Hamburg unter’m Mistelzweig

        

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Schon vor über einem halben Jahr stand fest: Zur Weihnachtszeit geht es nach Hamburg!
Zu Fünft (Wir, unsere Freundin und ihr Freund) stiegen wir ins Auto und los ging’s Richtung Weihnachtsmarkt.
Mit ein paar Abstechern zum Pakete abholen, sind wir endlich angekommen und mussten uns auf die Suche nach einem Parkplatz machen. Da bereits Mittagszeit war und einige knurrende Mägen im Auto, hieß das erste Ziel: Jim Block!
Burger, Pommes, Pause machen. Das Mäuschen mampfte ihre Pommes mit einem Kilo Mayonaise, wir stärkten uns und los ging es zu Fuß in die Mönckebergstrasse. Über den „Winterzauber“ an der Alster, versteht sich. Break, für süsse Pärchenfotos vor der Alster mit beleuchtetem Weihnachtsbaum und die volle Dröhnung Weihnachtsmarkt Zauber. Unsere Maus stieß schon von Weitem Jubelschreie aus, als sie das kleine Riesenrad entdeckte, meine Freundin und ich fotografierten im Takt. Gleichgesinnte, wuhey!

An dem Alsterhaus sangen Menschen, ein Miniaturflohmarkt (ein Stand) verkaufte kitschige Weihnachtsdeko. Es leuchtete, es roch nach Leckereien und die Stadt war voller Menschen…

Die Maus sichtete einen Hund und zack war sie am streicheln. Zuckersüss!
Wir wagten uns zu Karstadt und damit begann die Knallergeschichte des Tages. Es ist Samstag, es ist Weihnachtszeit, es ist voll. Natürlich. 4 Aufzüge, 4 große Aufkleber, dass Rollstuhl Fahrer und Kinderwagen zu bevorzugen sind. Wer drängte sich in die Fahrstühle und ignorierte Schilder? Klar, junge, gesunde, Menschen. Nicht nur wir, sondern auch einige andere Leute mit Kinderwagen durften dann ne Schnute ziehen und mal eben 6-7 Fahrstühle abwarten. Yeah!
Als wir es endlich schafften, wagte es nun wirklich eine Frau, vielleicht 40 Jahre, uns blöd anzupampen. Wie man denn überhaupt in der Weihnachtszeit mit Kind einkaufen müsste. Sie hätte das früher schließlich auch Ohne geschafft.
Lassen wir also ausser Acht, dass: Wir 1 1/2 Stunden entfernt wohnen, Carrie im Buggy war, damit sie in der Menschenmenge nicht totgetrampelt wird (Und ich bei weitem nicht soviele Muckis in den Armen habe, um diese 13 Kilo dauerhaft zu schleppen), der Mann spät Feierabend hat und es fast Ladenschluss ist, bis wir in der Bremer Innenstadt ankommen, wochentags, wir Weihnachtseinkäufe nun mal gemeinsam tätigen wollen, wir nicht zu jeder Zeit einen Babysitter parat haben. Kinder im Buggy in der Weihnachtszeit in der Stadt und vor allem im Aufzug sind verboten! Punkt, aus, Ende.
Ich mein, mal ehrlich. Manche Dinge müssen nicht sein. Ich muss nicht zwingend einen Tag vor Feiertag in den Supermarkt gehen und mich dann aufregen, dass es voll ist. Ich muss nicht an einem Samstag in den Ferien in der Mittagszeit zu Primark, wenn ich dass auch wochentags kann. Aber es darf ja wohl nicht verboten sein, in ein stinknormales Kaufhaus (in dem es auch Kindersachen gibt, also durchaus ein Grund, mit Kind zu gehen) in der Weihnachtszeit zu gehen. Tja. Scheinbar doch. Liebe Grüsse an dieser Stelle an Frau Grantig!
Im Fahrstuhl, wieder auf dem Weg nach unten, dann das pure Gegenteil. „Ach, ich hab das auch alles schon durch, dass haben wir mit unseren Kindern auch schon alles gemacht.“

Nach diesem wunderbaren Erlebnis liefen wir wieder eine Runde über den Weihnachtsmarkt und das Objekt, was Glitzern in Kinderaugen verursacht, wurde gefunden. Kinderkarussel!
Mäuschen durfte fahren, quatschte mit ihrem Mitfahrer, jubelte uns zu, lachte und freute sich. Tag gerettet!
Wir schlenderten noch zum Markt auf dem Rathausplatz und liebäugelten dem absoluten Leucht-Glitzer-Funkel-Weihnachtskitschorgasmus zu, aka: „Hamburg unter’m Mistelzweig“.
Klar, dass da wieder kein Pärchenfoto fehlen durfte. Wir knutschten und knutschten… Der Mann bekam noch ein „Richtig so!“ zugeworfen. Hach Momente, einfach schön.

