Stars and Gingerbread Man Cupcakes

        

Weihnachtszeit ist Backzeit! Überall sieht man leckere Plätzchen und mit weihnachtlichen Gewürzen wird nur so um sich geschmissen. Spekulatius, Lebkuchen, Vanillekipferl,… Habt ihr auch fleissig gebacken?
Ich schaffte es dieses Jahr irgendwie so gar nicht. Und so kam es, dass ich die einzigen weihnachtlichen Leckereien genau an Weihnachten machte. Lieber spät, als nie, oder?
Raus gekommen sind dafür keine Kekse, sondern Cupcakes. Genauer gesagt, Toffee Cupcakes mit Cheesecake Spekulatius Topping.
Gut, zum nachbacken für Weihnachten ist es nun zu spät, aber die kleinen Küchlein eignen sich auch perfekt als Silvester Leckerei. Und Spekulatius schmeckt auch nach den Feiertagen!

Das Rezept gibt es hier:

Für die Cupcakes:
115g weiche Butter
160g Zucker
2 Eier
160g Mehl
Eine Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
125g Buttermilch
1 Spritzer Zitronensaft
3 Pipetten Toffee Aroma

Die Butter mit Zucker schaumig rühren und die Eier dazugeben. Dann das Mehl mit einer Prise Salz und dem Teelöffel Backpulver mischen und und abwechselnd mit der Buttermilch in mindestens 5 Schritten unterrühren. Zuletzt den Zitronensaft und das Aroma einrühren (Lieber erst etwas weniger und nach Belieben mehr hinzugeben).
Muffinförmchen zu 2 Dritteln füllen und bei 170 Grad Umluft für ca. 25 Minuten backen.

Für das Topping:
400g Doppelrahmfrischkäse
150g Puderzucker
50g weiche Butter
1 Esslöffel Vanilleextract
50g Buttermilch
1 Esslöffel Zitronensaft
50g Sahne
3 Pipetten Cheesecake Aroma
Spekulatus Gewürz nach Belieben

Frischkäse mit Puderzucker und Vanilleextract cremig aufschlagen, die Buttermilch und Zitronensaft dazugießen und langsam die Sahne hinzugeben, kurz durchrühren und die Butter untermixen.
Etwas Aroma und Spekulatius Gewürz in die Maße geben und alles fest und fluffig schlagen. Zwischendurch probieren und nach Belieben mehr Aroma oder Gewürz hinzugeben. Kurz kühl stellen.

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, die kalte Creme mit einem Spritzbeutel (Ich benutze einen Spritzbeutel mit Wilton 1M Tülle) auf die Cupcakes geben.

Für die Sterne gelben Fondant ausrollen, mit einem Sternchenausstecher kleine Sterne herstellen, diese etwas befeuchten und mit einem Pinsel den essbaren Glitzer drüber streichen.

Und ich kann euch versichern, die Cupcakes sind wirklich lecker. Herr und Meister in „Cupcakes sind nur für Mädchen, ich mag sowas nicht“ hat sie mir förmlich aus der Hand gerissen und es war eine Kunst, noch welche für den Besuch zu behalten. Das Topping zerfließt dank der Butter nicht sofort, ist aber auch nicht schwer, sondern dennoch fluffig und leicht. Probiert es mal aus!



Hiermit verabschiede ich mich für dieses Jahr, noch einen Post werde ich wohl vor dem Silvester Countdown nicht schaffen. Im neuen Jahr erzähle ich euch aber noch von unserem Weihnachtsfest und habe schon ein paar Postings in Planung.
Rutscht gut rein, feiert mit euren Liebsten und lasst es krachen! Danke für die Treue in 2014, ihr seid die Besten.

