Hello August – Goodbye July

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Und wieder ist ein Monat um und es ist schon über die Hälfte von diesem Jahr vergangen. Im nächsten Monat hat die Maus Geburtstag und dann geht es auch schon in großen Schritten auf Weihnachten zu. Ehe wir uns versehen, gibt es den Neujahrskuss und das Jahr ist um. Wieso fliegt die Zeit bloß so?

Der Juli war quasi vollgestopft von schönen Dingen und Tagen. Am 18.Juli hatten der Mann und ich vor 6 Jahren unseren Kennlerntag – Vor 3 Jahren unseren Polterabend. Am 20.Juli war der Hochzeitstag, 3 Jahre ist dieser wunderbare Tag schon her. Und am 27. war letztendlich noch mein Geburtstag und gleichzeitig das offizielle Zusammenkommen mit dem Mann vor 6 Jahren. Herzensdaten all over.
Wir haben wahnsinnig viel Zeit im Garten meiner Eltern verbracht und haben die Sommertage voll und ganz ausgenutzt, mit Planschbecken, grillen und sonnen. Im Juli habe ich mich das erste Mal an Cold brew Coffee probiert und der Eiskaffee wurde mir vor meiner Nase weggeschnappt – Alles richtig gemacht also.
Wir haben nach Ewigkeiten eine Freundin vom Mann wieder getroffen und uns blendend verstanden, während die Maus sich beim Zumba ausgetobt hat und am Hochzeitstag waren wir dann in Hamburg. Nur der Mann und ich, ohne Kinder. Einfach mal raus, einfach mal Zweisamkeit genießen, Hand in Hand an der Alster entlang laufen, ein bißchen shoppen, lecker essen und ganz viel Herzklopfen haben. Es war wunderbar…
Eine Woche später wurde mein Geburtstag mit dem leckersten Cheesecake, der Erdbeertorte meiner Mama und dem Chocolate Cake of Death gefeiert, abends war die beste Freundin mit Kind und Freund noch bei uns und es gab eine Box gefüllt mit toller Sachen. Am nächsten Tag ging es dann erneut nach Hamburg – Das erste Mal mit meiner Mama und diesmal waren auch die Kids dabei.
Das schönste Hochzeitstag- und Geburtstagsgeschenk bekam ich übrigens vom Mann: Eine kleine türkise Schachtel, mit weißer Schleife drum. Schmuck in Herzform von Tiffany & co. Ich bin so wahnsinnig verliebt – Hab ich nicht den besten Mann der Welt?
Eine Leserin schickte uns zudem eine Schnullerkette – Handgefertigt und so schön. Mit dem Namen vom Mini und einer kleinen Schildkröte (Auf dem Bild oben kann man sie sehen), ist die Kette nicht niedlich? Ihr findet sie bei Instagram unter „Wollenfee“, ich kann sie absolut nur weiterempfehlen.

Ende des Monats machten die Maus und ich uns noch einen kleinen Mädelstag, mit rumbummeln und ganz viel Mama-Tochter Zeit. Auch wenn das Mäuschen es erst gar nicht gut fand, dass der Bruder weg war.. Die ersten Minuten war alles ok und dann fing sie auf einmal bitterlich an zu weinen und sagte, dass sie ihn vermisst. Als der Papa uns später abholte, lief sie freudestrahlend zum Auto, in der Hoffnung, der kleine Bruder ist dort.. Die Enttäuschung war groß. Ihre erste Frage war dann, ob wir ihn nun abholen. Soviel Geschwisterliebe..
Außerdem durfte sie sich im Juli bei Build a bear ein Kuscheltier aussuchen, weil wir von der lieben Becky (Mandarin Peach) einen Gutschein bekamen. Danke Liebes!
Der Mann und ich hofften ja auf den Batman Teddy, aber es gab keinen Weg an Arielle vorbei. Ein Bärchen mit Krone, roten Haaren, Kleidchen, Unterhose, Stöckelschühchen und der Arielle Melodie. Momentan liebt sie Arielle, also war relativ schnell klar – Der wird es und kein Anderer. Auch ihr Häschen (Unten auf dem Bild) bekam Unterstützung von einer kleineren Hasenpüppi, die ein Mitbringsel aus Hamburg war. Ich finde die 2 ja auch so hübsch…
Von meinen Eltern bekam ich noch ein bißchen Kram aus Kindertagen und mit dabei waren ein paar Briefe. Briefe von der besten Freundin, Trauzeugin und Patentante. Lang lang ist’s her und immer noch besteht die Freundschaft. Solche Dinge sind so wertvoll.
Der Mini bekam endlich seine ersten zwei Zähnchen (Und zahnt schon wieder) und wurde ein halbes Jahr alt. Ich hab’s schon mal erwähnt, aber… Haltet doch bitte mal die Zeit an!

