Jahresrückblick 2014

        


JANUAR: Im Januar startete ich die Serie „Sunday again“ auf dem Blog (Die ich Zeit bedingt leider nicht das ganze Jahr über aufrecht halten konnte) und postete jeden Sonntag einen kleinen Wochenrückblick. Wir schauten uns verschiedene Kindergärten an und meldeten die Maus letztendlich auch in den Wunschkigas an, ich bekam eins meiner liebsten Kamera Objektive, das 50mm/1.8 und es schneite sogar! Es reichte zwar für ein kurzes Schneemann bauen und spielen im Schnee, aber ganz geheuer war es der Maus nicht, sodass sie doch lieber schnell wieder ins Warme wollte.
Der Mann und ich philosophierten viel über das „Was wäre wenn wir wieder ein Baby bekommen“, es blieb aber beim reden. Der Herzenswunsch war vorhanden, aber der Zeitpunkt war noch nicht der Richtige.

FEBRUAR: Im Februar besuchte uns die liebe AnnaHeldin wieder einmal für einen Tag, der Mann schenkte mir einen ganz tollen Kameragurt, wir waren bei der Eröffnung des Bistros vom Freund meiner damaligen Nagelfee und wir besuchten die tollste Steffi mit ihren 2 Kids. Mettpower!

MÄRZ: Das erste Eisdielen Eis in diesem Jahr musste her, wir bekamen die Zusage vom letzten Ausweich Kindergarten, ich hatte starke Hautprobleme im Gesicht, die mir sehr zusetzten (Letztendlich war meine Tagespflege schuld, die ich jahrelang ohne Probleme nehmen konnte) und wir genießten die ersten Frühlingstage in vollen Zügen.

APRIL: Osterwiesen Zeit! Ostern stand vor der Tür, was wir bei strahlendem Wetter genießen konnten. Wir waren beim „Tag der Helfer“ und die Maus durfte in Hubschraubern und Bundeswehrfahrzeugen Probe sitzen und war sichtlich stolz. Und noch etwas besonderes gab es im April: Die letzte leere Pillenpackung wurde in den Müll geworfen und das Projekt Baby startete…

MAI: Mein Bambi Tattoo wurde nachgestochen und das Motiv im Fenster des Tattoowierers ausgestellt – Ganz große Liebe für mein Bambi Cupcake! Wir pusteten Abermillionen Pusteblumen leer, hatten tolles Frühlingswetter und einen legendären Abend mit der Herzfreundin. In diesem Monat war außerdem Mutter- und Vatertag und direkt einen Tag vor Christi Himmelfahrt leuchteten 2 rosa Striche auf und wir erfuhren, dass unsere Hibbelzeit direkt im ersten Zyklus wieder vorbei war. Ich bin schwanger!

JUNI: Ein perfektes Sommerwetter, welches wir nutzten, um an den See zu fahren, ganz zur Freude der Maus. Am liebsten wäre sie dort wohl nie wieder weggegangen.
Kurz vor dem Geburtstag des Mannes, am ersten WM Spiel von Deutschland hibbelten wir beim Frauenarzt und bekamen ein kleines Pünktchen im Ultraschall zu sehen – 6+6SSW und ein kräftig schlagendes Herzchen. Mit dem Wissen erzählten wir es nur einige Tage später meiner Familie, die sich riesig freute und es schon jetzt kaum erwarten konnte. Ein Geschwisterchen für’s Mäuschen! Außer für eine Freundin und den Twittermädels blieb es allerdings vorerst noch geheim…

JULI: Wir blieben das erste Mal länger als 2 Tage in Hamburg und machten einen wunderbaren Urlaub dort, anlässlich unseres Hochzeitstags. Das Wetter war perfekt und so verbrachten wir die Tage am Meer, sonnten uns und genoßen die Stadt bei strahlendem Sonnenschein. Langsam aber sicher konnte man einen kleinen Babybauch sehen und wir shoppten die ersten Sachen für das Baby. Ich hatte Geburtstag und wir genießten den Sommer in vollen Zügen.

