Hamburg Wochenende Part 2

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Nachdem wir ca. 2-3 Stunden Schlaf abbekommen haben, den Wecker immer wieder neu stellten und uns dann doch irgendwann aufrafften, uns fertig zu machen, checkten wir, mal wieder im Regen, aus dem Hotel aus und fuhren erstmal kreuz und quer durch Hamburg, um einen Starbucks zu finden, wo man auch parken kann…
Wie sonst auch bestellten wir unsere Getränke bis das erste große „Hä?!“ durch unsere Köpfe schoss. Der Barista fragte nach dem Namen, verwarf dies aber sofort wieder und meinte nur „Du heisst jetzt mal Sebastian.“ Öhm, nee, ist klar.. So heißt er ja auch. Große Verwirrung am Morgen.
Aber gut, gemütlich hinsetzen, er mit Kaffee und ich probierte das erste Mal den Rasberry Frappuccino. Oah, ist der gut! Ich frag mich ja, wieso ich den erst jetzt probiert habe (Wahrscheinlich weil ich einfach zu sehr auf dieses ganze Kaffee Gedöns stehe), richtig lecker fruchtig und erfrischend.

Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zurück zur Reeperbahn – Mittagessen bei Schweinske.
Dort angekommen, voll. Sehr voll. Und SEHR warm. Ich sag’s euch, kurz bevor wir gegangen sind, hab ich mich echt wie in der Sauna gefühlt, so heiß war das da drin!
Aber egal, das ist es wert. Hingesetzt, Getränke bestellt, Essen bestellt, Brot bekommen, gewartet und Fotos gemacht. Der Mann ist in sein Handy vertieft und ich knipse rum. Ja, so ist das bei uns…
Und dann kam das Hauptgericht. Grillteller für 2 Personen. Man sah förmlich, wie der Herr blinkende Augen bekam und sich auf sein Essen freute.

Ich bin absolut kein großer Fleischesser und jedes Mal mag ich die Baked Potato, die Pommes und den Knoblauch Dip am liebsten, aber wenn Fleisch – Dann hier. Lecker!
3 verschiedene Sorten, toll gewürzt, nicht trocken und dazu die tollste baked Potato, die ich kenne.
Kaum war das Essen da, wurden wir direkt 2 Mal vom Nebentisch angesprochen, was das denn wäre und und und. Bis sie sich dasselbe bestellten. Und auch draußen wurde ich vom den Leuten vom Nebentisch noch über das Essen vollgequatscht.
Pappsatt liefen wir dann noch eine Runde über die Reeperbahn, gingen ins Aladin Center, um ein bißchen Krimskrams mit nach Hause zu bringen und an Schuh Messmer vorbei, wo ich mich unsterblich in Sneakers Wedges verliebte.. Eigentlich mag ich normale Heels ja lieber und trage absolut GAR KEINE Sneakers, aber die hier haben einen Absatz und glitzern! Glitzer!

Vorbei am bekannten Tor der Herbertstraße, an tollen Schaufenstern und dem St. Pauli Museum, zu den Landungsbrücken und wieder zurück.
Ab zum Auto und los geht es in die Hafencity, das obligatorische Eis bei Miss Sofie.
Und auch da hab ich mich verliebt. In ganz viel Kram und unnützes, aber süsses Zeug. Yukufish heißt es und vor allem die Einhörner haben es mir angetan. „Pink fluffy unicorns dancing on rainbows…“
Es war seit Schweinske ein super Wetter und so setzten wir uns auf die Bank, genießten die Sonne und das tolle dänische Eis. Blick aufs Wasser, kleine Palmen als Deko, so lässt es sich aushalten.

Von dort aus: Alster.
Einmal inne halten, genießen, die letzten Momente in Hamburg aufsaugen, Fotos machen und mit Vorfreude auf’s Mäuschen ins Auto steigen und… Im Stau stehen.
Letztendlich sind wir aber ja doch angekommen und wurden freudestrahlend begrüsst. Den restlichen Abend wurde dann geknuddelt und geknutscht und man war froh, endlich wieder komplett zu sein. Neben der Kleinen einzuschlafen und aufzuwachen ist eben einfach am schönsten.