It’s Christmas Time… Coca Cola Trucks 2014

        

(Unbezahlte Werbung durch Markennennung / Marken sichtbar im Bild)

Jedes Jahr läutet diese Werbung ein klein wenig Weihnachten ein. Weihnachtsmusik ertönt, man sieht einen Truck, der über und über beleuchtet ist, die Leute kommen aus ihren Häusern und man weiß: Es ist wieder soweit – Die Coca Cola Trucks sind da!
Ich liebe es. Melanie Thornton’s Song „Wonderful Dream“ löst bei mir regelmäßig Gänsehaut aus und verkörpert für mich einen DER Weihnachtssongs. Und die Trucks gehören einfach dazu.
Nie habe ich dem aber groß Beachtung geschenkt, dass es jedes Jahr eine Tour quer durch Deutschland gibt, bis ich auf Facebook drüber stolperte, dass der erste, veröffentlichte, Tourtermin ganz in der Nähe war.
30. November, der erste Advent 2014. Mal ehrlich, wie kann man die Weihnachtszeit denn besser einläuten?


Also, Mäuschen und Mann geschnappt und hin. Schon von weitem konnte man das leuchten des Trucks sehen, der direkt neben dem Weihnachtsmarkt platziert war. Ein kleines Kribbeln… Es ist nur ein Truck, mit ein wenig Licht. Aber er verkörpert Tradition, Weihnachtsfeeling und vieles mehr – Zumindest für mich.
Dank technischer Probleme konnte man ihn aber nicht betreten, also mussten wir eine Stunde rumbekommen, bis das Highlight kommen sollte – Der Weihnachtsmann!
Es gab eine Bühne mit Gospel Sängern, auf der der Moderator zwischendurch kleine Spielchen veranstaltete (Coke Kisten um die Wette stapeln und ein Weihnachtsmotiv dabei erstellen), ein Zelt, indem man ein Foto von sich mit lauter Weihnachtsaccessoires bekam (Leider auch hier technische Probleme, das Foto bekamen wir bis heute nicht, seufz), ein Merchandise Stand und eine „Selfie“ Bühne. Ja, richtig gehört. Ein kleines Treppchen mit Plattform in der Mitte, mit dem Coca Cola Truck im Hintergrund. Mussten wir auch mal ausprobieren, logisch…

Pünktlich auf die Minute wurden dann die Kinder zur Bühne gebeten, wer mag, darf auch rauf. Das ließ sich die Maus nicht zweimal sagen, lief fröhlich auf der Bühne umher, zwischen all den Kindern, bis es ihr doch langweilig wurde und sie lieber von Papas Arm guckte. Aber nur, bis der Weihnachtsmann gerufen wurde…
Alle Augen waren auf den Truck gerichtet, es war dunkel und die Scheinwerfer setzten den Truck perfekt in Szene. Es hupte und „Wonderful Dream“ ertönte. Und auf einmal muss man sich dann Pipi in den Augen verkneifen, weil es so ein unglaublich tolles Feeling war…
Langsam kam der Weihnachtsmann nach vorn und wurde auf der Bühne herzlich begrüsst. Das Mäuschen strahlte nur so, war aufgeregt und wollte sofort hin. Doof nur, wenn soviele Kids auf der Bühne sind und sie so klein… Da kullerten die Tränchen schnell – Da aber dann „In der Weihnachtsbäckerei“ angestimmt wurde, hob sich ihre Laune direkt wieder, sie sang mit und wollte wieder ganz schnell auf die Bühne, wo der Moderator sie schnappte, mit ihr tanzte, ihr das Mikro zum singen hielt und sie dann persönlich zum Weihnachtsmann brachte, der sie sofort hoch in seine Arme nahm.
Ihr könnt euch vorstellen, wie stolz dieses kleine 3-jährige Mädchen war, die vorher noch todtraurig war, weil sie sich nicht zu ihm durchkämpfen konnte? Das Glitzern in ihren Augen war wohl heller, als die Scheinwerfer am Truck, denn SIE war auf dem Arm vom Weihnachtsmann, während alle Kinder um sie herum standen. Zusammen sollte es von der Bühne hinüber zum Truck gehen – Über den kompletten Marktplatz wurde das Mäuschen von ihm getragen, während die restlichen Kinder in einer Schlange hinterher liefen. Am Truck angekommen, setzte der Weihnachtsmann sie ab, nahm ihre Hand und zusammen gingen nur sie 2 die Treppe herauf, winkten den Anderen zu und verschwanden (Der Papa durfte dann gnädigerweise noch hinterher gehen).
Drinnen unterhielt sie sich mit ihm, saß auf seinem Schoß und bekam am Ende noch ein Foto mit ihm – Ihr Heilichtum.