Auf dem Rückweg zum Auto liefen wir noch bei KD Torten vorbei und deckten uns mit süsser Cupcake Deko und Keksaustechern ein. Weihnachten kann kommen, ich hab den Gingerbreadman!
Kurze Aufwärmphase im Auto, nächstes Ziel: Reeperbahn!

Hallo, Santa Pauli. Schön, dich wiederzusehen! Seit 2010 waren wir jedes Jahr dort und es ist meiner Meinung nach, einer der angenehmsten, nettesten Weihnachtsmärkte, die ich bisher besucht habe. Die Leute sind locker und freundlich, die Buden mal was anderes zum sonstigen Standart, das Essen lecker, die Mitbringsel witzig und die Getränke einfach genial. Und nicht zu vergessen, die Fotobox, whup whup!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Wieso bleibt das Geld auf einmal stecken?) erstmal ne große Fotosession. Zusammen, Pärchen, mit Kind… 5 Postkarten und eine tolle Erinnerung später, konnte es dann endlich los gehen.

Es gab heißen Kakao aus den tollen Santa Pauli Bechern, die wir auch allesamt mitgenommen haben, weil sie so schön sind… Waffeln, die den Namen „Ferkelei“ hatten (Nutella) und wir probierten Glühcola. Glüh.. Was? Heisse Cola mit Zutaten wie Vanille, Ingwer, Gewürznelke und co. Seeehr gewöhnungsbedürftig, ein bißchen wie die Gummicolaflaschen in warm, aber irgendwie cool. Probieren, probieren!
Es gab Mandeln zum mitnehmen, irgendwas Pizza Ähnliches mit Mais und Kräutersosse und vor allem soviel zu entdecken. Toll finde ich ja jedes Mal die Lebkuchenherzen, mit etwas anderen Aufschriften…

Nach den letzten Schlucken Glühcola machten wir uns auf zu Schweinske, um direkt wieder zu gehen. 45 Minuten Wartezeit auf einen Tisch? Hhm. Also schnell mal Google angeschmissen, anderen Schweinske Laden gesucht und los ging’s. Eine Malrunde für die Maus später hatten wir dann einen Tisch und schlemmten. Ich liebe diese Grillplatte! Die Knoblauchsosse ist ein Traum. Mäuschen mampfte Spaghetti mit Bolognese und sah am Ende aus, als ob sie in den Teller gefallen wäre.. Ähm, ja. Hauptsache, es schmeckt!
Völlig kaputt beendeten wir unseren Hamburg Trip nach dem Essen und machten uns auf den Heimweg.. Wie schön so ein Bett doch sein kann… Noch schnell Fotos austauschen und ab in die Federn!
Es war einfach nur ein toller Tag, mit tollen Menschen. Wiederholungsbedarf!

Wochenendliebe Hamburg Part 2

        

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Ganz ohne Wecker oder störenden Geräuschen wurden wir am Morgen um 5 Uhr wach. Ein kurzer Check im Internet und es stand fest: Aufstehen, fertig machen, los!
So oft wir auch in Hamburg sind, waren wir erst einmal beim Fischmarkt. Schande über uns! Also raus aus den Federn und nochmal hin. Und es lohnte sich. Wir wurden mit einem fantastischen Blick mit beleuchteten Schiffen im Hafen belohnt und sahen den Fischmarkt wieder einmal so, wie er leibt und lebt.