Hamburg Wochenende Part 1

        

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Schon als es hieß, am 28.Juli.2012 findet wieder der Welt-Astra-Tag statt, war es für uns klar, dass wir dabei sein wollen.
Also Hotel gebucht, für Mäuschen ein Oma Wochenende geplant und die Mini Flitterwochen konnten starten.
Um 6 Uhr ging dann Samstag Morgen der Wecker, totmüde machten wir uns fertig, während Carrie es vorzug, noch ne Runde zu schlafen. Ne lange Runde… Aufstehen wollte sie nämlich so gar nicht, selbst nach dem wach werden, wurde sich immer wieder Schnuller und Kuscheldecke geschnappt und ganz tief drin vergraben.
Aber hilft ja alles nix, angezogen und auf zur Oma. Ein letztes Kuscheln und abknutschen und das Mama (und Papa) Herz weinte ganz doll, als wir die Kleine zurück lassen mussten. Aber wir wollten’s ja so!
Im strömenden Regen dann ab auf die Autobahn, Richtung Hamburg.
Stau, die Erste, Stau, die Zweite.. Aber dann waren wir doch da. Erster Stopp? Babywalz! Aber ganz brav nur zum gucken. Und oh Wunder, es war trocken! So gingen wir zu Fuß zum Gänsemarkt.
Und wo rennt die Chrissi als erstes rein, wenn sie in Hamburg ist? Richtig! Accessorizes, der Laden, der mein Mann (Hatte ich erwähnt, dass es so ungewohnt ist, ihn Mann zu nennen, statt Freund?) schon so oft zur Verzweiflung gebracht hat und schmerzende Füße meist die Folge waren. Diesmal gings.
Es war relativ leer und mit einer Handtasche aus dem Sale in der Tüte gings wieder raus und ab zum…
BODY SHOP! Direkt ‚ne neue Kundenkarte bekommen, n gratis Fußpeeling und mein liebstes Parfum Love etc. als Summer Edition.
Typisch Hamburger Wetter, regnete es natürlich wieder. Also noch ne Runde in H&M (Wo ich in letzter Zeit viel zu viel Geld für hübsche Kleidchen gelassen habe) und dann todesmutig durch den Regen zur Alster.
Der erste Stopp dort: Apple Store. Klasse, wenn man reinkommt, sämtliche Leute vor den Mac’s stehen oder sich alle auf den Bänken versammeln und an ihren iPhones tippen. Und weil man mit o2 in halb Hamburg kaum Empfang hat, hab ich auch erstmal das WLAN benutzt.. Instagram, Facebook, Twitter,…

Von dort aus liefen wir dann zu Jim Block und waren pitschenass. Yay…
Also erstmal Mittag essen. Für Ihn ‚nen Chicken Cheeseburger, für Mich Champignon Block Burger, dazu Baked Potato.
Den Preis kann man fast mit Mc Donalds, Burger King und co. vergleichen, aber dafür ist Jim Block viel frischer, viel leckerer und viel weniger Fast Food Restaurant Style. I like!