Dieser Tag wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Die Musik, die Atmosphäre, das Mäuschen, welches überglücklich war. Glückshormone pur, ein Kribbeln im Bauch und Pipi in den Augen. Haltet mich für verrückt, aber auch ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind, weil es einfach unglaublich toll war, schon allein für das Mäuschen, die noch Tage später stolz davon erzählte…
Habt ihr den Truck schon einmal live gesehen?


Halbzeit!

        

Dingelingeling, Halbzeit!
Pünktlich zur Mitte der Schwangerschaft habe ich das Gefühl, als würde mein Bauch einen riesen Schuss machen. War der letzte Woche auch schon so groß? Der kleine Babymann tritt fleissig und endlich schaffe ich es, die kleinen Hubbel neben dem Bauchnabel auf Video einzufangen. Der Kleine ist total aktiv, nachts reicht es schon, wenn ich einmal kurz aufstehe und mich zurück ins Bett lege – Direkt spüre ich ein paar kleine Tritte.
Ein Paket trudelt bei uns ein – Der Inhalt? Eine Fräulein Hübsch! Ewig sass ich vor dem Laptop, um den Start der neuen Modelle nicht zu verpassen und kaum waren sie in den ersten 2,3 Shops online, verliebte ich mich direkt. Der Mann bindet direkt Probe und läuft mit der Minnie Maus der Kleinen durch die Wohnung – Wenn wir erstmal ein kleines Baby darin tragen…
Das Mäuschen ist nach wie vor verliebt in ihren kleinen Bruder, streichelt meinen Bauch, kitzelt ihn und als sie ein Magenknurren wahrnimmt, ist sie ganz entsetzt. „Oh Nein! Baby nomnom, ja? Carrie auch!“ und möchte das Baby durch den Bauchnabel füttern. Soviel Liebe!
Wir stöbern auf dem Babyflohmarkt, finden ein paar Teile für das Februarbaby und ich werde mehr und mehr sentimental.. Die Tage stehen im Zeichen des 3ten Geburtstags der Maus und der Kindergarten Eingewöhnung, vor 3 Jahren trug ich sie unter dem Herzen und nun ist da ihr Geschwisterchen drin…
Die Tritte werden nun immer sichtbarer und nun sieht es auch die Maus das erste Mal. Sie lacht und findet es toll, während ich mir immer öfter denke, wann der kleine Mann denn eigentlich schläft. Quasi dauertreten den ganzen Tag über. Hier ein Stups und dort und es ist einfach wundervoll, immer wieder zu merken, dass dort ein kleines Leben in mir wächst.
Kurzzeitig halten mich nachts ganz plötzlich Wehen wach, da passt es gut, dass wir nur ein paar Tage später wieder einen Termin bei der Frauenärztin haben.
Heute steht der Zuckertest an. Ein großes Glas milchiges Wasser steht vor mir und es schmeckt einfach nur scheusslich. Zucker pur! Darauf folgt eine Stunde warten und zur Entschädigung: Ultraschall.
23+6 bin ich mittlerweile und der Kleine ist quasi auf den Tag genau entwickelt. Knapp 30cm und 648g misst er jetzt und wie auch beim letzten Mal haben wir wohl die Abendbrotzeit erwischt. Er kaut genüsslich und lässt sich überhaupt nicht stören. Hier Fotos auszudrucken fällt schwer, aber ein paar kurze Videos können wir machen und sind wieder einmal verliebt. Die Ärztin schätzt auf 3000-3500g und 53cm zur Geburt, ob das letztendlich stimmen wird?
Der kleine Mann nutzt den Platz im Bauch noch völlig aus, liegt quer und mit dem Po auf dem Muttermund. Während es ihm gut geht, hilft auch das beste Magnesium bei mir nicht mehr viel. Laufen wird zur Qual und es tut einfach nur weh. Wie soll das denn die nächsten Monate werden?