Marktschreier, Gemüsestande, T-Shirt und Taschenstände. Ich erblickte meinen Lieblingsstand – Der von den Elbjungs. Ein Onlineshop mit lauter Kleidung für Gross und Klein. Früher bekam Carrie dort eine Mütze und ein Shirt mit „Elbmaus“, diesmal wurde es eine Hamburg liebende Elbdeern. Yay!
Zum Frühstück assen wir Fischfrikadellen (Ich esse keinen Fisch. Ausser Fischfrikadellen, panierten Seelachs, frittierten Backfisch oder Garnelen und Fischstäbchen), guckten uns Fisch Gyros und Nuggets an und dachten an meine liebsten Twittermamis, als wir Mettbrötchen entdeckten. #mbfl!

Beim Obststand deckten wir uns mit Karotten und Gurken ein, der Mann bekam gleich eine Karotte auf die Hand zum verputzen. Ich lechzte die Obstbecher und frische Erdbeeren an, sahen Batman Pullis und Red hot Chilli Pampers Shirts.
Außerdem machten wir einen Gang durch die Markthalle. Party um 7 Uhr morgens, hell yeah! Eine Oldie Band legte auf, die Menschen tanzten mit dem ersten oder letzten Bier des Tages und Omis mit Punkerfrisur sprangen rum.

Wir bewunderten die vielen Pflanzen und Blumen an den Ständen und machten uns dann wieder auf ins Hotel. Der Mann gönnte sich sein heiss geliebtes Nutella Brötchen und wir checkten aus.
Nächstes Ziel? Miniatur Wunderland! Dank der vielen Fotos und Eindrücke gibt es dazu aber einen separaten Post zu.
Zurück aus dem Wunderland zog es uns Richtung Innenstadt, eigentlich für einen Smoothie. Und dann fährt man mit dem Auto durch die Strassen, entdeckt einen interessanten Laden, hält an und geht rein.
Die „Sylter Milchbar“ wollte ausprobiert werden, ich war scharf auf die Milchshakes, der Mann auf die Suppe.
Und so bestellt man um 11 Uhr einfach mal ein zweites Frühstück…
Erdbeertart und Schokoshake für mich, als erstes Frühstück nach der Fischfrikadelle, Erdbeershake und Tomatensuppe für den Mann, als frühzeitiges Mittagessen.
Auf einer gemütlichen Bank mampften wir vor uns hin, genau hinter uns der Blick auf’s Wasser. Toll! Nach uns wurde dann der allgemeine Brunch Zeitpunkt ausgewählt, alle Leute die rankamen, bestellten sich erstmal Frühstück. Scheint gut zu sein dort…

Gestärkt liefen wir über einen entdeckten Flohmarkt, plauderten mit einem Mann aus Amsterdam an der Alster und während der Mann zurück zum Auto lief („Ich hab keine Lust abgeschleppt zu werden!“), machte ich meinen Rundgang um die Binnenalster.

Ich liebe diesen Blick jedes Mal auf’s Neue. Es war ein typischer Herbsttag, die Blätter fielen von den Bäumen und die Sonne ließ sich ab und zu auch blicken. Dampfschiffe fuhren ihre Runden, die Schwäne waren wie immer da, ein Heissluftballon flog umher, die Alster sprudelte vor sich hin und ich genießte einfach den Augenblick.
Es war angenehm leer und ich nutzte die Zeit für Fotos, während der Mann mich irgendwann an der Brücke wieder einfing.

Wenn wir schon mal in Hamburg sind, wollte ich auch meinen Lieblingsburger Laden besuchen, also fuhren wir kurzerhand zu Jim Block. Burgertime! Der Mann wie immer am rätseln und grübeln, was es diesmal werden soll, ich wie immer mit meinem Lieblingsburger, den Champigon Block Burger. Gott, der ist so lecker! Jedes Mal jammere ich darüber, dass es diesen Laden nicht auch in Bremen gibt. Wenn es einen Burgergott gibt, bitte, bitte eröffnet Jim Block hier! Nie wieder das goldene M!

Es war noch schön leer, wir assen und beschlossen, noch einmal in die Hafencity zu fahren.
Dort angekommen liess der Mann nur ein „Ahh“ verlauten und das Ziel seiner Begierde war gesichtet. Die Queen Mary 2 stand grad im Hafen!
Wirklich riesen groß ist dieses Schiff, daneben kommt man sich vor wie eine Figur aus dem Miniatur Wunderland. Wir schauten uns den Piratenspielplatz an, den wir unbedingt noch mit Carrie besuchen wollen und holten uns noch ein Eis bei Miss Sofie. Denn egal, wie warm oder kalt es ist – Dänisches Softeis mit Erdbeersauce, oder noch besser Schokososse, die auf dem Eis hart wird, geht immer!

