Happy second Fathersday

        

Vor einem Jahr schrieb ich schon einmal so einen Blogpost. Süsse 6 Monate war Carrie dort alt und der Mann hatte seinen ersten Vatertag. Nicht mehr einfach nur Männertag feiern, sondern das Vater sein. Das Vatersein einer unglaublichen Tochter, die heute schon ein Jahr und 8 Monate alt ist.

Wenn er abends nach Hause kommt, springt sie ihm mit einem lauten „Hi“ entgegen und egal, wie müde sie vorher war, ob sie grad maulig war oder gespielt hat – Die Laune ist auf dem Höchstpunkt und es wird ausgiebiges Papa knuddeln gefordert.
Abends bringt er sie ins Bett, deckt sie zu und gibt ihr ihren Schnuller, bevor sich ihre Augen schließen, trägt sie auf den Schultern, damit sie die Welt entdecken kann. Er wechselt Windeln, streitet sich mit ihr darüber, ob die Jacke nun nötig ist oder nicht (Sagen wir… Er zieht sie an, Carrie zieht sie aus, er will die Jacke zumachen, sie sagt lautstark, wie doof sie das findet), teilt den Joghurt und manchmal auch den Duplo mit ihr.
Läuft Carrie’s Lieblingslied, nimmt er sie an die Hand und tanzt mit ihr, lässt sie durch seine Beine laufen, was ein lautes Quitschen und herzhaftes Lachen als Folge hat. Am Hals knutschen und sie kitzeln, hochwerfen und wieder auffangen, auf dem Boden rumrollen und unter der Decke verstecken.
Sie sitzen zusammen auf dem Sofa, sie in seinem Arm, kuschelnd mit der Bettdecke und Zeichentrickfilme guckend. Eis wird geteilt, sowie Pizza, auch wenn der Papa dann nur noch die Augen rollt, weil sie von oben bis unten mit Tomatensosse bekleckert ist. Baden will er am liebsten mit ihr zusammen und sie hat riesen Spaß daran. Da wird mit der Quitscheente tauchen gespielt und mit Badeschaum geworfen. Zähne putzen mit Papa ist toll und ist er doch mal allein im Bad, wird gemeckert, bis man rein darf. Im Garten wird weggelaufen und dann doch gewartet, bis er hinterher kommt, damit man wieder abhauen kann.
Fußball spielen ist Papa-Tochter Sache und dabei geht auch mal ein Bilderrahmen zu Bruch. Sie bekam ihr erstes Lebkuchenherz von ihm und muss nur süss genug schauen, damit er auch den pinken Pony Ballon holt.
Ein Highlight ist, wenn sie „Bapa“ sagt und das Vaterherz dahin schmilzt. Wenn sie in seinem Arm einschläft. Zu ihm läuft und Küsschen gibt. Ihn in den Arm nimmt und „Mhhhhhm“ sagt. Wenn sie mit allem, was sie tut, zeigt, wie sehr sie ihn liebt.

Schatz, über 1 1/2 Jahre bist du nun schon Papa. Vater einer Tochter, unserer Tochter. Bei all den Momenten sieht man einfach nur, wie groß diese Liebe hier ist. Die Liebe zu ihr, die Liebe zu dir. Wenn du mit ihr lachst und spielst, kommen mir fast die Tränen vor lauter Glück. Glück deswegen, weil Carrie den tollsten Papa hat, den man sich wünschen kann.
Du hast ihre Hand gehalten, als sie erst wenige Minuten auf der Welt war und hältst sie noch heute. Dieses winzige Baby, was grad mal deine Hand ausfüllte und das große Mädchen, dass immer noch so gern mit dir kuschelt, wie damals, als sie ihre ersten Tage zuhause verbrachte. Das Mädchen, dass völlig kaputt in deinem Arm eingeschlafen ist, als ihr zusammen gebadet habt und dich heute mit der Quitscheente haut und dich nass spritzt.

Noch kann sie es dir nicht selber sagen, aber zeigen tut sie es dir jeden Tag: „Ich hab dich lieb, Papa.“ Jeden Moment mit dir genießt sie und ich glaube, Carrie und ich sind uns einig, wenn wir sagen, dass du der beste Papa der Welt bist.
Wir lieben Dich. Jeden Moment, jeden Tag, immer. Mit dir sind wir Familie. Die beste Familie, die man sich wünschen kann. Danke.

