23. Oktober – Hamburg, here we come

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Wir schreiben den 23.Oktober 2010, der Wecker ging mal wieder viel zu früh, aber trotzdem quälte man sich aus dem Bett, machte sich fertig, mampfte noch ein Stückchen Schokolade, schwang sich ins Auto und ließ sich mal wieder 1 1/2 Stunden von irgendwelcher Musik berieseln, bis das geliebte Hamburg Schildchen in Sichtweite kam, man auf Radio Hamburg umschaltete und wieder voller Vorfreude auf die tollste Stadt der Welt war.
HALLO HAMBURG, WIR SIND ZURÜCK!
Los ging’s in die Innenstadt. (Ich fühl mich jedes Mal so zu Hause, wenn die Leute duch die Stadt wuseln, soviele schön gekleidete Menschen sehe, alles voll ist und einfach das pure Leben herrscht) So gingen wir gemütlich zu unserem Lieblingsstarbucks direkt in der Mönckebergstrasse, so kann der Tag doch beginnen!


Die alten Bekannten (Die Schwäne) waren wie jedes Mal da und so mussten sie auch diesmal für einige Fotos her halten. Ganz nah, wunderhübsch und hach. Nach und nach verwandelte sich ein Platz im Wasser in einen Massenauflauf von Schwänen, ein paar Entchen gesellten sich auch dazu. Ich hätte ewig stehen bleiben können!

Weiter zum Aladin Center, hach, dieser Shop ist toll! Soviel Krimskrams, tolle Schuhe, St. Pauli Artikel.. Mitgenommen wurde diesmal aber nichts.
Schuh Messmer wurde angehacht und hey, Santa Pauli is coming soon! Die Winterbühne wurde schon fertig aufgebaut und es entstand in Sekundenschnelle eine riesige Vorfreude, so sind wir doch zum Weihnachtsmarkt der anderen Art auch wieder da.
Und was passierte dann? Wir steuerten den Weg zum Auto an und… Kamen nicht weit. DEMO! Unsere erste, auf der Reeperbahn. Thema Leerstand ist doof. Da waren dann Menschen mit Styropor Hüten und Reifen um die Hüften und den Weihnachtsmann haben wir auch entdeckt!
Konfetti wurde geworfen, Feuerwerk über dem riesigen Plakat, fahrende Wohnzimmer gab es und ein alter Wasserwerfer fuhr auch mit. Das alles begleitet mit Unmengen an Polizei und Musik. Und mittendrin, wir. Strasse gesperrt, keine Möglichkeit irgendwie ins Auto zu steigen und gen Hafencity zu fahren.


Als Notlösung wurde eine heiße Schokolade mit Zimt im Steakhaus geschlürft, der Kellner schaute uns auch mit großen Augen an, als Schatz verkündete, dass wir draußen sitzen wollen. Ich will ja schließlich Fotos machen!
Irgendwann hat aber jede Demo mal sein Ende, also los zum Auto und endlich zur Hafencity. Miss Sofie steht auf dem Plan!
Bei klirrender Kälte musste natürlich ein Eis her..

Auf dem Rückweg wollte mir Schatz dann unbedingt was zeigen, ich Ahnungslose guckte nur begeistert im Auto hin und her und hatte kaum eine Ahnung, wo wir grad waren. Bis.. Es Klick machte. Ahahahaaaa! Wir sind auf der anderen Seite der Elbe und sehen „König der Löwen“ mal ohne riesengroßen Abstand! Leider konnten wir ja nicht auf’s Gelände, aber alles mal von der anderen, auch so schönen, Seite zu sehen, war auch toll.
Die Zeit ging wieder viel zu schnell um, so stand schon wieder der Heimweg an, da wir ja abends auch noch auf den Freimarkt wollten. Und auf einmal befanden wir uns auf der „Brücke des Todes“, um es mal nett auszudrücken. Wie hoch sie ist!
Statt wie sonst durch den Elbtunnel zu fahren, ging es mal so zurück.. Und was sagt Schatz? „Ich bring dich um, wenn du jetzt keine Fotos machst!“ So stürzte ich mich, meine Kamera, todesmutig(!) bei Wind, Wetter und viel zu schneller Fahrt (langsamer ging es nicht, aber mit offenem Fenster und der Kamera in der Hand ist es VIEL zu schnell!) aus dem heruntergelassenem Fenster (es war windig und hat geregnet!) und habe die Sicht fotografiert, die wir sonst immer von unten sehen und wir immer begeistert begutachten.
Ich hatte Todesangst um meine Kamera! Wäre sie durch den Fahrtwind aus der Hand gefallen, sie wäre doch in Sekunden zerfetzt worden!


