Hamburg 30.Juli Part 1

        

(Unbezahlte Werbung, da sichtbare Marken in Bildern, sowie Markennennung und Ortsnennung)

Nach genau 102 Tagen war es ENDLICH wieder soweit, ab in die Stadt des Herzens – HAMBURG!
Morgens losgefahren und prompt im Stau gestanden – Hallo Sommerferien.. Endlich angekommen war dann der erste Stop Babywalz, den wir dann auch gleich mit einer riesen Tüte wieder verliessen – War klar, oder? Auto beim Hotel geparkt und drauflos mit Bus und U-Bahn. Wohin? Reeperbahn!
Der nächste Burger King wurde aufgesucht und das erste Essen des Tages bestand dann aus Pommes, Nuggets, Cheeseburger und irgendwas in Richtung Steakhouse Burger.

Gestärkt zum Welt-Astra-Tag, schließlich sollte zwischen 13.30-14.00 Uhr Mikroboy den Astra Tag eröffnen, genau DIE Band, die ich unbedingt sehen wollte! Dort angekommen, fing der 15te Astra Tag grad erst an, relativ leer war es noch und die ersten Spiele wurden auf der Bühne gespielt. Mann gegen Frau – Wer trifft mit dem Astra Shirt die Astra Kiste? (Ha! Mädels an die Macht, die Frau gewann nämlich!)
Es wurde gewartet, komische Leute beobachtet, ein bißchen fotografiert und noch mehr gewartet… Bis der Moderator eröffnete, dass Mikroboy leider am Elbtunnel gescheitert ist und in einem riesen Stau steckte. Hmpf.. Da die Band, die stattdessen früher auftreten sollte, so gar nicht unser Fall war (I-Fire), verzogen wir uns lieber und nahmen stattdessen die U-Bahn in die City.
Accessorize, H&M und durch ziemliche Erschöpfung (Schwanger sein ist anstrengend..) wieder zum Hotel. Und das.. Kennt ihr ja schon. Wir haben genau dasselbe Zimmer bekommen, wie beim letzten Besuch.
Nach einer Runde kuscheln, Babystrampeln und TV wieder los. Wieder zum Bus. Wieder auf die Reeperbahn. In der Feldstrasse aussteigen.. Und erstmal ‚ne Runde auf den Hamburger Sommerdom, der erst einen Tag voher eröffnete – Schnell noch Schokolierte Erdbeeren und Banane gemampft.

Eigentlich wollten wir dann auch nur noch kurz was essen. Eigentlich. Hätte man sich nicht einen Stand ausgesucht, wo man auch in einem kleinen Zelt sitzen konnte und direkt vom Kellner bedient wird. Wäre ja auch nicht das Problem, hätten wir nicht den, wohl schlimmsten, Kellner überhaupt erwischt. Völlig verplant, nur am rumrennen (Ich frag mich ernsthaft, wieso er keinen Herzinfarkt bekommen hat) und als er dann unser Essen gebracht hatte – War es das falsche. Also nochmal warten. Die ganze Geschichte mit Getränk bestellen, Getränk bekommen, Essen bestellen, Essen bekommen, zog sich hin wie Kaugummi und ich wäre fast verzweifelt, bis der, richtige, Teller dann endlich vor uns stand. GYROS MIT POMMES UND TZATZIKI – Absolutes Schwangerschaftsessen zurzeit bei mir. Zumindest war es total lecker (Dann war’s auch ok, dass das Pommes Gewürz wohl quer über den Teller geflogen ist)
Nach dem Essen war der Weg dann auch direkt wieder zum Astra Tag, schließlich wollte man wenigstens noch ein bißchen davon mitbekommen, um nicht nur bei den Spielen am Mittag dabei gewesen zu sein. Und wir kamen genau rechtzeitig! D-A-D war grad auf der Bühne und lieferten eine geniale Show. Tolle Lichtshow, ein Feuerwerk auf der Bühne und letztendlich wurde sogar das Schlagzeug gekippt. Es war toll!