Einigermassen getrocknet, liefen wir dann im Nieselregen wieder zurück zu Babywalz, wo unser Auto stand und fuhren zur Reeperbahn, um ins Hotel einzuchecken. Wohlgemerkt, direkt auf der großen Freiheit.
Gegenüber das Safari, Blick auf die Olivia Jones Bar, Table Dance, „Döner Freiheit“ und ‚ne Bar und um zum Hotel Eingang zu kommen, direkt am Eingang vom Dollhouse vorbei.. Und da stand man dann erstmal im Innenhof, wo auch ne open Air Bar aufgebaut war.
Aber okay, erstmal rein, gebucht war das ja alles eh schon. Von innen sieht’s dann auch schon besser aus, Rezeption, daneben die Bar und gemütliche Sitzecken, dahinter der Frühstücksraum, zu den Zimmern musste man die Treppen hoch, oder den Aufzug nehmen, Tiefgarage gab’s auch. Typisch ich: iPhone zücken, WLAN suchen, WLAN finden, Mann an der Rezeption vollblubbern, ob das auch für Gäste sei, Karte mit WLAN Schlüssel bekommen, glücklich sein.
Mit dem wohl kleinsten Fahrstuhl der Welt (Ich drin, Basti drin, klassische Sporttasche drin – Gequetscht voll) fuhren wir zu unserem Zimmer und ich atmete erstmal auf. Es war sauber (bis auf die Badezimmertürklinke) und ok. Das Bett war der Knaller! Setzt man sich drauf, federt es erstmal ne halbe Minute nach, als sässe man auf ‚nem Trampolin!
Kurz ausruhen und wieder auf die Reeperbahn. In 2 Geschäfte rein – Und auf direktem Weg wieder raus, weil’s einfach nur mega stickige Luft dadrin war… Wegen halbem Kreislaufkollaps dann zum Burger King direkt an der David Wache und ein Caramel Eis schlemmen und was trinken.
Trotz schmerzender Füße (Absätze, falsches Paar Socken (zu klein!), durch die Gegend laufen, you know!) liefen wir zum Hamburger Dom, wo uns Gebrüll und Polizei auf Pferden dann doch etwas irritierte. Na klar, kaum ist man mal in Hamburg, spielt St. Pauli und wir liefen natürlich der gegnerischen Mannschaft direkt vorweg. Kaum auf’m Dom kamen dann die ganzen St. Pauli Fans und man sah, wie sich das Millerntorstadion füllte und füllte..

In der Zeit machten wir unsere kleine Runde über den Dom und gingen dann direkt am Stadion wieder zum Hotel zurück, weil die schmerzenden Füße einfach nicht mehr auszuhalten waren…
Also wieder ausruhen. Und wieder los. Ist schon witzig, wie überfordert Leute sein können, wenn man eine türkische Pizza mit Gyros, Reis und Tzatziki bestellen will. Ist das so unnormal?!
Indess wurde es auch immer voller, immer lauter und auf den kurzen Wegen begegneten wir wohl gefühlten drölfzigtausend Junggesellenabschiede. Schon krass, dass dies bei uns schon alles vorbei ist und wir nun verheiratet sind..
Auch beim Hotel wurde es immer lauter. Die Leute standen vor ihren Clubs, die Bar hatte die Musik voll aufgedreht, die JGA’s und andere Leuten fingen an zu feiern und im Innenhof positionierten sich die Secruity (Die im Übrigen im Laufe der Nacht so etliche Leute den Hof verwiesen..).
Die roten Lichter gegenüber im Innenhof gingen an, leicht bekleidete Damen zogen die Vorhänge zu und spätestens jetzt wusste man, wo man hier heute war. Eben mitten auf der großen Freiheit…

Hamburg 31.Juli – Part 2

        

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Um 4 Uhr morgens klingelte der Wecker in der schönsten Stadt der Welt – Hamburg.
3 Stunden Schlaf.. Schatz konnte sich nochmal umdrehen und ich machte mich im Bad fertig. Um halb 7 Uhr sassen wir dann endlich in der S-Bahn (Und wer schon immer wissen wollte, wie wir mit 3, bzw. er 4, Stunden Schlaf aussehen, gibt es das auch Bildlich..) auf dem Weg zum Fischmarkt. Muss man schließlich mal gesehen haben! Und wir waren begeistert. Soviel Auswahl, soviel zu sehen, soviel zu riechen,…