Und mit diesen Fotos sagten wir Hamburg Tschüss, die Musik von Radio Hamburg wurde langsam zum rauschen und aus dem vorigen gutem Wetter wurde schlagartig starker Regen.. Ja Hamburg, wir werden dich auch vermissen!

(28+29. August) Hamburg Part 2

        

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Nach ein paar Stunden Schlaf und vielen Feuerwehr Sirenen, morgens der Wecker, viel zu früh. Aber was muss, das muss, schließlich müssen wir uns fertig machen, um 11 Uhr mussten wir schließlich auschecken. Ist ja schon mal ‚ne Sache für sich.. Autsch, aua, ah, anders kann man es nicht beschreiben, wenn man 5 cm Platz im Bad hat. Aber gut, fertig und mit leichtem Kater ging es dann runter zum Frühstück, ist ja im Hotelpreis inklusive.

Danach wurde auch schon ausgecheckt und die erste Autofahrt ging in die Hafencity. 9.51 Uhr, „Ohhhh… Da ist die Aida! Die ist so groß, die passt gar nicht auf’s Foto..“ Also, geparkt und näher angeschaut. Einig gewesen: Da wollen wir mal rauf. Scheint aber auch zu schön zu sein.. „Ich will ‚n Foto mit dem Schiff!“ Ja, Schatz kriegst du. Klein im Hintergrund, aber hauptsache, er hat sein Bild! Auf den View Point hat er mich dann zwar doch nicht bekommen, aber die Aussicht war auch so klasse.


Wir haben Miss Sofie gesucht und zum großen Glück auch gefunden, yay! Dänisches Softeis, Hotdogs, Marmelade und noch mehr. Entschieden habe ich mich für „Helena“ (Sahne Softeis mit flüssigem Schokoladeneis, Nußkrokant und Schokososse) und Schatz für „Heidi“ (Dasselbe, nur ohne Nußkrokant). Ihr glaubt gar nicht, wie lecker das war! Die Schokososse wurde nach einigen Momenten richtig hart und es wurde ein kleines Eismassaker, um die Schokolade zu zerschlagen und an das Eis zu kommen.

Ein Abstecher in die Mönckebergstrasse, zum fotografieren und Zeit verbringen. Auf den Weg dorthin: Das obligatorische Haltestellenfoto! Diesmal sogar mit grinsendem Schatz! Letzes Mal war er ja sowas von genervt davon.. Diesmal musste er drüber grinsen. Und eine Limo, die ich auch mal haben will. Rosa! Ihr versteht?

Für ein paar „Ich zieh diese Grimasse und guck so in die Kamera und er macht mal einen auf Checker“ Fotos reichte es auch noch, sowas muss man ja auch mal machen, nicht wahr? Bestaunt unsere St. Pauli Oberteile, mein Pauli Tuch und die täglich getragene „Carrie Kette“!


Damit Schatz wieder wacher wird, ab zu unserem Stamm Starbucks! Nach kurzer Sitzpause wieder zurück zum Auto und bis dahin wird natürlich noch fleissig die Alster fotografiert! Wie wunderbar es doch dort aussieht.


Natürlich durfte der Besuch des St. Pauli Stadions nicht fehlen, selbst bei kleinem Nieselregen nicht. Ist ja gleich um die Ecke und überhaupt.. „Ein St. Pauli Auto! Ich wollt grad sagen, fotografier das mal..“ Aber da bin ich auch schon losgelaufen und hab meine Kamera gezückt. Sowas wollen wir auch!
Grinsen vor’m Stadion und unbedingt mal zu ‚nem Spiel wieder kommen können.