Allgemein war der Juli ein toller Monat. Jedes Jahr schwelge ich in Erinnerungen an soviel tollen Tagen, an die Anfangszeit mit dem Mann und dem großen Ja-Wort im weißen Kleid. Wie er einfach so da stand mit weißen Rosen in der Hand und wie ich den Tränen nahe war, als ich zum Traualtar schritt.
Auch in diesem Jahr war der Monat schön, auch wenn er ein paar Regentropfen weniger verdient hätte.

Der August ist nun das absolute Kontrastprogramm. Kaum etwas steht im Kalender und dementsprechend ruhig wird es. Das Auto muss zum TÜV (Hmpf!), wir schauen uns mal das US Car Treff in der Waterfront an und es steht ein Treffen mit der lieben Kerstin von Kikikleeblatt.de an. Ich freu mich so!
Heute nutzen wir das schöne Wetter noch ein bißchen aus, grillen und was sonst im August noch ansteht? Wir werden sehen.

Wie war denn euer Juli?

Es ist Weiß – Und nicht alleine.

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Mein Handy vibriert, eine SMS kommt an. Der Inhalt: Ich soll die Tür aufmachen – Es wäre Weiß und nicht allein. Tausend Fragezeichen schwirren in meinem Kopf herum, Adrenalin schießt in meinen Körper und vom Garten aus laufe ich zur Haustür. Ein Strauß weißer Rosen und der Mann, den ich vor einer Woche das erste Mal getroffen habe.

Wir waren Kaffee trinken bei Starbucks und beim Versuch, den Strohhalm in meinen Becher zu drücken, kippte der halbe Eiskaffee über den Tisch. Wir waren im Kino und schauten uns immer wieder an, lachten zusammen und waren wahnsinnig schüchtern. Wir waren im Alex einen Cocktail trinken, machten dort die ersten Fotos zusammen, fingen an, Händchen zu halten. Und dann brachte er mich nach Hause, ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und bekam nach einiger Zeit noch eine zuckersüsse SMS. Danach hatten wir Kontakt über viele, viele SMS Nachrichten und an jenem Tag, den 27.Juli 2009 hast du mir noch zum Geburtstag gratuliert und es bedauert, dass wir uns an diesem Tag nicht sehen, weil du arbeiten musst.

Jetzt stehst du da. Grinst. Und ich bin wahnsinnig aufgeregt, habe Schmetterlinge im Bauch und bin einfach nur geschockt, dass du da bist. Keiner aus meiner Familie kennt dich, bis auf meine Mama wussten sie nicht mal, dass es dich gibt. Und jetzt stehst du in der Einfahrt mit Rosen in der Hand und meine komplette Familie sitzt im Garten zum Geburtstagskaffee.
Das ist der Tag, an dem wir uns das erste Mal küssen. In meinem Zimmer. Total schüchtern und absolut verknallt. Wir kuscheln auf dem Bett, wir knutschen, wir halten Händchen, während wir bei meiner Familie im Garten sitzen. Du musstest dich bei Allen vorstellen und sie sind wohl genauso geschockt wie ich, dass du auf einmal da bist.

Und ab dem Moment bist du geblieben. Bis heute. Und machst mich jeden Tag wahnsinnig glücklich, lässt auch heute noch die Schmetterlinge fliegen und zeigst mir immer wieder auf’s Neue, dass wir Beide zusammen gehören. Wir beide als Paar, als Eltern, als Familie.
6 Jahre ist dieser Tag her, 6 Jahre haben wir zusammen verbracht. Wir haben eine Wochenendbeziehung geführt, haben auf engstem Raum zusammen gelebt, sind in die erste gemeinsame Wohnung gezogen, haben uns verlobt und geheiratet und uns für die 2 wundervollsten Kinder der Welt entschieden. Wir haben Höhen und Tiefen durchgemacht, haben gelacht, geweint, gehofft und vor allem eins: Immer zusammen gehalten.

Ich liebe Dich über alles, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und kann es mir einfach nicht vorstellen, jemals ohne Dich zu sein. Danke für 6 wundervolle Jahre.

