspannt schlemmten wir unser Eis, beobachteten ein Wedding Shooting und genießten die Zeit.
Es war Wahnsinn, wieviel wir an dem Tag zum Thema Hochzeit gesichtet haben. 2 JGA’s, Kirchenglocken zur Trauung, eine Kawaii Braut im Park und das Wedding Shooting. Passend zu unserem Hochzeitstag…

Das Eis war auch unser Abschied des Tages. Wir liefen noch kurz ein wenig in der Hafencity umher und begaben uns dann zum Auto. Wieso müssen schöne Tage eigentlich immer so schnell umgehen?
Müde, kaputt und glücklich fuhren wir wieder nach Hause, mit einem schönen Tag mehr im Gepäck. SO muss der erste Hochzeitstag sein – Eine Erinnerung, die immer im Kopf bleiben wird.

Sonne, Strand und Cocktails

        

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Nicht nur unseren ersten Hochzeitstag feierten wir im Juli, sondern auch meinen 23. Geburtstag und somit gleichzeitig 4-Jähriges mit dem Mann.
Grund genug, es sich gut gehen zu lassen, oder?
Am Abend vorher bekamen wir Besuch von den besten Freunden und wir verbrachten einen gemütlichen Abend mit Videos schauen, quatschen, „Friends“ gucken, Cupcakes, Pizzaservice und Getränken.

Kurz vor Mitternacht verteilte der Mann Teelichter im ganzen Wohnzimmer und schaute ganz heimlich auf sein Handy, damit er mir pünktlich um 24 Uhr gratulieren kann… Und überreichte mir mein Geschenk.
Er sass vor mir auf Knien, hielt meine Hand, sagte mir, dass er mich liebt und fragte mich, ob ich auch weiterhin seine Frau sein möchte. Antrag reloaded!
Im kleinen Kästchen fand ich dann ein kleines feines Armband, in der Innenseite mit unserem Hochzeitsdatum graviert, außen konnte man „Für immer und ewig“ lesen. Ein Schmuckstück, was mich nun immer begleitet…
Unsere Freunde hatten für mich noch zuckersüsse Cupcake Dosen, gefüllt mit Seife, Duschlotion, Masken, Ohrringen und co. Dazu eine Flasche Havanna Club und eine Cupcake Karte. Awww… Meine Freunde kennen mich!
Am Morgen schliefen wir dann erstmal aus, frühstückten und fuhren zu meiner Familie.
Die Maus konnte sich im Garten austoben, im Sandkasten buddeln, im Plantschbecken plantschen, durch den Garten wetzen und alle auf Trapp halten. Wir aßen Geburtstagstorte (Kalorienbombe ole, mit Fondant, Buttercreme, Vanille und Erdbeercreme) und genossen die Sonne… Später gab’s ein Abschiedsküsschen für das Mäuschen und wir verabschiedeten uns in die Stadt.

Ein bißchen bummeln, Schuhe shoppen und live dabei sein, beim großen Weltuntergang. Alles war überflutet, es donnerte und blitzte und wurde stockduster. Aufgrund dessen wurde die, an dem Tag stattfindende Badeinselregatta abgesagt, dass unser Ziel war. Erstmal in 14 Jahren wurde DAS Event im Sommer abgesagt und keine Badeinseln wurden auf der Weser losgelassen. Da die Party trotzdem statt fand, bummelten wir noch etwas und machten uns dann auf den Weg zum Beachclub. It’s Cocktailtime!
Direkt am Wasser mit den Füßen im Sand, scheinte uns die Sonne ins Gesicht und wir schlürften leckerste Cocktails im Liegestuhl. So lässt es sich doch leben.

Als es Zeit wurde, liefen wir weiter zum Cafe Sand, wo der DJ auf der Haake Beck Bühne schon Stimmung machte, ich tobte mich mit meiner Kamera aus und wir verfolgten einige Zeit später noch eine Band, die dort auftratt. Rockabilly Stimmung mit A-Team Intro und das in der ersten Reihe.

Noch einmal in den Beachclub zurück und noch einen Cocktail genießen, um den Abend toll ausklingen zu lassen. Mit kaputten Füßen ging es dann zurück zu meiner Familie, platt gespieltes und glückliches Kind einsammeln und ab nach Hause. Noch ein bißchen Pärchenzeit auf dem Sofa.
So kann ein Geburtstag sein… Und ich hab definitiv Nachholbedarf.