Obstkörbe, die fast zu verführerisch waren, Fisch, der endlich mal gar nicht so gestunken hat (Ich HASSE Fisch eigentlich!), hier ein Imbisswagen, dort was zu futtern.. Hier Süssigkeiten und dort was zu knabbern.. Wundersüsse Mitbringsel im Matrosenstil und Blumen. Mein Stichwort!
Ich wollte schon ewig eine Orchidee für’s Wohnzimmer haben und auf einmal leuchtete es vor mir Weiß, Lila, Rosa.. Schatz hat dann noch ein bißchen gehandelt und schwups, hatte er eine Tüte mit dieser tollen Pflanze in der Hand, die er dann über den ganzen Markt schleppen konnte.
Ein, mehr oder weniger, „Zwangsfoto“ gab es auch noch, die Frau wollte wohl unbedingt ein Foto, also meinen Freund geknuddelt, während ich den Auslöser drückte. Äh, ja.

Statt des Obstkorbes gab es dann übrigens was ganz Anderes. Schatz in Handellaune und ich als quitschendes, verliebtes, Etwas, landeten an einem Stand von „Hamburg Elbjungs“ und muss ich ein anderes Wort, außer: „Babysachen“ erwähnen?

Ein kleines Shirt, ein Mützchen und ich im siebten Himmel.
Ich glaube, wir hätten ewig dort bleiben können, die Müdigkeit war auf einmal wie verflogen, aber durch einen Regenschauer sind wir dann doch wieder zurück. Dort gibt es so unglaublich viel zu gucken, ich glaube, ein Besuch auf dem Fischmarkt lohnt sich immer wieder.

Zum Frühstücken ging es dann direkt zur Schanzenbäckerei, in der Mönckebergstrasse. Aber vorher mussten wir ja noch die Strecke bis dorthin bewältigen.. Ich sag euch, es gibt schönere Anblicke, als die U-Bahn Station Reeperbahn früh Morgens. Hier wurde hingekotzt, dort hingepinkelt.. Die letzten Betrunkenen torkelten umher.. Angenehm.
Endlich in der Stadt angekommen, ein recht seltener Blick auf die Schanzenbäckerei. Leere. Und kaum Ware. Hm? Natürlich hatten wir an dem Tag das Glück, dass der Lieferant sich verspätet hat und sie noch am einräumen war.. Trotzdem erstmal gemütlich hinsetzen, weil draußen so langsam ein Weltuntergang bevor stand.

Mittags wurde aus dem Hotel ausgecheckt und wieder einmal – Ab zur Mönckebergstrasse. Grund diesmal? STARBUCKS! Nein, es geht kein Hamburg Besuch ohne Starbucks. Und auch nicht ohne den Starbucks in dem „Elbphilharmonie Kulturcafe“!
Ich liebe es dort, zentral, von innen und außen einfach schön und der Brunnen hat es mir wieder und wieder angetan. Diesmal war der Besuch zusammen mit einem Treffen mit Anna geplant, eine Bekannte von Schatz, die man glorreich vor ca. genau einem Jahr getroffen hatte.. Alles Jahre wieder…

Da die Liebe grad erst nach Hamburg gezogen ist, bot sich das natürlich an und es wurde gequatscht, Getränke geschlürft und spätestens in einem Jahr sieht man sich sicherlich wieder. Nach der ganz großen Kaffee Liebe hieß der nächste Stop: Hafencity!
Denn auch ohne Miss Sofie geht ein Hamburg Besuch eben nicht. Das wohl tollste Eis der Welt wollte wieder geschlemmt werden. Ein bißchen die tollen Häuser bestaunt und die supertolle Lampe im Schaufenster und natürlich das geniale Softeis gemampft.

Von dort aus fuhren wir noch zur Alster. Alster, Hamburg, muss sein!
Dieser Blick ist jedes Mal wieder pure Liebe. Das Wasser, die Aussicht, das träumen, das genießen, das zuhause fühlen… Am liebsten wäre ich, wie immer, einfach dort geblieben..
Leider ging es von dort aus aber schon wieder nach Hause, aber hey – Wir kommen wieder!