(Vatertag 2012 und Vatertag 2013)

6 Monate von einem Leben lang

        

Wir sitzen zusammen im Auto, auf der Rückbank und halten die Hand des Anderen. Bauchkribbeln, Herzflattern und Anspannung. Der Wagen hält und wir steigen aus. Hier sind wir. Wir und die Menschen, die wir im Herzen tragen. Zusammen laufen wir den Gang entlang, kommen im Warteraum an, wo wir von allen Seiten begrüsst und umarmt werden. Ein letztes durchatmen und die Tür vor uns geht auf. Wir nehmen am Tisch Platz, 2 unserer Freunde ebenfalls.
Die Frau vor uns fängt an zu erzählen, spricht über uns und die Liebe.
„Dass sie sich verliebt anschauen, die Hand des Anderen halten und sich denken, „Das ist der Partner, den ich haben wollte und mit dem ich mein ganzes Leben verbringen möchte“, sprach sie.
Wir stehen auf und hier ist er, der große Moment, dem wir monatelang entgegen fieberten.
„Ist es ihr eigener Wille, der mit der hier anwesenden Christina die Ehe einzugehen, dann antworten sie bitte mit „Ja“.“
Hand in Hand, ich schaue ihn an und er sagt „Ja“. Genau, wie ich.
Mit Tränen in den Augen stecken wir uns die Ringe an, küssen uns und in diesem Moment gibt es nur uns. Nur wir 2 für diesen Augenblick.
Mann und Frau. Eine Unterschrift, ein anderer Nachname, ein Kuss, 2 Ringe. Gefühle, die man nicht beschreiben kann, unendliches Glück.

Und heute stehen wir hier, genau ein halbes Jahr später. Monate der Hochzeitsplanung sind vorüber, der (zweit)schönste Tag wurde gefeiert, Danksagungskarten wurden verschickt und die Hochzeitsgeschenke haben einen Platz gefunden.
Ich mache die Augen zu und denke an diesen einen Tag zurück. Es ist, als wäre es gestern gewesen, all die Gefühle, all die Gedanken, all das Herzklopfen ist noch immer so real und so wunderschön.
Höhen und Tiefen in 6 Monaten, Tränen vor Wut und vor Lachen, sich ärgern und sich freuen.
All das ist gewesen und all das gehört dazu.
Und wenn ich nun hier stehe, den Mann neben mir anschaue, dann weiß ich eins:
Ja, es ist der Partner, mit dem ich mein ganzes Leben verbringen möchte. Mit all seinen Macken. Denn ich bin verliebt und liebe. Nicht, wie am ersten Tag, sondern noch viel mehr. Wir halten die Hand des Anderen und schauen uns verliebt an, genau, wie die Standesbeamtin vor einem halben Jahr sprach.
Und wieder mache ich die Augen zu, gehe zu dem Moment zurück, als ich im weißen Brautkleid, am Arm meines Vaters in die Kirche ging, ihn vor mir sah und wusste, dass ich genau das richtige tue. Weil ich jeden Tag Herzklopfen habe. Weil es Liebe ist.

Danke für fast (in einer Woche) 3 1/2 Jahre, danke für ein halbes Jahr Ehe.
Ein halbes Jahr von einem Leben lang. Ich liebe Dich.

(Wedding) Geschenkewahn

        

Zu jeder Hochzeit gehören sie und immer freut man sich darüber. Wovon ich rede? Geschenke!
Auch die gab es natürlich zur Hochzeit und wir waren wirklich überwältigt. Eins schöner, als das andere und jedes Teil hat seinen Platz in unserer Wohnung erhalten.
Unser kompletter (Kombi) Kofferraum war voll und ich freue mich selbst heute noch über jedes einzelne Geschenk.

So bekamen wir von meinen Eltern einen Handtuch Elefanten, von meinen Großeltern eine Hochzeitstorte aus Handtüchern, einen Eimer mit Sand, Kleingeld, Schippe, Sieb und Giesskanne, mitsamt Sekt und Lebkuchenherz vom Trauzeugen, eine Sterntaufe und Becher von meiner Schwester + Familie, ein graviertes Glasbild und eine Püppi für Carrie von tollen Freunden, einen „Candy Tree“ von einer eingeladenen Twitter Mami, von Bastis Chef tolle Hochzeitsdeko, von seiner Schwester ein Holzherz mit Aufschrift und Figürchen, ein „Freundebuch“ von seiner Clique, Wein mit Brot und Salz von der Feierlocation, unglaublich viele Karten und und und.
Wahnsinn!
Soviel Kreativität und so tolle Dinge. An dieser Stelle nochmal ein riesen großes Danke!
Und weil Bilder mehr als Worte sagen…

Sterntaufe / Hochzeitsdeko / Holzherz / Handtuch Elefant / Freundebuch