AUGUST: Ich traf spontan die liebe Asurelle, dank einem mega Schnäppchen kauften wir ziemlich spontan den Kinderwagen für den kleinen Bauchzwerg, ganz ohne zu wissen, was es wird. Kurz darauf erfuhren wir das Geschlecht – Ein kleiner Junge!
Mit diesem Wissen machten wir die ersten Babybauchfotos, kauften die ersten kleinen Schühchen in Blau für ein anstehendes Shooting und ich machte die Schwangerschaft im Internet offiziell.

SEPTEMBER: Die Kindergarten Zeit begann und wir hatten eine wunderbare Eingewöhnung. Ganz ohne Probleme fügte die Maus sich ein und wir konnten sie direkt allein lassen. Sie bekam ihre erste Schul- bzw. Kindergartentüte und war sichtlich stolz. Zudem waren wir Laterne laufen, bei dem die Maus fast die ganze Zeit mitten im Spielmannszug mitlief und fuhren für einen Tag nach Holland, erkundeten Venlo, shoppten und ließen es uns gut gehen.
Außerdem hatten wir endlich das schon für Januar geplante Fotoshooting und die Maus feierte ihren 3ten Geburtstag bei tollem Wetter, Ponytorte und vielen, vielen Luftballons.

OKTOBER: Berlin, wir fahren nach Berlin! Eine ganze Woche verbrachten wir, Messe bedingt, in der Hauptstadt und während der Mann arbeiten musste, schaute ich mir mit der Maus die Stadt an und traf 5 wunderbare Menschen, die ich vorher nur über Twitter und dem Blog kannte. Besonders das Treffen mit Diana und Dine war ein Highlight in dieser Woche, kennen wir uns schon seit der Schwangerschaft unserer Mäuse und konnten uns nun endlich mal live treffen und nicht nur täglich schreiben. Es war toll!
Wir waren das erste Mal in einem richtigen Zoo mit der Maus, in Bremen herrschte die Freimarktszeit und ich bekam nach 2 Jahren ein neues Handy.

NOVEMBER: Die Weihnachtszeit naht! Gegen Ende des Monats fuhren wir ein letztes Mal für dieses Jahr nach Hamburg, schlenderten über den Santa Pauli, kauften noch kleine Baby Accessoires wie eine Kinderwagenkette und Spieluhr und konnten es kaum fassen, dass wir beim nächsten Besuch schon zu Viert sein werden… Wir sahen den Mini das erste Mal in 3D und waren verliebt, während er in Seelenruhe in der Nase popelte.
Am ersten Advent, fuhren wir nach Delmenhorst, welches immer ein Tag bleiben wird, der mir im Gedächtnis bleibt. Strahlende Kinderaugen, Melanie Thornton’s „Wonderful Dream“ und eine unglaubliche Atmosphäre – So konnte die Weihnachtszeit starten.

DEZEMBER: Die letzten Weihnachtsgeschenke wurden gekauft und verpackt, wir verbrachten einen gemütlichen Nikolaus Nachmittag bei meiner Familie und die Maus bekam an dem Tag endlich ihren heiß ersehnten Olaf aus Frozen. Langsam aber sicher konnten wir die Checkliste für’s Baby abhaken und auch ein Laufgitter zog im Wohnzimmer ein. DAS CTG zeigte Wehen und der Mini ärgerte mich über die Feiertage nicht wenig damit. Mein Körper stoß an seine Grenzen, durch ständiges erbrechen, eine Erkältung und den vielen Wehen und so kam es, dass der Mann, die Maus und ich alle 3 krank auf dem Sofa liegend ins neue Jahr starteten und somit auch in den letzten Monat, den wir noch zu Dritt haben werden, bevor ein kleiner Babyboy auf die Welt kommt…

Stars and Gingerbread Man Cupcakes

        

Weihnachtszeit ist Backzeit! Überall sieht man leckere Plätzchen und mit weihnachtlichen Gewürzen wird nur so um sich geschmissen. Spekulatius, Lebkuchen, Vanillekipferl,… Habt ihr auch fleissig gebacken?
Ich schaffte es dieses Jahr irgendwie so gar nicht. Und so kam es, dass ich die einzigen weihnachtlichen Leckereien genau an Weihnachten machte. Lieber spät, als nie, oder?
Raus gekommen sind dafür keine Kekse, sondern Cupcakes. Genauer gesagt, Toffee Cupcakes mit Cheesecake Spekulatius Topping.
Gut, zum nachbacken für Weihnachten ist es nun zu spät, aber die kleinen Küchlein eignen sich auch perfekt als Silvester Leckerei. Und Spekulatius schmeckt auch nach den Feiertagen!