Ja zu einem Leben lang – Und das schon ein Jahr

        

Im Oktober 2011 fiel die Entscheidung im Standesamt. Ein dickes Buch lag vor uns und ein Tag wurde für uns markiert, ein ganz besonderer Tag sollte es werden. Der 20.Juli 2012. Mitten im Sommer, 2 Tage nach unserem Kennlerntag, eine Woche vor unserem Jahrestag. Ein Freitag.
Wir fuhren zu meinen Eltern, berichteten von diesem Datum und in dem Moment fiel der Startschuss für viel Kopfzerbrechen, viel stöbern, überlegen, planen.
Der 20.Juli 2012. Heute, vor genau einem Jahr.
Es flossen Tränen. Tränen, weil Menschen und Situationen uns das Leben schwer machten. Tränen, weil es nervenaufreibend war, Tränen, einen Abend vor dem Tag, wegen dem dekorieren der Location.
Es gab Herzklopfen, beim planen, beim Ring aussuchen, bei der Vorfreude.
Ich fand mich in einem Meer von weißen Kleidern wieder. Probierte das erste Mal ein Brautkleid an und schon beim zweiten Anlauf stand ich vor dem Spiegel und hatte Tränen in den Augen. Da war es, MEIN Kleid. Über und über mit glitzernden Pailetten, schneeweiß und es sass perfekt, musste nicht geändert werden. Es waren nicht viele Worte nötig, es war sofort klar, dass es dieses Kleid wird und kein Anderes.

Mit Schleier im Haar und Diadem stehe ich vor der Kirche. Ich trage seit der Geburt unserer Tochter wieder längere Ohrringe, habe eine Kette um den Hals und meine Haare sind hochgesteckt. Das Kleid wird ein letztes Mal zurecht gezupft, mit beiden Händen halte ich meinen Brautstrauss fest. Seit 10 langen Minuten läuten die Kirchenglocken, eigentlich hätte es schon längst anfangen sollen, aber der Strauss war nicht da. Die Fotografin läuft in die Kirche, der Pastor folgt und dann kommen mein Vater und ich. Die Tür geht auf, die Glocken verstummen, „My heart will go on“ auf der Orgel ertönt. Ich muss schlucken, mein Herz klopft, das Adrenalin schießt mir bis in den Kopf. Schritt für Schritt laufen wir in die Kirche ein, es dauert so lang und geht doch so schnell. Ich stehe vor ihm, den Mann, den ich vor wenigen Stunden geheiratet habe, der in der Kirche auf mich gewartet hat und genauso nervös ist, wie ich.
Wir sind seit ein paar Stunden verheiratet und doch ist das hier, das, was zählt. Die Musik, die Kirche, die Menschen um uns herum, das Kleid, der Moment.
Wir sehen uns an, haben beide Tränen in den Augen. Da ist er, der Tag, den wir so lang geplant haben.
Wir sagen Ja, ja zu uns, ja vor Freunden und Familie.

Ja, zum Mann des Herzens, zu dem Vater meiner Tochter, zum Partner, mit dem ich mein Leben verbringen will.
Ein Wort, zwei Buchstaben, ein Gefühl. Zusammen sein, auf dem Papier, aber vor allem im Herzen. Für immer.
Heute ist all das ein Jahr her. Ein Jahr ist verflogen von einem Leben, dass wir zusammen verbringen. Vom Juli 2009 bis zum Ende.
Wir sind nicht frisch verliebt, wir sind nicht immer in Harmonie zusammen, aber eins bleibt jeden Tag: Das Ja zu ihm. Auf ewig.

„Ich trage dein Herz in meinem Herzen, da wo du bist, da bin auch ich…“ (Ein Spruch zu unserer Hochzeit)

Ich wünsche dir, meinem noch tolleren Mr.Big, und auch mir, einen schönen ersten Hochzeitstag. Danke, für den zweitschönsten Tag in meinem Leben, für das Herzklopfen und all die Momente, die wir in 4 Jahren erleben durften.
Ich liebe dich. Jetzt und für immer, jeden Tag, ein Leben lang.