Dank einem netten Mann, der grad mit seiner kleinen Tochter rumlief, auch noch ein Foto vor’m großen St. Pauli Wappen, dankesehr an dieser Stelle.
Und da ging es auch schon nach Hause.. Zu kaputt war man und gefreut hat man sich zu der Zeit schon sehr auf’s Bett.
Letzter Stop beim Mc Donalds, letzte Fotos aus dem Auto raus vom Hafen („Oh Gott, ich unterstütz dich auch noch und fahr grad mal 60 hier..“ Schatz.) und Tschüss Hamburg.


Ich kann wirklich nur sagen, dass das Wochenende wunderbar war, man sehr viele tolle Erinnerungen mit nach Hause genommen hat und es wiedermal viel zu kurz war. ICH WILL WIEDER HIN! Am liebsten jetzt und sofort. Hamburg, meine Perle. Ganz große Liebe.

(28+29. August) Hamburg Part 1

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Es muss wohl ca. 9.30 Uhr sein, gleich sind wir am Elbtunnel. Rechts und links der Hafen. „Endlich wieder zuhause“, ist das einzigste, was man in dem Moment wohl sagen kann.

9.49 Uhr, das erste Foto in Hamburg entsteht. Auf dem Handy, der Blick auf die Alster, genau die Stelle, an der wir beim letzten Besuch sassen. Hach..
Weiter geht es direkt in die Mönckebergstrasse – S H O P P E N!
Auf der Suche nach einem Parkplatz fahren wir durch den neuen Wall und.. *quitsch* TIFFANYSSSSSSS! Glitzern in den Augen, Strahlen im Gesicht und ein hibbeliger Körper. EIN TRAUM! ..Zurück auf den Boden der Tatsachen, Hamburg fängt ja gut an, wenn man schon gleich zu Anfang das quitschen bekommt.
Zuerst zu Budni, kurz bei Görtz reinschauen und wundertolle, viel zu teure, Stiefel anhimmeln. Und wieder raus, in Richtung Accessorize. Das will ich und das auch und dies erstrecht.. Mist, blöde Preise. So wurden es am Ende ein Ring mit der Gravur „Make a Wish“ und eine Liebesbrief Kette mit „I love you“ Aufschrift. So süss!
Gegenüber ist gleich mein Lieblings“kitsch“laden, „Compagnie Coloniale“ mit Namen. Kennt den jemand? Teesorten, Geschirr, allerlei für die Küche, Süsskram und ganz viele überhübsche Dinge. So hab ich meiner Mutter gleich mal eine „Tasse Cafe“ mitgebracht (Schokoriegel).
Kurzer Abstecher zur Schanzenbäckerei – Habt ihr mal dies „Ciabatta Knusperhähnchen mit Chillisosse“ gegessen? LIEBE!
Nach etlichen Läden später ging es zur Reeperbahn. Erst in den Pauli Shop, wo Schatz ein kleines „Hamburg“ Schildchen für’s Auto kaufte (Vorn hat er nun das St. Pauli Wappen und hinten das Schild) und ich beim zweiten Besuch des Ladens 2 kleine Bärchen mit „I love Hamburg“ Shirt (Kitsch ftw. und der zweite Kuschelbär war ein Geschenk für meine Mutter). Und dann.. In meinen garantierten Lieblingsladen Aladin Center! KITSCH! SCHMUCK! UND ALLES ANDERE!

Beim letzten Mal hab ich dort ja ein kleines Vermögen gelassen, diesmal hab ich mich auf 2 Shirts beschränkt. Ein braunes mit dem St. Pauli Logo und ein weißes mit St. Pauli Totenkopf. St. Pauli eben. Für Schatz gab es in einem anderen Laden dann noch seinen (mittlerweilen Lieblingspulli) St. Pauli Kuschelpulli und alle waren glücklich.
Weil es nun auch fast Zeit für’s Hotel einchecken war, begaben wir uns auf den Weg (unser Hotel war ja DIREKT in der Nebenstraße auf der Reeperbahn), checkten ein und… Mist. Scheiss kleines Badezimmer. Ja, das ist der richtige Ausdruck dafür, wirklich. Zwischen Dusche und WC waren vielleicht 10cm Platz und das Waschbecken fand gar nicht mehr seinen Weg ins Bad. „Klein“ war schon untertrieben. Aber gut, eine Nacht, wird man hinkriegen.. Schönes großes Bett (Luxus, im Gegensatz zu unserem!) und sauber war es auch. Was will man mehr, wenn man eh nur zum schlafen und morgens fertig machen dort ist? Ein großer Spiegel fand dort seinen Platz, also her mit den dämlichen Spiegelfotos! Die Aussicht war.. Nunja. Aber wer guckt schon beim schlafen aus dem Fenster? TV for free, ein Tisch mit Stühlen und ein Schrank. Reicht.