Das Rezept gibt es hier:

Für die Cupcakes:
115g weiche Butter
160g Zucker
2 Eier
160g Mehl
Eine Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
125g Buttermilch
1 Spritzer Zitronensaft
3 Pipetten Toffee Aroma

Die Butter mit Zucker schaumig rühren und die Eier dazugeben. Dann das Mehl mit einer Prise Salz und dem Teelöffel Backpulver mischen und und abwechselnd mit der Buttermilch in mindestens 5 Schritten unterrühren. Zuletzt den Zitronensaft und das Aroma einrühren (Lieber erst etwas weniger und nach Belieben mehr hinzugeben).
Muffinförmchen zu 2 Dritteln füllen und bei 170 Grad Umluft für ca. 25 Minuten backen.

Für das Topping:
400g Doppelrahmfrischkäse
150g Puderzucker
50g weiche Butter
1 Esslöffel Vanilleextract
50g Buttermilch
1 Esslöffel Zitronensaft
50g Sahne
3 Pipetten Cheesecake Aroma
Spekulatus Gewürz nach Belieben

Frischkäse mit Puderzucker und Vanilleextract cremig aufschlagen, die Buttermilch und Zitronensaft dazugießen und langsam die Sahne hinzugeben, kurz durchrühren und die Butter untermixen.
Etwas Aroma und Spekulatius Gewürz in die Maße geben und alles fest und fluffig schlagen. Zwischendurch probieren und nach Belieben mehr Aroma oder Gewürz hinzugeben. Kurz kühl stellen.

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, die kalte Creme mit einem Spritzbeutel (Ich benutze einen Spritzbeutel mit Wilton 1M Tülle) auf die Cupcakes geben.

Für die Sterne gelben Fondant ausrollen, mit einem Sternchenausstecher kleine Sterne herstellen, diese etwas befeuchten und mit einem Pinsel den essbaren Glitzer drüber streichen.

Und ich kann euch versichern, die Cupcakes sind wirklich lecker. Herr und Meister in „Cupcakes sind nur für Mädchen, ich mag sowas nicht“ hat sie mir förmlich aus der Hand gerissen und es war eine Kunst, noch welche für den Besuch zu behalten. Das Topping zerfließt dank der Butter nicht sofort, ist aber auch nicht schwer, sondern dennoch fluffig und leicht. Probiert es mal aus!



Hiermit verabschiede ich mich für dieses Jahr, noch einen Post werde ich wohl vor dem Silvester Countdown nicht schaffen. Im neuen Jahr erzähle ich euch aber noch von unserem Weihnachtsfest und habe schon ein paar Postings in Planung.
Rutscht gut rein, feiert mit euren Liebsten und lasst es krachen! Danke für die Treue in 2014, ihr seid die Besten.

It’s Christmas Time… Coca Cola Trucks 2014

        

(Unbezahlte Werbung durch Markennennung / Marken sichtbar im Bild)

Jedes Jahr läutet diese Werbung ein klein wenig Weihnachten ein. Weihnachtsmusik ertönt, man sieht einen Truck, der über und über beleuchtet ist, die Leute kommen aus ihren Häusern und man weiß: Es ist wieder soweit – Die Coca Cola Trucks sind da!
Ich liebe es. Melanie Thornton’s Song „Wonderful Dream“ löst bei mir regelmäßig Gänsehaut aus und verkörpert für mich einen DER Weihnachtssongs. Und die Trucks gehören einfach dazu.
Nie habe ich dem aber groß Beachtung geschenkt, dass es jedes Jahr eine Tour quer durch Deutschland gibt, bis ich auf Facebook drüber stolperte, dass der erste, veröffentlichte, Tourtermin ganz in der Nähe war.
30. November, der erste Advent 2014. Mal ehrlich, wie kann man die Weihnachtszeit denn besser einläuten?