Und auch der Blick drumrum war wieder schön. Ich liebe es einfach, wenn alles dunkel ist und dann diese Lichtshow auf der Bühne.. Während des Auftritts kam auf einmal ein Typ zu uns, der gesehen hat, dass ich mit meiner Kamera fleissig Fotos mache, da wollte er unbedingt ein Foto von Schatz und mir machen – Danke an dieser Stelle!
Nach D-A-D gab es dann noch einen kleinen Beatbox Contest auf der Bühne, bis Blumentopf die Bühne betrat. War nun nicht so ganz unser Fall und weil’s dann doch sehr voll wurde (Babybauchschützalarm!), begaben wir uns auf den Weg zum Hotel, so langsam taten auch wieder die Füße weh..

27.Juli 2011 – Ja, ich will!

        

Tage vorher war ich unglaublich neugierig und gespannt, was mein Schatz mir zum Geburtstag schenken wollte. Ein Päckchen sollte von der Post abgeholt werden, ab dem Abend vor meinem Geburtstag lag es dann in unserem Wohnzimmer und ich MUSSTE einfach immer hingucken. Wer mich kennt, weiß, dass ich so hibbelig und neugierig bin, es war eine Qual. Bekommen sollte ich das Geschenk dann Abends. Vom Familienkaffeetrinken wieder zuhause angekommen und erstmal wieder gemütlich machen. Bis.. Ich eine SMS bekam: „Hey meine Kleine! Jetzt ungefähr sind wir 2 Jahre zusammen! Also alles Gute zum 2jährigen! Alles fing an deinem Geburtstag mit: „Mach mir mal die Haustür auf“ an. Und genau das sollst du nun auch machen! Geh zur kleinen Haustür und öffne sie! Ich liebe dich unendlich doll! Wir zwei für immer okay?“ Fragezeichen in meinem Gesicht. Haustür? Bis Schatz mich aufklärte, auf dem Päckchen stand „Haustür“ und genau diese sollte ich öffnen.

Klebezettel in Herzchenform sprangen mir ins Auge (Irgendwann hatten wir mal, durch „Greys Anatomy“ eine Klebezettel-Hochzeit“ gemacht..) und.. Leere. Bis auf in der Mitte des Pakets eine kleine Speicherkarte. Also, ab an den PC, dessen Bildschirmhintergrund nun Ringe mit der Aufschrift „Ich liebe Dich“ waren.

8 Dateien, nummeriert. Anfangen sollte ich bei der „Beschreibung“: „Hallo mein Engel….. Erstmal alles alles Gute zum Geburtstag und zu unserem 2-Jährigen…….. Wie du sicherlich schon gemerkt hast, habe ich hier eine Kleinigkeit mit dir vor…… Schließlich sollst du dein Geschenk ja nicht sofort bekommen :P Es ist auch ganz einfach…….. Folge einfach den Zahlen und den Anweisungen die sich hinter den Zahlen verbergen………….. Irgendwann wirst du dein Ziel schon erreichen ;) Ich liebe dich unendlich doll :-* Fang an bei Schritt 1″
Das war dann ein Foto von uns, aufgenommen beim ersten Treffen.. Bei Schritt 2 kam dann dieser Text dazu: „Es war unser erstes Treffen am 18.07.2009………. Ich war nervös wie sonst was…… Du sicherlich auch……. Und ich Idiot dreh mich auch noch weg als ich dich gesehen habe -.- Mittlerweile ist es 2 Jahre her….. Und ich liebe dich jeden Tag mehr!“
Weiter zu Schritt 3. Ein Foto von Micky. Als Aufschrift „Ups, falsches Bild.. Weiter zu Schritt 4″.. Ein Foto von mir und meinem Babybauch.. „Hallo hier bin ich… Und bald bin ich bei euch…“
Schritt 5 enthielt dann eine ganze Menge Text, der mich beim ersten Absatz schon zum weinen brachte.. So persönlich, so schön, so emotional, so ehrlich, soviel Liebe.. Bei Schritt 6, „Hör mir zu….. Öffne deine Ohren……..“.
Und das tat ich. Er kniete vor mir und die Tränen flossen noch mehr. Er möchte mir etwas persönlich sagen.. Und dann kam’s..
„Willst du meine Frau werden?“
Mit Tränen in den Augen sagte ich sofort „Ja“ und war der glücklichste Mensch der Welt. Er steckte mir den Ring an und ich musste ihn erstmal küssen.. Tränen über Tränen, lachen, strahlen, unglaublich viele Emotionen und ein Moment, der einfach perfekt war. Danke für dieses wundervolle Geschenk. Danke, für all die geschriebenen und gesagten Worte, für einen Moment, der perfekt war. So, wie du. Du machst mich zum glücklichsten Menschen der Welt und ich möchte nichts lieber, als deine Frau zu werden und mit dir mein ganzes Leben zu verbringen. Mit dir und unserer Kleinen. Ich liebe Dich, unendlich doll und für immer und ewig.