Und auch in 50 Jahren…

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Es war ein langer Abend und obwohl wir uns vorgenommen haben, früh ins Bett zu gehen, wurde es viel zu spät. Wir waren noch mal bei der Location, wo die Feier stattfinden soll, um die Deko abzunicken und unsere Sachen hinzubringen. Es war der Moment von Bridezilla. Lautes fluchen, Tränen und Überforderung. Nichts war, wie ich es wollte und nach kleiner Eskalation meinerseits klappte es dann doch. Spät waren wir zuhause, der Kopf voller Gedanken und die Augen schwer von Müdigkeit. Arm in Arm schlafen wir ein, bis am nächsten Morgen, viel zu früh, der Wecker klingelt.
Es ist 5 Uhr morgens. Seufzend stehe ich auf und gehe Richtung Badezimmer, während Mann und Kind noch eine Stunde schlafen können. Das alltägliche Programm. Duschen, rasieren, eincremen, Haare waschen, schminken,… Und doch ist heute etwas anders. Es ist DER Tag. Der Tag, an den wir uns ein Leben lang erinnern wollen. Der Tag, der uns später noch zu Tränen rühren wird, der vor Lachen und Liebe nur so strotzen wird. Es ist der 20.Juli 2012. Heute werden wir heiraten.
Langsam wird auch der Mann wach und seine Nervosität steigt. Mir geht es noch gut, ich bin viel zu müde, um großartig nachzudenken. Wir ziehen uns an und ich schlüpfe in mein Kleid. Es ist das erste Mal, dass ich ein bodenlanges Kleid trage, ein Traum in Rosa mit weißen Details und Blumenranken. Ich liebe es und dennoch ist es ungewohnt. Kurz überlege ich noch, welche Schuhe ich wähle und greife dann zu meinen weißen High Heels mit einem Absatz, aus dem ein Herz geformt ist.
Zusammen stehen wir vor dem Spiegel, lächeln und kümmern uns dann um die Maus. Auch sie bekommt ein Kleid an, ebenfalls in Rosa und mit einem weißen Cardigan darüber. Kaum fertig, klingelte es schon. Pünktlich auf die Minute stehen unsere Trauzeugen vor der Tür. Wir haben noch Zeit kurz zu quatschen, noch einmal tief durchzuatmen, da kommen auch schon meine Eltern, um das Mäuschen abzuholen. Draussen warteten wir auf unseren Fahrer. Sollte er nicht schon längst da sein? Und dann kam er, mit einem fantastischen Autoschmuck. In Rosa, versteht sich. Wir stoppten noch kurz beim Floristen und dann ging die Fahrt zum Standesamt los. Hand in Hand sassen wir da und so langsam kribbelte es im Bauch. Trotz Parkverbot parkte unser Fahrer vor dem Gebäude und wir liefen den Gang zum Fahrstuhl entlang. Noch nie kam mir der Weg so lang vor.
Oben angekommen warteten schon alle auf uns. Zur Begrüssung wurde umarmt und schon musste ich die ersten Tränen runterschlucken, vor purer Freude. Die Standesbeamtin kam und es wurde ernst. Jetzt wird geheiratet!
Und da, da kam die Aufregung. Das Herz klopft bis zum Anschlag und die Standesbeamtin erzählte. Bis wir aufstehen sollten. Wir versprachen uns die Ehe. Es folgt ein Kuss, Tränen in den Augen und die obligatorische Unterschrift. Dann erklingt Luxuslärm mit „Unsterblich“ und der Song könnte nicht passender sein. Das ist unser Moment und am liebsten würde ich auf der Stelle losheulen, so glücklich bin ich. „Ihr seid nun verheiratet“ flüstert meine Trauzeugin und wieder kribbelt es im Bauch.
Wir haben Ja gesagt zu einem Leben zusammen, ganz offiziell auf dem Papier und für immer im Herzen. Ja zur Liebe, zur Gemeinsamkeit zum „Bis der Tod euch scheidet“.

All das ist nun 3 Jahre her. 3 Jahre, die wie im Flug vergingen und die mir schon viel länger vorkommen, als sie eigentlich waren. Es ist, als wären wir schon ewig verheiratet und ich würde diesen Moment jederzeit wiederholen. Jeden Tag würde ich erneut „Ja“ sagen zu dem Mann, der mir immer zur Seite steht, der mir die wundervollsten Kinder geschenkt hat und der einfach wundervoll ist. Ohne den Ring am Finger verlasse ich das Haus nicht, spüre, das was fehlt und liebe dieses kleine Schmuckstück wahnsinnig. Ich erinnere mich immer wieder an unseren Tag, an all die Momente, an das Bauchflattern und an den ersten Kuss als Ehepaar.
Irgendwann, da werden wir noch einmal heiraten. Vielleicht in 2 Jahren, in 3 oder 10. Wir werden unser Versprechen erneuern und noch einmal das schwören, was wir uns damals geschworen haben. Und weiterhin jeden Tag beibehalten. Bis in die Ewigkeit.

„Dass, auch wenn sie vielleicht 50 Jahre verheiratet sind, noch genauso gern die Hand des Anderen halten, dass sie sich weiterhin verliebt anschauen und denken, „Das ist der Partner, den ich haben wollte und mit dem ich mein ganzes Leben verbringen möchte“ (Zitat Standesbeamtin)