Also, Mäuschen und Mann geschnappt und hin. Schon von weitem konnte man das leuchten des Trucks sehen, der direkt neben dem Weihnachtsmarkt platziert war. Ein kleines Kribbeln… Es ist nur ein Truck, mit ein wenig Licht. Aber er verkörpert Tradition, Weihnachtsfeeling und vieles mehr – Zumindest für mich.
Dank technischer Probleme konnte man ihn aber nicht betreten, also mussten wir eine Stunde rumbekommen, bis das Highlight kommen sollte – Der Weihnachtsmann!
Es gab eine Bühne mit Gospel Sängern, auf der der Moderator zwischendurch kleine Spielchen veranstaltete (Coke Kisten um die Wette stapeln und ein Weihnachtsmotiv dabei erstellen), ein Zelt, indem man ein Foto von sich mit lauter Weihnachtsaccessoires bekam (Leider auch hier technische Probleme, das Foto bekamen wir bis heute nicht, seufz), ein Merchandise Stand und eine „Selfie“ Bühne. Ja, richtig gehört. Ein kleines Treppchen mit Plattform in der Mitte, mit dem Coca Cola Truck im Hintergrund. Mussten wir auch mal ausprobieren, logisch…

Pünktlich auf die Minute wurden dann die Kinder zur Bühne gebeten, wer mag, darf auch rauf. Das ließ sich die Maus nicht zweimal sagen, lief fröhlich auf der Bühne umher, zwischen all den Kindern, bis es ihr doch langweilig wurde und sie lieber von Papas Arm guckte. Aber nur, bis der Weihnachtsmann gerufen wurde…
Alle Augen waren auf den Truck gerichtet, es war dunkel und die Scheinwerfer setzten den Truck perfekt in Szene. Es hupte und „Wonderful Dream“ ertönte. Und auf einmal muss man sich dann Pipi in den Augen verkneifen, weil es so ein unglaublich tolles Feeling war…
Langsam kam der Weihnachtsmann nach vorn und wurde auf der Bühne herzlich begrüsst. Das Mäuschen strahlte nur so, war aufgeregt und wollte sofort hin. Doof nur, wenn soviele Kids auf der Bühne sind und sie so klein… Da kullerten die Tränchen schnell – Da aber dann „In der Weihnachtsbäckerei“ angestimmt wurde, hob sich ihre Laune direkt wieder, sie sang mit und wollte wieder ganz schnell auf die Bühne, wo der Moderator sie schnappte, mit ihr tanzte, ihr das Mikro zum singen hielt und sie dann persönlich zum Weihnachtsmann brachte, der sie sofort hoch in seine Arme nahm.
Ihr könnt euch vorstellen, wie stolz dieses kleine 3-jährige Mädchen war, die vorher noch todtraurig war, weil sie sich nicht zu ihm durchkämpfen konnte? Das Glitzern in ihren Augen war wohl heller, als die Scheinwerfer am Truck, denn SIE war auf dem Arm vom Weihnachtsmann, während alle Kinder um sie herum standen. Zusammen sollte es von der Bühne hinüber zum Truck gehen – Über den kompletten Marktplatz wurde das Mäuschen von ihm getragen, während die restlichen Kinder in einer Schlange hinterher liefen. Am Truck angekommen, setzte der Weihnachtsmann sie ab, nahm ihre Hand und zusammen gingen nur sie 2 die Treppe herauf, winkten den Anderen zu und verschwanden (Der Papa durfte dann gnädigerweise noch hinterher gehen).
Drinnen unterhielt sie sich mit ihm, saß auf seinem Schoß und bekam am Ende noch ein Foto mit ihm – Ihr Heilichtum.

Dieser Tag wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Die Musik, die Atmosphäre, das Mäuschen, welches überglücklich war. Glückshormone pur, ein Kribbeln im Bauch und Pipi in den Augen. Haltet mich für verrückt, aber auch ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind, weil es einfach unglaublich toll war, schon allein für das Mäuschen, die noch Tage später stolz davon erzählte…
Habt ihr den Truck schon einmal live gesehen?