(Und btw.. Schritt 8 war dann übrigens „Ja, Nein, Vielleicht“ zum ankreuzen, hihi)

Als ich den wundervollsten Mensch der Welt kennenlernte

        

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Die längste Busfahrt, die man je hatte, von zuhause, bis zur Waterfront. Der Weg von der Haltestelle bis zum Starbucks vor Primark scheint endlos. Schon von weitem sieht man Ihn. Er mich auch. Und er dreht sich weg (Ich schwöre dir, ich werde dir das ewig vorhalten!). Die letzten Meter und das Gefühl, die Beine geben jeden Moment nach. Das erste „Hallo“. Die ersten Sätze. „Und, wie auf dem Foto?“ Zusammen wieder bis zum Haupteingang laufen und sich in der Schlange bei Starbucks anstellen. „Iced Latte“ bestellen. Einen Platz suchen und den Strohhalm ins Getränk machen wollen. Dabei den halben Tisch überschwemmen und vor Peinlichkeit fast sterben. Krampfhaft überlegen, was man sagen könnte und immer wieder nicht wissen, was man als Nächstes erzählen könnte. Irgendwann zusammen zum Kino gehen, die Plätze im Saal suchen und zusammen bei „Ice Age“ lachen. Den ganzen Film immer nur denken, dass er verdammt nochmal endlich meine Hand nehmen soll. Ende des Films und irgendwie nicht nach Hause wollen. „Wollen wir noch irgendwo was trinken gehen?“, sich für das Alex in der Stadt entscheiden, in die Tiefgarage laufen und das erste Mal in sein Auto steigen. Und wieder ein endlos scheinender Weg bis in die City. Überfülltes Alex. Das Nächste aufsuchen.
Die hintersten Plätze suchen und Cocktails bestellen. „Wollen wir jetzt endlich mal Fotos machen?“, die erste Annäherung. Den Kopf auf seine Schulter lehnen. Vor Unbequemlichkeit fast sterben, aber sich nicht wegbewegen wollen. „Du hast total dünne Finger“ nimmt er als Vorwand, um meine Hand zu nehmen und sie den ganzen Abend nicht mehr loszulassen. Reden, sich anschauen, lachen, schüchtern sein. Stundenlang dort sitzen und genießen. Irgendwann schweren Herzens aufstehen, Hand in Hand zum Auto laufen und selbst dort seine Hand nicht mehr loslassen. Zuhause abgesetzt werden und bis zur Tür begleitet werden. Ihm einen Kuss auf die Wange geben und dann eine gefühlte Ewigkeit auf seine SMS warten, die eine Stunde später kam, als er zuhause angekommen war. Lesen, dass er sich schon als „halb vergeben“ ansieht und wahrscheinlich die ganze Woche mit einem Grinsen am Schreibtisch sitzt. Unendlich glücklich sein und voller Sehnsucht einschlafen. Sich über die SMS am nächsten Tag freuen.

Heute, vor 2 Jahren, Kaffee, Kino, Cocktail und den wundervollsten Menschen der Welt kennen lernen. Ich liebe dich, unendlich.
Danke für diesen Abend und alle Tage, die danach folgten. Danke, dass du eine Woche später, an meinem Geburtstag, überraschend bei mir aufgetaucht bist. Danke, für den wundervollsten ersten Kuss, den wir an meinem Geburtstag hatten. Danke, dass du mich liebst. Und Danke, dass du nun der Vater unserer Kleinen wirst. Danke, für alles und noch mehr, dafür, dass ich dich bei mir haben darf.

(Ein Foto von unserem ersten Treffen)