Nach der Leckerei wurde es langsam Zeit den Heimweg zu starten. Ab nach Hause zu unserer Maus!
Ein bißchen Stau später wurden wir von einer grinsenden Tochter empfangen, die uns erstmal in den Arm sprang. Der restliche Abend bestand nur noch aus kuscheln und knuddeln. Denn, so schön so ein Wochenende voller Paarzeit, schönen Erlebnissen und viel Zeit doch ist, nichts geht über das Grinsen unserer Maus, die sich seelig in unsere Arme kuschelt.

Wochenendliebe Hamburg

        

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Anfang Oktober waren die Tage endlich gezählt und es hieß wieder: „Hallo Hamburg!“ Diesmal für ein ganzes Wochenende. Wir hatte uns einen kleinen Wunsch erfüllt und Karten für das „König der Löwen“ Musical bestellt, etwas verspätet, zum Hochzeitstag.
Die Maus hatte eine Übernachtung bei meiner Schwester gebucht und so konnte es für uns am frühen Vormittag los gehen.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedeten wir sie und kaum im Auto, vermisste ich sie schon. Aber die Freude auf das Wochenende überwiegte und nach einer knappen Stunde kamen wir auch schon an.

Erstmal einen Parkplatz im Schanzenviertel suchen. Hat jemand Geheimtipps? Da ist ja immer alles voll. Wir haben dann auf dem Lidl Parkdeck geparkt, Kamera geschnappt und los geht’s. Ein kleiner Bummel durch die Schanze, die tollsten Torten bei Herrn Max ausspionieren, Herzchenaugen bei Wohngeschwisterchen bekommen und ein bißchen Window Shopping.
Unser Ziel war aber Liebes Bisschen. Wie immer. Dieses Cafe hat sich als kleine Tradition und Musthave bei Hamburg Trips eingespielt, weil die Cupcakes einfach göttlich sind. Frisch, fluffig, lecker!
Der Mann blubberte mich schon Strassen vorher voll, dass sie heute uuuuunbedingt Cheesecake haben müssen und… Er hatte Glück! Ich stand wie immer überfordert vor dem Cupcake Fenster, ließ mir abermals die Sorten erklären und schnappte mir einen kleinen und einen großen Cupcake. Gemütlich auf dem Sofa Platz genommen, konnten wir beobachten, wie sie grad frische Cupcakes zubereiteten. Ich will ja nix sagen, aber… Dadurch kam noch ein dritter Cupcake zum mitnehmen dazu. Das ist aber auch verführerisch!

Mit der vollen Portion Topping im Bauch wieder zum Auto gelaufen und ab zum Hotel. Check In und die erste Frage nach dem WLAN. Geht’s euch auch so? Ich mache 3 Kreuze, wenn es freies WLAN gibt. Zeit genießen ist ja schön und gut, aber mal kurz bei Instagram rumgucken und posten kann man ja mal machen…
Beim Zimmer angekommen und bitte danke das Badezimmer ignorieren. Hilfe! Wir sind ja nicht das erste Mal dort, aber ich habe das Gefühl, von Mal zu Mal, schrumpft das Bad. Vielleicht kommt es auch durch unser riesiges Bad zuhause… Man weiß es nicht. Nicht mal um sich selbst drehen war drin (außer in der Dusche! Die war das größte im Bad.), ohne irgendwo anzustossen. Yay… Aber egal, ist ja nur eine Nacht.
Kurz die Füße hoch, Jacke aus und Schal in die Ecke. Es war so warm an dem Wochenende! Ein richtiger Herbsttag, kein Wind und ohne Jacke auszuhalten. Wuhu!