Ich erreiche die 26te Woche und bei 25+6 ist es dann soweit: Ich bin ein Uhu! Nur noch 99 Tage bis zum errechneten Termin… Ob sich der Babyboy daran hält? Der Mann und die Mama tippen stark auf Januar, ich dagegen bin mir da nicht so sicher und rechne schon damit, dass ich auch diesmal über den ET gehe..
Die Liste der „Noch besorgen“ Sachen schrumpft langsam, ein Pucksack von Swaddle me kommt an (Und ist so winzig!), wir bekommen Post von einer anderen lieben Mama und kaufen Basics wie Schlafanzüge und co.
Bei einem Schlafanzug von Mickey Maus klimpert das Mäuschen nur so mit den Augen, also ist es klar, dass der in die Tüte wandert. Grosse Mickey Liebe bei ihr. Die ersten Söckchen ziehen ein und in den alten Babysachen der Maus wird geschaut, was wir noch weiterverwenden können. Soviel Rosa! Aber ein bißchen finden wir und so warten Kuschelanzüge, St. Pauli Strampler und anderes auf ihren zweiten Einsatz.
Das Mäuschen redet währenddessen immer mehr über ihren kleinen Bruder. Immer wieder spricht sie ihn mit dem Namen an, will Küsschen geben und fragt mich, ob sie ihn in den Arm nehmen kann und er endlich kommen soll. Sobald mein Bauch frei ist, kommt sie zu mir angelaufen und nimmt mich, oder besser, den Bauch in den Arm und es ist so zuckersüss zu sehen, wie sie das Baby jetzt schon annimmt.
Einen Abend vor dem nächsten Frauenarzt Termin kann sie kaum schlafen – Immer wieder muss sie uns erzählen, dass wir nach dem Baby gucken, sie zu Oma darf und dass die Mama ja ein Baby im Bauch hat. Sie ist so aufgeregt und auch am nächsten Tag hört es nicht auf. Sie läuft hüpfend umher, freut sich und bis zur Arztpraxis gibt es für sie nur ein Thema: Baby!
Heute bin ich in der 29ten Schwangerschaftswoche angekommen, also 28+2 und es soll das erste Mal ein CTG geschrieben werden. Beim aufrufen aus dem Wartezimmer sagt die Arzthelferin noch zu mir „Heute versuchen wir mal ein CTG“ – Mit Versuch hat sie vollkommen recht. Ich sitze gefühlt ewig in diesem Sessel, während versucht wird, den Herzschlag zu finden. Es tut sich.. Nichts. Zwischendurch bekommt man ein leises Geräusch, aber zur Aufnahme reicht dies absolut nicht. Das war wohl nichts!
Also werde ich direkt zur Ärztin herein gerufen und auf den Stuhl gebeten. Alles ist optimal und während des abtastens wird die Frauenärztin erstmal vom Mini getreten – Frech sein kann er!
Auch heute gibt es wieder Ultraschall, da der Kleine gut liegt, schaltet sie direkt auf 3D um. Wahnsinn! Wir sehen ein völlig zufriedenes Baby, welches nun schon 39cm gross ist und 1239g wiegt. Es lächelt, hat kurzzeitig immer wieder die Augen auf, schmatzt vor sich hin, popelt in der Nase und zieht sich seine Füßchen ins Gesicht. Kleine Pausbäckchen und eine Stupsnase…
Selbst zwischen die Beine schauen wir noch einmal kurz, in 3D auch mal was anderes. Er hat sich gedreht und liegt nun mit dem Köpfchen unten, tritt so fest, dass selbst die Ärztin sich kurz erschreckt, als das Gerät für den Ultraschall hoch ploppt. Wir bekommen wunderbare Bilder und Videos mit nach Hause und ab heute heißt es: Bis in 2 Wochen! Dann mit dem nächsten CTG Versuch…


(Rechts: Post von einer lieben Twitterin / Unten: Babybauch bei 21+0SSW)


(Babybauch bei 27+3SSW / 3D Bilder bei 28+2SSW)

Hier geht’s zu den vorigen Blogpostings zur Schwangerschaft:
„Die Babywelt ist Blau“ – Das Outing – Mädchen oder Junge?
„4 zu 0 und ein Pünktchen für uns“ – Der erste Frauenarztbesuch
„Lasst das hibbeln beginnen – Oder so ähnlich“ – Der positive Test
„Aus 3 mach 4 – Ein kleines Herzchen“ – Schwanger!