Kurzes Ausruhen im Zimmer, raus aus den Alltagsklamotten und rein in die St. Pauli Sachen – Und los zum Welt-Astra-Tag!
Passend zum Auftritt von LeFly kamen wir an und standen prompt in der ersten Reihe. So muss das sein. Nach dem Auftritt ging Olli (von LeFly) noch seine Runden vor der Bühne und so kam prompt die Frage „Können wir ein Foto machen?“ JA, konnten wir! Und so entstand ein kleines Grinsefoto (mit meinerseits scheusslichen und völlig kaputten Gesichtsausdruck) mit uns dreien. Autogramme gab es noch auf den Arm und wir grinsten uns stolz durch die Gegend.

Und ihr glaubt es kaum, aber ich habe Bier getrunken! Ja, ihr lest richtig.. Das normale Astra hab ich zwar kaum runterbekommen, aber das Alsterwasser ging schon ganz gut. Ausnahmesituation, oder wie?
Nach Wayne gingen Schatz und ich kurz ins Hotel (War ja nur 2 Straßen entfernt) und irgendwie.. Bekam Schatz das Bier wohl nicht so gut. „Nein Schatz, du brauchst deine Autoschlüssel nicht.. Du darfst eh nicht mehr fahren. Das hier nimmst du mit und das brauchst du nicht, Schatz Nein! DU BRAUCHST DEINE AUTOSCHLÜSSEL NICHT!“ So ungefähr.
Aber hey, egal wie betrunken der Liebe ist, bei Subway bestellen geht immer! Und so sassen wir um 20.20 Uhr im Subway auf der Reeperbahn. Komisch war nur die Uhrzeit. Ich in der festen Annahme, es müsse schon so spät sein. „Wie? Schon nach 1 Uhr? Dann brauchen wir jetzt auch nicht mehr zum Astra Tag zurück, der ist vorbei..“ „Nein Schatz! 1, 9. 19 Uhr!“ So wird aus 19 Uhr eben mal 1 Uhr morgens, oder so… Ähm.


So konnten wir uns nach dem Subway Besuch noch The Bullet Monks anschauen (wir haben also einzig und alleine eine Band verpasst, was aber nicht tragisch war), die mittlerweile auf der Bühne waren, auch wieder schön in der ersten Reihe. Finest Rock, für Schatz leider etwas zuviel. Für Rockmädchen wie mich aber das Beste überhaupt!
Als Abschlussact dann H-Blockx und die Menge ging ab, Schatz natürlich genauso. Highlights waren ganz klar „Yesterday“, sowie die Klassiker „Countdown to Insanity“ und „Celebrate Youth“.
Bis dann ein, eigentlich allseits bekannter, Promi vor die Bühne trat. „Das ist doch.. Elton!“ Ja, Elton war der prominente Überraschungsgast bei dem diesjährigen Astra Tag und feierte auch prompt vor der Bühne zur Musik ab. Bis er dann später selbst auf der Bühne stand und sich, mit Pappastrakrone an „Ring of Fire“ versuchte. ‚N bißchen kläglich der Versuch, aber dennoch belustigend.
Mit H-Blockx ging auch der Astra Tag zuende und kaputt und müde liefen wir wieder ins Hotel. Eigentlich war danach ja noch ein weiterer Besuch auf der Reeperbahn geplant, aber so müde, wie wir waren, haben wir’s doch gelassen. Und so schlummerten wir eingekuschelt im großen Bettchen ein und wurden ungefähr jede Stunde wach, dank Geräuschen der Feuerwehr und Polizei.. Typisch eben.
Bald folgt dann Teil 2 des Hamburg Trips…