Ein mini Treff und Baby anhachen (wieso ist unsere Tochter eigentlich schon so groß?) später, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Landungsbrücken. Ein bißchen Hafenluft schnuppern, das Musical schon von weitem sehen und… Herzklopfen beim Einstieg in die Fähre. Was hab ich mir dabei gedacht, zuzustimmen, damit zu fahren? Ich hasse es, auf dem Wasser zu sein. Auf der Fähre von Nordenham nach Bremerhaven sass ich heulend im Auto deswegen. Ja, so schlimm! Wir stiegen die Treppen zum Fährendach auf und setzten uns an einen der Tische. Und es wackelte und wackelte… Beim anlegen auf der anderen Seite hätte ich fast geheult. Es rumste, ich bekam Wasser ab, haute gegen den Tisch durch den Aufprall, mein Herz klopfte und die Tränen standen schon in den Augen. Toll! Und zurück mussten wir doch auch noch irgendwie…
Aber egal, Vorfreude! Ab in die ausverkaufte Musical Halle, Plätze suchen und erstmal staunen. Doch soweit vorn? Wir sassen in der 10. Reihe und hatten den perfekten Blick auf die Bühne. Nicht zu weit vorn, aber auch nicht zu weit hinten. Man sah alle Details der Bühne, ein paar Plätze neben uns waren die Trommeln, wo auch zwischendurch die Darsteller standen.
Es fing an und war der Wahnsinn. Die „Tiere“ kamen durch das Publikum gelaufen, die Bühnenshow war einfach der hammer.
Als Simbas Vater starb, rollten die Tränen, dann war irgendwann Pause. 3 Euro für eine 0,3l Mirinda, aber was soll’s. Einmal Luft tanken, wieder Platz nehmen, weiter geht’s.
Und dann kam es. „Kann es wirklich Liebe sein?“ wurde gesungen und ich hab hemmungslos geheult. Bei den ersten Klängen füllten sich meine Augen mit Tränen und das Taschentuch war klitschnass. Genau diesen Song hatten wir bei unserer Hochzeit und hatten unseren Ehrentanz dazu. Hormone! Erinnerungen! Liebe!
Ich hab den kompletten Song durchgeflennt und auch der Mann verdrückte Tränen. Hach…
Völlig geflasht verliessen wir nach dem Ende den Saal und ich kann nur eins sagen: Nochmal! Es war so unglaublich und jeden Cent wert. Also wenn ihr mit dem Gedanken spielt, macht es! Das ist ein Erlebnis, was man nicht vergessen wird.
Wir plünderten noch schnell den Shop und sicherten uns einen Kuschelsimba. Mit knapp 15 Euro nicht grade günstig, aber sowas macht man ja auch nicht täglich. Das Mäuschen zuhause hat sich riesig gefreut und übte schon gleich ihr „Roooooaaaahr!“.
45 Minuten und einige Fähren später (da passen 250 Leute rauf und sie fährt alle paar Minuten, ihr könnt euch also denken, wie viel das war), nochmal die Überfahrt über sich ergehen lassen, die zum Glück nicht so schlimm war, da wir unten sassen. Am Hafen teilten wir uns noch ein Fischbrötchen und schlenderten zum Hotel zurück.

Schuhe aus und Füße hoch! Ja, stundenlanges sitzen in einem warmen Saal kann nämlich auch schlauchen. Eine Runde WhatsApp mit der Schwester und süssen Mäuschen Bilder und Videos, posten auf Instagram, Facebook und Twitter und einmal im Bett lang machen. Als der Mann langsam motzte, gaben wir den Hotelschlüssel wieder ab und machten uns auf den Weg zum Abendessen. Noch so eine Tradition? Grillplatte für 2 bei Schweinske. Omnomnom lecker und ihr Geld wert. Proppevoll war es und uns wurde gesagt, wir müssten 45 Minuten auf einen Platz warten. Nach 3 Minuten bekamen wir aber dann doch schon einen und der Abend konnte starten. Dank Cocktail Happy Hour gab es nach dem Essen noch Jumbo Cocktails für uns, bis wir uns irgendwann wieder ins Hotel aufmachten und ins Bett krochen… Morgen ist schließlich auch noch ein Tag!

Und da der nächste Tag und die dazugehörigen Bilder hier echt den Rahmen sprengen würden, gibt es demnächst noch einen zweiten Post. Seid gespannt!
Wart ihr schon mal in einem Musical? Und wie war es für euch?
Und habt ihr auch so Traditionen oder Must-Haves, die einfach sein müssen?